Android-Tablets als Alternative zum iPad
Ist die das iPad zu teuer? Oder hast Du keine Lust auf Apple? Wir schauen uns einige aktuelle Android-Tablets an, die 2026 eine sinnvolle Alternative zum iPad-Portfolio darstellen.
Warum kein Android-Tablet?
Für manche Nutzerinnen und Nutzer sind iPads von Apple so allgegenwärtig, dass der Begriff synonym mit Tablets genutzt wird. So wird jedes Tablet im Sprachgebrauch am Ende ein iPad. Das stimmt jedoch nicht, denn auch in der Android-Welt sind zahlreiche Tablets zu finden, die ähnliche Anwendungsbereiche abdecken und dabei die typischen Anforderungen durchschnittlicher Käuferinnen und Käufer voll erfüllen.
Generell bietet die Android-Welt einige handfeste Vorteile:
- Die Produktauswahl ist sehr groß. iPads stammen von nur einem Hersteller, was dir beim Kauf kaum eine Wahl lässt. Android-Geräte gibt es von Samsung, Xiaomi, OnePlus, Google selbst und vielen weiteren. Du bekommst also grundsätzlich mehr Optionen geliefert.
- Die Preisspanne ist sehr hoch. Von sehr kostengünstigen Geräten bis zum Premiumsegment ist alles vertreten. Auch dies ist ein Vorteil zu Apples Angebot, das grundsätzlich erst in der Mittelklasse startet.
- Einige sehr günstige und robuste Modelle sind für Kinder und heranwachsende Jugendliche gut geeignet. Derartige Geräte hat Apple nicht im Sortiment, iPads sind grundsätzlich auf einen pfleglichen, erwachsenen Umgang ausgerichtet.
Das heißt natürlich nicht, dass iPads grundsätzlich schlechter sind oder nicht in Deine Kaufentscheidung einbezogen werden sollten. Hast Du beispielsweise schon ein iPhone und ein MacBook und bist fest in Apples Ökosystem verankert, dürfte es wahrscheinlich schlau sein, dort zu bleiben und einfach ein iPad zu kaufen.
Für alle anderen haben wir jedoch ein Auge auf insgesamt neun Android-Tablets geworfen und werten diese hinsichtlich ihrer eigenen Stärken (und Schwächen) aus. Bevor es so weit ist, geben wir Dir noch eine kurze Kaufberatung mit auf den Weg, damit Du unter den Testmodellen das passende Gerät für Dich auswählen kannst.
Schnelldurchlauf: Wie kaufe ich richtig?
Einige typische technische Eckdaten solltest Du Dir anschauen, bevor du kaufst. Die wichtigsten Produkteigenschaften besprechen wir jetzt.
Größe und Gewicht
Grob bewegen sich die meisten Tablets in Bereichen zwischen 7 Zoll (womit sie großen Smartphones nahekommen) und 13 Zoll am oberen Ende. Die goldene Mitte liegt bei den meisten Menschen bei etwa 8 bis 9 Zoll, aber dies hängt stark von Deinen persönlichen Vorlieben ab.
Grundsätzlich denkt man zuerst: Größer ist besser, oder? Allerdings musst Du bedenken, dass größere Geräte fast immer auch schwerer sind. Tablets sind dafür designt, in den Händen gehalten zu werden. Ein zu hohes Gewicht wird also irgendwann unbequem. Bevor Du kaufst, solltest Du also unbedingt das Gewicht beachten und nicht nur die Diagonale im Kopf behalten.
Eine Ausnahme besteht dann, wenn Du hundertprozentig weißt, dass das Tablet meistens auf einem Schreibtisch oder vielleicht auf deinem Schoß stehen wird. Dann machen 100 Gramm mehr oder weniger keinen großen Unterschied.
Speicherplatz
Der interne Speicher und dessen Bedeutung hängen stark von deinen Nutzungsgewohnheiten ab. Lädst Du beispielsweise viele Apps und Videos herunter, brauchst Du viel Speicherplatz – 128 GB und mehr sind keine schlechte Idee. Manche Tablets bringen einen microSD-Slot mit, der dazu dient, den Speicher weiter zu vergrößern.
Bist Du eher ein Fan von Spotify und Netflix? Dann sinkt auch der Bedarf an Speicherplatz. Wer streamt, speichert nicht – also wäre viel Speicherplatz eher ein Fehlkauf. Auch Cloudspeicher wie OneDrive können Deinen persönlichen Speicherbedarf deutlich reduzieren.
