Weltcupfinale: Deußer verpasst zweiten Triumph nur knapp
Insgesamt erreichten drei Deutsche in Fort Worth eine Top-Ten-Platzierung.
Zwölf Jahre nach seinem Titeltriumph in Lyon hat der Wiesbadener Daniel Deußer beim Weltcupfinale im texanischen Fort Worth die Wiederholung seines größten Erfolgs nur knapp verpasst. Auf Otello de Guldenboom belegte der 44 Jahre alte Mannschafts-Olympiadritte von 2016 nach zwei fehlerfreien Umläufen in der dritten und letzten Prüfung im Endklassement mit insgesamt sieben Fehlerpunkten den zweiten Rang.
Bei seiner vierten Podiumsplatzierung in einem Weltcupfinale musste sich Deußer nur dem US-Amerikaner Kent Farrington auf der Oldenburger Stute Greya (vier Fehlerpunkte) geschlagen geben. Hinter der drittplatzierten US-Amerikanerin Katherine A. Dinan (Out of the Blue/neun Fehlerpunkte) belegte Rene Dittmer auf Cody aufgrund der schlechteren Zeit den vierten Platz. Unter die Top Ten kam im Jahr der Heim-WM in Aachen zudem Europameister Richard Vogel auf Gangster Montdesir mit 18 Fehlerpunkten auf Rang neun.