Carl Philip & Sofia: Stiftung gehackt - Warnung vor Fake-Mails
Cyberkriminelle haben die Stiftung von Prinz Carl Philip (47) und Prinzessin Sofia (41) ins Visier genommen. Wie die Organisation laut dem schwedischen Magazin "Svensk Damtidning" auf ihrer Webseite mitteilte, seien am vergangenen Wochenende mehrere Konten kompromittiert worden. Seither kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich von der Stiftung stammen und schädliche Links beinhalten. Die Organisation mahnt Empfänger eindringlich, diese nicht anzuklicken.
Nach Angaben der schwedischen Wochenzeitschrift wurden Nachrichten versandt, die als vermeintlich sichere Mitteilungen mit Dateianhängen getarnt waren. Wer die Anhänge öffnete und den enthaltenen Links folgte, lief Gefahr, dass auch das eigene Konto übernommen wird. Mindestens zwei weitere Stockholmer Unternehmen sollen im gleichen Zeitraum Ziel einer ähnlichen Attacke geworden sein. Die Identität der Angreifer bleibt bislang unbekannt.
Organisation mahnt zur Löschung verdächtiger E-Mails
Auf ihrer Webseite ruft die Stiftung demnach sämtliche Empfänger dazu auf, als sichere Nachrichten gekennzeichnete E-Mails umgehend zu löschen. Wer bereits eine Datei geöffnet und einen Link angeklickt habe, solle sich an die zuständige IT-Abteilung wenden. "Mehrere unserer Konten wurden am Wochenende gehackt", erklärt die Stiftung in ihrer Stellungnahme. "Es tut uns leid." Bislang gibt es keine Angaben dazu, wie viele Personen die betrügerischen Nachrichten erhalten haben oder ob weitere Konten kompromittiert wurden.
Die veröffentlichten Informationen beziehen sich ausschließlich auf Konten der Stiftung. Ob auch private Accounts von Carl Philip oder Sofia betroffen sind, bleibt unklar.
Royales Paar kämpft für digitale Sicherheit
Ausgerechnet eine Organisation wird Opfer des Angriffs, deren Arbeit sich unter anderem dem sicheren Umgang mit digitalen Medien widmet. Die Stiftung von Carl Philip und Sofia fördert ein besseres digitales Umfeld - besonders für Kinder und Jugendliche. Ihr Engagement richtet sich gegen Cybermobbing und für mehr Online-Sicherheit.