Zuletzt solltest Du noch bedenken, dass die angegebene Speichermenge immer die Gesamtkapazität(!) ist. Listet der Hersteller also 128 GB in den technischen Daten auf, ist das die Gesamtmenge – was ein Unterschied zur nutzbaren Menge ist. Generell ist ein zweistelliger Bereich – vielleicht 20 GB, vielleicht aber auch mehr – bereits für das Betriebssystem und andere systemrelevante Dinge reserviert. Im Zweifelsfall raten wir daher dazu, lieber etwas zu viel als zu wenig Speicherplatz für Dein Tablet zu erwerben.
Bildschirmqualität
Die meisten Tablets sind heute mit einem IPS-Display oder (AM)OLED ausgestattet. Beide sind hervorragend geeignet, um Inhalte auf einem Tablet aus allen erdenklichen Blickwinkeln angemessen darzustellen. OLEDs oder AMOLEDs sind aufgrund ihrer hohen Kontraste noch etwas besser, meist aber auch teurer. Nur von TN-Displays musst Du Dich fernhalten, denn diese leiden unter schlechter Blickwinkelstabilität.
Bei der Auflösung lautet die Devise: je höher, desto besser. Oft geben Hersteller die Pixeldichte an, alles in einem Bereich ab etwa 300 ppi (pixel per inch) und mehr bedeutet grünes Licht. Eventuell ebenfalls sinnvoll sind Modelle mit 120 Hz und mehr als Bildwiederholrate. Diese stellen schnell bewegliche Inhalte (das Scrollen in Apps oder Spiele) flüssiger dar als die Standarddisplays mit 60 Hz.
Funktionen
Einige Grundfunktionen sollten immer mit an Bord sein: WLAN, Bluetooth, vielleicht auch NFC, falls Du oft Daten von einem zum anderen Gerät übermittelst und via NFC Kontakt herstellst.
Praktisch sind möglicherweise Videoausgänge wie HDMI oder Mini-DisplayPort. Andernfalls kannst Du auch Zusatzgeräte wie Googles Chromecast verwenden, um das Signal zu übertragen – Kabel sind aber oft stabiler. Damit könntest Du dann Filme und Videos von Deinem Tablet auf einen Fernseher oder anderen großen Monitor übertragen.
Mobilfunk via SIM-Karte und Features wie GPS sind nur nützlich, wenn Du oft unterwegs bist und das Gerät generell auch als Outdoor-Unterstützung ansiehst. Vielleicht hast Du dort nicht immer ein WLAN-Signal in Reichweite – 5G schafft dann Abhilfe. Diese Features kosten meist recht viel Geld. Du solltest also auf sie verzichten, wenn Du unterwegs nicht zwingend ein Signal brauchst.
Als Alternative kannst Du Dein Tablet immer mit Deinem Smartphone verbinden und so eine Internetverbindung herstellen. Für die meisten Käuferinnen und Käufer ist dies die finanziell sinnvollere Entscheidung.
Performance
Anhand der technischen Daten kannst Du nur bedingt ablesen, wie schnell ein Tablet im täglichen Einsatz ist. Taktfrequenzen und CPU-Kerne sind nicht unbedingt aufschlussreich. Daher gilt: Ist dir die Performance wichtig, solltest Du unabhängige Tests lesen und eventuell auch KI-Tools befragen, die diese Dinge manchmal recht genau einschätzen können. Wann ist Performance wichtig? Immer dann, wenn Du „anstrengende” Aufgaben erledigst – wie Spiele, Bild- und Videobearbeitung und Ähnliches. Für den reinen Medienkonsum spielt die Performance eher eine untergeordnete Rolle.
Laufzeit
Bist Du mit dem Tablet häufig unterwegs, ist die Akkulaufzeit wichtig. Unterwegs hast Du vielleicht eine Powerbank dabei – vielleicht aber auch nicht. Lange Laufzeiten sind daher besser. Auch hier gilt: Unabhängige Tests schaffen Klarheit. Die Angaben auf den Herstellerseiten finden meist unter Idealbedingungen statt. Nutzt Du Dein Tablet nur zu Hause, ist die Laufzeit weniger bedeutend, denn Steckdosen sind immer direkt in Deiner Nähe.
Alles klar – aber wie entscheide ich persönlich?
