Weltcupfinale in Texas: Dressur mit Netz und Debütant Treffinger
Titelverteidigerin Charlotte Fry und Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth sind in Fort Worth nicht dabei. Sie konzentrieren sich auf die WM in Aachen.
Die Weltmeisterin und Titelverteidigerin verzichtet auf die Reise nach Texas, und auch die deutsche Rekord-Olympiasiegerin ist beim Weltcupfinale der Spring- und Dressurreiter in Fort Worth (ab Mittwoch) nicht am Start: In Abwesenheit der Britin Charlotte Fry und der Dressur-Ikone Isabell Werth bekommt der Nachwuchs eine Chance.
Für Deutschland treten in den USA Raphael Netz (27) mit Dieudonné und Debütant Moritz Treffinger mit Fiderdance an. Der 22-Jährige ist der jüngste Reiter im Feld. "Moritz Treffinger ist im U25-Bereich hocherfolgreich. Bei Raphael Netz war es ebenso. Junge Talente in den Top-Sport zu begleiten, bereitet mir Freude", sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu vor der Abreise.
Erfahrener ist die Spring-Mannschaft von Trainer Otto Becker. Mit dabei sind Europameister Richard Vogel (Gangster Montdesir), Daniel Deußer (Otello de Guldenboom), Rene Dittmer (Cody) und Patrick Stühlmeyer (Baloutaire PS). Der ebenfalls qualifizierte Philipp Schulze Topphoff verzichtet auf das Weltcupfinale.
Raphael Netz war 2024 zum bisher einzigen Mal beim Weltcupfinale am Start, damals wurde er mit Great Escape Camelot Fünfter. In diesem Jahr fehlt der 15-jährige Wallach wegen eines Hufgeschwürs, dafür sattelt Netz Dieudonné. Fry und die fünfmalige Siegerin Werth haben bereits die Weltmeisterschaften in Aachen (11. bis 23. August) im Blick.