Rugby: Platz elf für deutsche 7er-Auswahl
Dem unerfahrenen Team gelingen beim ersten WM-Turnier im Kreis der Weltklasse zwei Siege.
Die deutsche 7er-Rugby-Nationalmannschaft hat beim ersten Turnier der WM-Serie in Hongkong Lehrgeld bezahlt, sich aber angesichts der Verletzungssorgen beachtlich geschlagen. Mit zwei Siegen kam der klare Außenseiter auf Platz elf. Weiter geht es vom 29. bis 31. Mai im spanischen Valladolid mit dem zweiten Turnier der olympischen Variante.
"Ich denke, Rugby Deutschland kann stolz sein auf dieses Team. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit diesem ersten Turnier auf diesem Niveau", sagte Bundestrainer Pablo Feijóo, der auf drei Leistungsträger hatte verzichten müssen.
Dennoch gelangen dem Team des Spaniers die Siege gegen Großbritannien und zum Abschluss im Platzierungsspiel gegen die USA. "Es war ein guter erster Schritt, und es wird uns in unserer Entwicklung sehr helfen, so oft es geht auf diesem Level zu spielen", sagte Feijóo: "Es wird natürlich eine Weile brauchen, um sich an das Spieltempo und die Härte in diesem Starterfeld zu gewöhnen."
Nicht dabei waren Kapitän Tim Lichtenberg, der pfeilschnelle Jakob Dipper und Daniel Eneke. Das Trio musste verletzt passen, die Chancen auf eine Überraschung sanken durch die Ausfälle erheblich. Vor allem Dipper hatte mit seinen Versuchen erheblichen Anteil daran, dass Deutschland das WM-Ticket bereits nach dem zweiten von drei Turnieren der zweiten Division der Weltserie sicher hatte.
Ein eigenes WM-Turnier wie noch 2022 in Kapstadt, als Deutschland erstmals mit dabei war, gibt es nicht mehr. Der Titel wird nach drei Turnieren vergeben, an denen die acht Mannschaften der Weltserie und die vier besten Teams der zweiten Division teilnehmen. Nach Hongkong und Valladolid fällt die die Entscheidung in Bordeaux (5. bis 7. Juni).