Das beste Android-Tablet für Dich speziell ist immer das, das deine persönlichen Anforderungen am besten erfüllt. Schaust Du nur Videos und surfst im Internet, brauchst Du keine hohe Performance. Benutzt ein Kind das Gerät, muss es robust sein. Willst Du daran arbeiten, sind ansteckbare Tastaturen eine gute Idee. Diese Liste lässt sich beliebig weit fortsetzen. Wichtig ist daher, dass Du Dir vor dem Kauf überlegst, was Du eigentlich mit dem Tablet machen willst.
Daraus bastelst Du Dir dann eine Strichliste, die Du einfach abhaken kannst. Sind alle Bedingungen bei einem bestimmten Tablet erfüllt, sollte es in Deine engere Auswahl fallen – so einfach ist das. Außerdem gilt im Zweifelsfall: lieber zu viel als zu wenig. Zu wenig Performance, zu wenig Speicher, zu wenig Auflösung: All das wird dich jahrelang stören, wenn Du das Tablet gekauft hast. Luft nach oben hingegen wird Dich einmalig vielleicht etwas zu viel Geld kosten, aber es wird Dich niemals im Alltagseinsatz stören.
Android-Tablets 2026: neun Modelle im Vergleich
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Allrounder: Samsung Galaxy Tab S11
Ein recht bekannter Name unter den Android-Tablets gehört zu Samsung mit seiner Galaxy Tab S-Serie. Die aktuelle Version hört auf den Namen Galaxy Tab S11 und bringt ein AMOLED mit, außerdem gibt es vier Lautsprecher und eine immer noch angenehme Größe von 11 Zoll. Besonders Serien und Filme wirken auf dem Gerät ausgezeichnet, was dem hervorragenden Setup aus Bildschirm und Lautsprechern geschuldet ist.
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Ein Stift ist inbegriffen, sodass Du darauf gut zeichnen und Notizen anfertigen kannst. Selbst künstlerisch tätig werden kannst Du damit, auch wenn das Gerät dafür nicht explizit ausgewiesen ist. Viel Performance gibt es obendrein, der MediaTek Dimensity 9400 ist ein schneller SoC, der genug Power für anspruchsvolle Aufgaben liefert.
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Weiterhin spendiert Samsung dem Galaxy Tab S11 gleich sieben(!) Jahre Updates, was extrem viel ist und daher aus sicherheitstechnischer Perspektive nur gut sein kann. Für etwa 600 Euro bekommst Du damit eines der besten Tablets, die Du in diesem Preissegment kaufen kannst. Noch mehr Features gibt es zumindest aus dem Hause Samsung nur in Form der Ultra-Variante dieses Tablets. Positiv außerdem: Es gibt einen microSD-Slot, eine Speichererweiterung ist also problemlos möglich. Kaufen kannst Du das Modell ab Werk mit 128, 256 oder 512 GB Speicherplatz. Die größte Variante wirst Du wahrscheinlich selten benötigen.
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High-End: Samsung Galaxy Tab S11 Ultra
Mit einem Preis von über 1.000 Euro ist das Galaxy Tab S11 Ultra das teuerste Modell in unserem Vergleich. Du bekommst denselben SoC wie in der Non-Ultra-Variante, dafür wird aber der Bildschirm erheblich auf 14,6 Zoll vergrößert. Damit gleicht das Tablet eher einem vollwertigen Laptop. Eine Tastatur kannst Du ebenfalls anschließen, womit das Galaxy Tab S11 Ultra einem Surface Pro von Microsoft ähnelt oder einem iPad Pro gleichkommt. Damit ist es auch eines der wenigen Tablets, die sich gut für Multitasking eignen, denn der Bildschirm ist schlicht groß genug dafür.
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Auf der Negativseite gibt es nur zu berichten, dass Du für die Kosten des Galaxy Tab S11 Ultra eben auch einen Laptop bekommst, der womöglich noch schneller und größer ist. Somit ist dieses Tablet die richtige Idee, wenn Du genau diesen Spagat zwischen tragbarem Tablet und vollwertigem Notebook brauchst. Dann gibt es in der Android-Welt kaum eine Alternative. Aufgrund des extrem langen Updatefensters wirst Du wahrscheinlich für lange Zeit kein neues Tablet kaufen müssen, wenn Du Dich für dieses Gerät entscheidest.
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Zu bedenken ist aber, dass es eigentlich zu groß ist, um es wirklich als Tablet in den Händen halten zu können. Du solltest dir also im Klaren darüber sein, eher einen Laptop-Ersatz zu kaufen – und kein Medienkonsumgerät für zwischendurch.
