Hamburg: Korpatsch und Akugue weiter
Für Mona Barthel, Jule Niemeier und Nastasja Schunk ist das Turnier bereits beendet.
Die deutsche Nummer zwei Tamara Korpatsch und die einstige Finalistin Noma Noha Akugue haben beim WTA-Turnier in Hamburg ihren Auftakt gemeistert. Korpatsch, Nummer 81 der Weltrangliste, profitierte bei ihrem Heimturnier von der verletzungsbedingten Aufgabe ihrer Gegnerin Victoria Jimenez Kasintseva (Andorra) beim Stand von 4:6, 7:5, 1:0, ihre nächste Gegnerin im Achtelfinale ist Julia Stusek (Rheinfelden). Akugue, Finalistin von 2023, setzte sich im deutschen Duell mit Valentina Steiner mit 6:3, 2:6, 6:2 durch.
Mona Barthel, Jule Niemeier und die mit einer Wildcard ausgestattete Nastasja Schunk schieden am Dienstag hingegen aus. Die einstige Wimbledon-Viertelfinalistin Niemeier, in der Weltrangliste auf Rang 566 abgerutscht, hatte sich durch die Qualifikation gekämpft, verlor aber gegen die Argentinierin Maria Carlé mit 5:7, 2:6. Ihren letzten Erfolg auf Tourebene hatte die 26-jährige Dortmunderin im April 2025 gefeiert.
Akugue, die mit dem Einzug ins Finale vor drei Jahren in Hamburg ihr bestes Ergebnis auf der WTA-Tour erreicht hatte, nimmt zum vierten Mal an dem Turnier in ihrer Heimat teil. In der Runde der letzten 16 kommt es für die 22-Jährige aus Reinbek zum Wiedersehen mit der an Position vier gesetzten Anna Bondar. Gegen die Ungarin war sie im vergangenen Jahr in Runde eins ausgeschieden.
Barthel (36/Bad Segeberg), die sich wie Niemeier durch die Qualifikation hatte spielen müssen, unterlag der Kasachin Julija Putinzewa mit 2:6 und 6:7 (5:7). Die Mainzerin Schunk musste sich der topgesetzten Ukrainerin Oleksandra Olijnykowa mit 2:6, 6:3, 5:7 geschlagen geben.