Antoine de Massy tot: Verwandter von Fürst Albert wurde 29
Das monegassische Fürstenhaus trauert um Antoine de Massy, einen Neffen zweiten Grades von Fürst Albert II. (68). Der 29-Jährige wurde am Sonntag leblos in einer Parkanlage in Monaco aufgefunden. Das meldet unter anderem "Monaco-Matin". Eine offizielle Mitteilung des Fürstenpalastes, die dem Portal vorliegt, bestätigte den tragischen Todesfall.
Darin heißt es: "Fürst Albert II. und Fürstin Charlène haben mit Trauer vom Tod des 29-jährigen Antoine de Massy erfahren, des Enkels von Prinzessin Antoinette, der älteren Schwester von Fürst Rainier III." Das Fürstenpaar drücke der Familie und den Angehörigen "in dieser schmerzlichen Zeit sein aufrichtiges Beileid aus".
Ermittlungen zur Todesursache laufen
Laut "Monaco-Matin" wurde der Leichnam von Antoine de Massy "in einer Grünanlage entlang des Boulevard du Larvotto" entdeckt. Was genau zum Tod führte, ist derzeit noch unklar. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf. Am Montagmorgen erfolgte die Festnahme einer Person, die sich nun in Polizeigewahrsam befindet. Ob es sich dabei um einen Verdächtigen handelt oder lediglich um einen möglichen Zeugen, bleibt vorerst offen.
Wer war Antoine de Massy?
Antoine de Massy entstammte der Verbindung von Baron Christian de Massy und Cécile Gelabale, der früheren Baronin de Massy. Seine Großmutter war Prinzessin Antoinette Grimaldi (1920-2011), die ältere Schwester des verstorbenen Fürsten Rainier III. (1923-2005) und damit Tante von Fürst Albert II.
In seiner Jugend begeisterte sich der Verstorbene für Tennis. Auch der Fürstenpalast hob in seiner Stellungnahme diese Leidenschaft hervor und betonte die enge Verbundenheit seiner Familie mit dem Tennissport in Monaco. Nähere Angaben zu den Umständen seines Todes machte der Palast nicht.