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Überragend günstig: Galaxy: Samsung Galaxy Tab A11
Weniger als 150 Euro und damit auf der anderen Seite des Spektrums im Vergleich zum eben besprochenen Galaxy Tab S11 Ultra liegt das A11. Auf der Softwareseite bekommst Du hier all das geboten, was auch das S11 bietet: dasselbe Betriebssystem und auch dieselben sieben Jahre Updates.
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Auf technischer Seite sieht es hingegen moderat aus. Du bekommst beim Galaxy Tab A11 „nur” 128 GB Speicher maximal, der SoC ist auf einen Helio G99 begrenzt. Im Alltag führt dies zusammen mit den 8 GB RAM zu deutlich weniger Performance als mit den anderen Samsung-Tablets – was aber nicht unbedingt schlecht sein muss. Surfst Du nur im Internet und schaust ein wenig Netflix & Co., reicht auch dieses Tablet völlig aus. Außerdem gibt es 90 Hz Bildwiederholrate, sodass alles angenehm flüssig aussieht.
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Das Display ist 8,7 Zoll groß, immerhin zwei Lautsprecher sind mit an Bord. Mit einem Gewicht von 335 Gramm liegt es sehr leicht in der Hand, was der Nutzung als Tablet entgegenkommt. Mit dem Standardladegerät, das beigelegt ist, lädt das Galaxy Tab A11 allerdings recht langsam. Zu Hause kein Problem, unterwegs vielleicht aber ein Makel. Der microSD-Slot bleibt bestehen, sodass Du den recht begrenzten Speicher preiswert aufrüsten kannst. Wunder kannst Du also nicht erwarten – aber alltagstauglich ist das Galaxy Tab A11 auf jeden Fall.
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Mittelklasse-Einstieg: Xiaomi Pad 7
Irgendwo im Bereich um 300 Euro landet das Pad 7 von Xiaomi, womit der Einstieg ins Mittelklassesegment beginnt. Wahlweise bekommst Du 128 oder 256 GB Speicher. Das Display ist überragend gut: Auf 11 Zoll bekommst du eine Auflösung von 3.200 * 2.136 Pixel und satte 144 Hz Bildwiederholrate. Viel besser können Inhalte auf einem Tablet nicht aussehen. Vier Lautsprecher gibt es ebenfalls, sodass das Xiaomi Pad 7 fast zu einem kleinen Heimkino wird.
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Moderne Standards wie Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.4 werden unterstützt, womit eine schnelle Übertragung gesichert ist. Trotz der Abmessungen wiegt das Tablet „nur” 500 Gramm, was gerade noch reicht, um das Gerät in den Händen zu halten – aber nicht auf Dauer. Der großzügige Akku sorgt für lange Laufzeiten, dank 33 Watt Ladegerät kannst Du es auch schnell wieder aufladen.
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Hinsichtlich der Leistung wird alles geboten, was Du im Alltag brauchst. Gaming und ähnliche Aktivitäten sind sehr gut möglich, nur vielleicht nicht in der allerbesten Qualität. Stifte oder Ähnliches sind nicht mit dabei, für die Arbeit ist das Xiaomi Pad 7 also vielleicht nicht immer geeignet. Vielleicht ein kleiner Makel: Du kannst das Gerät nicht via Fingerabdruck entsperren, da ein solcher Scanner fehlt. Ist dir das egal, kannst Du bedenkenlos zugreifen.
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Vielseitig: Google Pixel Tablet
Das Pixel Tablet ist ein interessantes Hybridgerät, das viele verschiedene Dinge erledigen kann, wenn Du das wünschst. Generell ist es ein fast 11 Zoll großes Tablet mit 2.560 * 1600 Pixeln Auflösung und wahlweise 128 bis 256 GB Speicherkapazität. Vier Lautsprecher sind mit dabei, außerdem gleich drei Mikrofone, was die Sprachqualität in Meetings exzellent macht. Im Gegensatz zum Xiaomi Pad 7 ist hier auch ein Fingerabdruckscanner dabei. Damit kannst Du das Gerät entsperren und ein- und ausschalten – sehr praktisch.
