Harry und Meghan vor Netflix-Aus? Bericht enthüllt Vorwürfe gegen Paar
Nach rund fünfeinhalb turbulenten Jahren steht die Partnerschaft von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) mit dem Streaminganbieter Netflix offenbar am Scheideweg. Was im Jahr 2020 als 100-Millionen-Dollar-Märchen begann, hat sich laut eines Enthüllungsberichts von "Variety" offenbar zu einer geschäftlichen Sackgasse entwickelt.
Brancheninsider zeichnen ein düsteres Bild der Produktionsfirma der Sussexes, Archewell Productions: Die Rede ist von mangelnder Kommunikation, enttäuschenden Quoten und einem tiefen Misstrauen in der Führungsebene von Netflix.
Stimmung bei Netflix kippt offenbar
Hinter den Kulissen scheint die Geduld am Ende zu sein. "Die Stimmung im Haus ist: 'Wir sind fertig'", zitiert das Branchenmagazin einen Netflix-Insider. Besonders der Umgangston des Paares in Meetings soll für Verstimmung gesorgt haben.
Brisant: Netflix-Chef Ted Sarandos soll laut Quellen intern gescherzt haben, er würde Telefonate mit Meghan nur noch führen, wenn ein Anwalt in der Leitung sei. Ein Netflix-Sprecher dementierte dies zwar als "absolut unzutreffend", doch die Gerüchte über zerrüttete Verhältnisse halten sich hartnäckig.
Meghans Lifestyle-Marke als Streitpunkt
Zuletzt konzentrierte sich die Zusammenarbeit demnach fast ausschließlich auf Meghans Lifestyle-Marke "As Ever" und die begleitende Serie "With Love, Meghan". Doch der Erfolg blieb offenbar aus: Die zweite Staffel der Serie soll deutlich schlechter performt haben als die erste.
Netflix soll zudem auf einem Überschuss an "As Ever"-Produkten wie Tee- und Backmischungen im Wert von rund zehn Millionen Dollar sitzen geblieben sein. Die Waren wurden offenbar sogar kostenlos an Mitarbeiter verteilt. Inzwischen hat sich Netflix als Investor aus der Lifestyle-Marke zurückgezogen. Während dies als geplanter Schritt darstellt wird, deuten Insider den Ausstieg so, dass Netflix "das Handtuch geworfen" hat.
Kritik am Arbeitsstil
Neben Netflix geht angeblich auch ein Teil der Branche zunehmend auf Distanz. Nachdem bereits der Spotify-Deal platzte und der Spotify-Manager Bill Simmons das Paar als "verdammte Abzocker" bezeichnet hatte, zeigte sich auch bei Filmfestivals wie dem Sundance eine Abkehr. Vier Quellen berichten laut "Variety", dass Filmemacher und Agenten kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Archewell hatten, da die Sussexes keinen echten Mehrwert für die ins Auge gefassten Projekte geboten hätten.
Hinzu kommen Vorwürfe über Meghans Verhalten in Meetings. Sie tendiere dazu, Harry zu unterbrechen oder seine Gedanken umzuformulieren. Ihr Anwalt Michael J. Kump wies dies gegenüber "Variety" als "misogyn" zurück. Auch das plötzliche Verschwinden Meghans aus Zoom-Calls soll für Irritationen gesorgt haben, laut dem Anwalt der Sussexes sei dies lediglich dem Alltag als arbeitende Mutter geschuldet.
Letzte Chance für Harry und Meghan?
Trotz der mutmaßlichen Krise hinter den Kulissen gibt es Hoffnungsschimmer: Archewell Productions arbeitet derzeit an zwei Filmprojekten für Netflix, die Verfilmung des Bestsellers "Meet Me at the Lake" und die Adaption "The Wedding Date". Seit der Ankündigung beider Projekte lassen Fortschritte allerdings noch auf sich warten.
Da der Exklusivvertrag im August 2025 in einen weniger verbindlichen "First-Look-Deal" umgewandelt wurde, wird die Zukunft der Sussexes in Hollywood davon abhängen, ob sie Inhalte liefern können, die über die bloße Erzählung ihrer eigenen royalen Vergangenheit hinausgehen. Denn diese Geschichte, so "Variety", habe Netflix bereits "erschöpft".