Pfarrer ignoriert Jauchs Warnungen und ist nach WWM-Absturz erschüttert: "Ernsthaft? Krass, krass!"
Alexander Brandl kommt als Überhangkandidat als Erster auf den Quizstuhl am Ostermontag. Seine Schwiegereltern haben ihn heimlich bei "Wer wird Millionär?" angemeldet. "Wir haben eine Hilferuf bekommen", sagt Günther Jauch. Das Problem: Brandl und sein Ehemann hausen seit mehr als einem Jahr bei den Schwiegereltern - da die Sanierung ihres eigenen Hauses in den Weinbergen stagniert. "Das Gästezimmer sieht aus wie ein Logistikzentrum", klagt der Schwiegervater über die vielen Umzugskartons. Dessen Frau sagt: "Es ist schön, dass Alex da ist, es ist aber auch schön, wenn er wieder geht."
Dem Kandidaten sind die Worte und die Fotos aus dem überfüllten Haus sichtlich unangenehm: "Das sind Dinge, die man nicht von sich im Fernsehen sehen möchte. Ich bin eigentlich ein ganz ordentlicher Typ", verteidigt er sich. Es stimme aber, dass er und sein Mann für die Sanierung eines 300 Jahre alten Hauses gut 32.000 bis 64.000 Euro gebrauchen könnten, sagt der Mann, der in Unterfranken lebt.
Günther Jauch warnt: "Das ist vielleicht ein bisschen riskant ..."
Zunächst sieht alles nach einem Durchmarsch aus, doch dann kommt die 2.000-Euro-Frage: Wie heißt die einstige Hauptstadt des Freistaats Schaumburg-Lippe? Zur Auswahl stehen Backeburg, Bückeburg, Knackeburg oder Knickeburg. Brandl: "Wissen tue ich es nicht wirklich ... Backeburg ist das Einzige, was irgendwie klingt in meinem Ohr", grübelt er laut.
Ohne auch nur an einen Joker zu denken, verkündet er selbstbewusst: "Also, das traue ich mich jetzt mal: Es ist Backeburg!" Günther Jauch weiß, dass die Antwort falsch ist und versucht, den Kandidaten umzustimmen: "Weil sie die anderen alle gar nicht kennen, oder wie? Das ist vielleicht ein bisschen riskant auf der Grundlage zu entscheiden, oder?", will er ihn warnen. Zudem verfüge er ja sogar über drei statt vier Jokern, so der Moderator, der den Publikumsjoker ins Spiel wirft.
"Es ist so krass! Das hätte ich im Leben nicht gedacht."
Doch der Kandidat aus Unterfranken ist weiterhin davon überzeugt, dass es sich bei der gesuchten Stadt um Backeburg handeln muss und loggt die Antwort ein - ohne sich abzusichern. Günther Jauch muss daraufhin dessen Aus verkünden: "Dann kann man nichts machen. Es ist Bückeburg!" Alexander Brandl kann es nicht glauben, wirkt geschockt: "Ernsthaft? Krass, krass! Wow, wow, wow!", stammelt er geschockt.
Günther Jauch denkt schon weiter: "Sie gehen mit 500 Euro nach Hause, das wird schwierig mt dem Ausziehen. Können sie ein Gelübde abgeben, wie lösen wir dieses Problem?", neckt er den Kandidaten. Der hadert weiterhin: "Es ist so krass! Das hätte ich im Leben nicht gedacht." Für die Kisten werde sich aber eine Lösung finden, verspricht der Pfarrer: "Da muss ich halt mehr selbst anpacken."