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Chromecast ist integriert, was das Streaming erleichtert. Außerdem kannst Du ein Ladedock mit Lautsprechern dazu kaufen, womit das Pixel Tablet zu einer Art Nest Hub wird (das Google ebenfalls separat verkauft). Durch die Magnethalterung auf der Rückseite kannst Du das Tablet leicht an Halterungen anbringen, was das Gerät noch sträker zur Smart-Home-Anlaufstelle macht. Es ist somit als Tablet nicht so gut wie andere Tablets, und als Smart-Home-Hub nicht so gut wie andere Hubs. Aber es kann beide Dinge – und vielleicht ist dieser Hybridansatz genau das, was Du brauchst.
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Auf Softwareseite bekommst Du Updates bis mindestens 2028. Das geht weit über das hinaus, was Google ursprünglich zugesichert hat. Mit etwa 490 Gramm wiegt das Gerät außerdem nicht so viel, dass es unbequem in den Händen wäre. 8,1 Millimeter Dicke sind sehr wenig im Vergleich zu manchen anderen Tablets. Ein Makel ist die langsame Ladegeschwindigkeit, die unterwegs vielleicht störend sein könnte - generell ist jedoch die Laufzeit sehr hoch, sodass dies für die meisten Personen weniger ins Gewicht fallen dürfte.
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Gaming-Alternative: Nubia Redmagic Nova
Das Nubia Redmagic Nova wird speziell für sein Gaming-Erlebnis beworben. Zu diesem Zweck steckt im Tablet ein Snapdragon 8 Gen 3, der auf 3,2 GHz getaktet ist. Damit ist es in diesem Preisbereich von etwa 500 Euro eines der leistungsstärksten Tablets überhaupt. Auch recht anspruchsvolle Titel wie Genshin Impact lassen sich damit immer flüssig spielen.
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Zu diesem Zweck ist auch das Display mit 10,9 Zoll sehr gut geeignet: Es ist groß und hell (leider nicht hell genug, um draußen genutzt zu werden), aber gleichzeitig nicht zu groß. Du kannst das Tablet also auch leicht über längeren Zeitraum in den Händen halten. Dank der 144 Hz wirst Du außerdem alles butterweich erleben – wahrscheinlich flüssiger als auf deinem Fernseher, denn die sind meistens auf 60 Hz limitiert. Auch andere Inhalte wie Videos profitieren teilweise davon.
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Negativ anzumerken ist hingegen, dass Nubia dem Tablet nur etwa zwei Jahre lang Softwareupdates zusichert. Das ist zu verschmerzen, wenn das Gerät ohnehin nur für Gaming genutzt wird und keine „ernsthaften” Tätigkeiten – aber eben doch ein Makel. Vom Gaming abgesehen kannst Du das Nubia Redmagic Nova natürlich auch für alle anderen Aufgaben nutzen. Internet, Streaming, Office & Co. lassen sich problemlos nutzen. Eine Tastatur kannst Du allerdings nicht anschließen (nur extern über Bluetooth).
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Du bekommst bis zu 512 GB Speicher, was für den Einsatz als Gamingsystem sinnvoll ist. Eine Ladegeschwindigkeit von 80 Watt wird ebenfalls geboten, was den starken Akku schnell wieder auflädt. Mobilfunk ist nicht mit an Bord - dafür aber ein eigenes Kühlsystem namens ICE 2.0, was das Tablet auch über einen längeren Zeitraum kühl halten soll.
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Die Mittelklasse: Honor Pad V9
Direkt in die Mittelklasse fällt das Honor Pad V9. Das Tablet ist 11,5 Zoll groß und bietet 2.800 * 1.840 Pixel, womit alle Inhalte gestochen scharf aussehen – und dank 144 Hz wirkt alles schön flüssig. Im Marktsegment um 400 Euro wirst Du es schwer haben, ein vergleichbares Gerät zu finden. Das Tablet ist zwischen der Einstiegsklasse und der Mittelklasse angesiedelt. Du bekommst dennoch einige Features, die meist erst bei teureren Geräten zu finden sind. Außerdem sind 256 GB Speicher dabei, was auch für größere Spiele ausreicht.
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Leider gibt es keinen microSD-Slot – mehr als 256 GB wirst Du also nicht aus dem Honor Pad V9 herausquetschen können. Brauchst Du mehr Speicherplatz, musst Du Dich also bei einem anderen Tablet umsehen oder Cloudoptionen wie OneDrive in Betracht ziehen (was allerdings nur für Daten gilt, und nicht für Apps). Auch die Kameras sind nicht besonders gut, was jedoch für die meisten Personen kein großes Problem sein dürfte - das Smartphone ist eher für Schnappschüsse zuständig.
