Route du Rhum: Segler Joyon von Frachter gerettet
Bei der Transatlantik-Regatta Route du Rhum kommt es zu Zwischenfällen.
Der französische Segler Francis Joyon ist von einem Frachter aus Seenot gerettet worden. Der 70-Jährige war als Teilnehmer der traditionsreichen Route du Rhum, bei der auch der deutsche Segelstar Boris Herrmann am Start ist, in der Keltischen See gekentert. Wie die Rennleitung mitteilte, sei 2018-Sieger Joyon am Montagabend um 23 Uhr vom Frachter Maersk Colombus aufgenommen worden.
Dem Skipper der Vintage-Multi-Klasse gehe es gut und er sollte nach Irland an Land gebracht werden. Zuvor war es bereits zu einer Kollision zwischen Violette Dorange und Romain Pilliard (beide Frankreich) bei der Transatlantik-Regatta gekommen. Beide blieben unverletzt und liefen den Nothafen in Roscoff an.
Herrmann ist bislang auf seiner neuen Rennjacht Malizia 4 ohne große Zwischenfälle auf dem Weg Richtung Pointe-à-Pitre auf der karibischen Insel Guadeloupe unterwegs und sortierte sich am Dienstagmorgen in der IMOCA-Klasse auf Rang sechs von 22 Teilnehmern ein.
Am Sonntag hatten sich 115 Segler in sechs Klassen vor der französischen Küste auf den 3542 Seemeilen (6560 Kilometer) langen Weg gemacht. Es wird erwartet, dass die Boote der IMOCA-Klasse die Distanz in zehn bis zwölf Tagen bewältigen können.