Fürstin Charlène eröffnet Octobre Rose 2024 mit Bruder Gareth
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat Fürstin Charlène (48) am Samstagabend den Brustkrebs-Aufklärungsmonat "Octobre Rose" in Monaco gestartet. Gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Gareth Wittstock verwandelte sie die Place du Casino in Monte-Carlo in ein pinkes Lichtermeer. Der Fürstenpalast dokumentierte den Moment auf Instagram.
Wie die französische "Gala" unter Berufung auf "Monaco-Matin" berichtet, erreichte Charlène den Casinoplatz gegen 19:45 Uhr. Begleitet wurde sie neben ihrem Bruder von Natasha Frost-Savio, Gründerin und Präsidentin von Pink Ribbon Monaco, sowie Stéphane Valeri, dem geschäftsführenden Präsidenten der Société des Bains de Mer. Die ehemalige Leistungsschwimmerin betätigte einen großen Buzzer - und 24 Wahrzeichen des Fürstentums, darunter das Casino de Monte-Carlo, erstrahlten in Pink.
Eleganz in Weiß trifft pinke Fliege
Die Fürstin präsentierte sich in einem hellen Hosenanzug. Das britische Magazin "Hello!" beschreibt das Outfit als komplett weißen Emporio-Armani-Anzug, ergänzt durch schwarze High Heels und Diamantohrringe. Gareth Wittstock hatte zum Smoking eine pinke Fliege gewählt - passend zum Anlass.
Nach Angaben von "Hello!" besuchten die Geschwister anschließend die Gala von Pink Ribbon Monaco im Hôtel de Paris. Der Abend krönte einen kompletten Solidaritätstag: Bereits am Morgen hatte ein Benefiz-Golfturnier in Mougins stattgefunden, wie die "Gala" berichtet. Die während des Wochenendes gesammelten Spenden fließen in Gesundheitsprojekte, unter anderem am Centre Hospitalier Princesse Grace.
Die Illuminationsaktion findet laut Palast bereits zum 16. Mal statt. Bis Ende Oktober bleiben die 24 Gebäude pink angestrahlt - auch der Fürstenpalast selbst. Ziel sei es, Vorsorge, Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs zu fördern. Charlène fungiert seit 2024 als Ehrenpräsidentin von Pink Ribbon Monaco, so das Magazin.
Bruder Gareth: Charlènes wichtigste Stütze
Öffentliche Auftritte der Geschwister gemeinsam sind eine Seltenheit. Dennoch pflegen sie ein enges Verhältnis. Der 1982 geborene Wittstock wuchs wie seine Schwester in Südafrika auf und siedelte nach ihrer Hochzeit mit Fürst Albert II. (68) im Jahr 2011 nach Monaco über. Laut der französischen "Gala" gilt er seither als der Mensch, auf den sich Charlène am meisten verlässt.
Der studierte Informatiker ist heute als Geschäftsmann tätig und bekleidet das Amt des Generalsekretärs der Fürstin-Charlène-Stiftung. Die Organisation engagiert sich für Wassersicherheit und die Prävention von Ertrinkungsunfällen bei Kindern - gegründet hatte sie die frühere Olympia-Schwimmerin 2012. Gareth Wittstock ist verheiratet und Vater zweier Töchter.
Von der Staatstafel zum Benefiz-Abend
Für die Fürstin war es eine ereignisreiche Woche. Nur wenige Tage zuvor hatten sie und Albert den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella zu einem Staatsbankett im Thronsaal empfangen. Charlène trug dabei eine bodenlange One-Shoulder-Robe in Zartrosa mit aufwendigen Verzierungen von Elie Saab. Der Besuch war ein historisches Novum für Monaco: Erstmals kam ein italienischer Präsident zu einem offiziellen Staatsbesuch ins Fürstentum.