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450 Gramm sind angesichts der Dimensionen in Ordnung, dauerhaft ist das aber vielleicht etwas zu viel Gewicht für die Hände. Um einen OLED-Bildschirm handelt es sich in dieser Preisklasse nicht, das IPS-Display ist aber dennoch angenehm hell und bietet hohe Kontraste. An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern – und so ist das Honor Pad V9 am Ende genau das, was es sein möchten. Ein Tablet aus dem Mittelfeld zu einem mittleren Preis, das nirgendwo richtig heraussticht, aber auch in keinem relevanten Bereich wirklich versagt.
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Noch ein Spar-Tipp: Xiaomi Redmi Pad 2
Weniger als 200 Euro kostet das Redmi Pad 2. Auf der Plusseite stehen das sehr elegante Design und die vier Lautsprecher. Oft findest Du diese Anzahl erst bei Geräten, die sehr viel teurer sind. Die Laufzeit ist ebenfalls ansprechend und Du bekommst einen 11 Zoll großen Bildschirm mit 90 Hz und 1080p-Auflösung. Der Arbeitsspeicher ist mit 8 GB etwas limitiert, dafür gibt es aber 256 GB Kapazität – sehr viel in dieser Preisklasse. Auf Wunsch erweiterst Du dies um bis zu 2 TB via microSD. Eventuell hilfreich: Ein 3,5-Millimeter-Anschluss ist an Bord, was für Kabelkopfhörer sehr praktisch ist.
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Anderswo musst Du Abstriche machen: Das Xiaomi Redmi Pad 2 kannst Du mit nur 18 Watt aufladen, was eine volle Akkuaufladung viele Stunden dauern lässt. 510 Gramm sind auch relativ viel, was es schwer machen könnte, das Tablet länger in den Händen zu halten. Der Helio G100-SoC ist ebenfalls nicht mehr die Speerspitze der Leistung, was dazu führt, dass Du keine Performance-Wunder erwarten darfst. Dafür gibt es aber einen optional erhältlichen Stift, sodass das Tablet gut für Notizen oder künstlerische Arbeiten genutzt werden kann.
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Die Kameras gewinnen keine Preise, was viele Personen aber bei einem Tablet nicht stört. Insgesamt ist das Xiaomi Redmi Pad 2 somit ein Tablet, das perfekt für den Alltag geeignet ist – solang dieser Alltag keine zu hohe Leistung braucht. Videos, Internet, E-Mail, Streaming und ähnliche Aufgaben sind genau das, was Du von diesem Tablet zu erwarten hast.
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Testsieg: OnePlus Pad 3
Das Beste zum Schluss: Das OnePlus Pad 3 kostet etwa 600 Euro und bietet einen 13,2 Zoll großen Bildschirm mit einem ungewöhnlichen Seitenverhältnis von 7:5. Das ist perfekt für Multitasking und auch für den Medienkonsum gut geeignet. Der Akku ist mit etwas mehr als 12.000 mAh sehr großzügig bemessen, bei durchschnittlicher Nutzung schaffst Du es damit problemlos, über den ganzen Tag zu kommen – und vielleicht sogar zwei Tage.
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Um das Seitenverhältnis voll auszuspielen, liefert OnePlus eine Software namens Open Canvas dazu. Damit kannst Du leicht drei Apps auf einmal auf dem Bildschirm unterbringen, was für die Arbeit ein Segen sein kann. Der Snapdragon 8 Elite als SoC ist außerdem so schnell, dass praktisch jede Anwendung problemlos laufen wird – auch Gaming. Sogar beim Design leistet sich das OnePlus Pad 3 keine Schwächen, denn es sieht modern aus und ist sehr gut verarbeitet. Modernste Standards wie Wi-Fi 7 sind ebenfalls mit dabei.
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Ein Makel ist das hohe Gewicht, die 13,2 Zoll fordern hier ihren Tribut: 675 Gramm ist einfach zu viel, um das Gerät länger zu halten. Wohler fühlt es sich mit der andockbaren Tastatur, dann ist es eher ein Notebookersatz. Gleich acht Lautsprecher schaffen außerdem ein fantastisches Audioerlebnis. Die bis zu 16 GB RAM sorgen letztendlich dafür, dass auch viel Multitasking immer butterweich über das Display rutscht. Einen Fehlkauf wirst Du mit dem OnePlus Pad 3 somit garantiert nicht machen – egal, was Du damit vorhast.