Kanuslalom-WM: Deutsche Kajak-Teams gehen leer aus
Im Olympia-Ort von 2028 wartet der DKV auf eine Medaille.
Deutschlands Slalomkanuten sind auch am zweiten Wettkampftag der Weltmeisterschaften im US-amerikanischen Oklahoma City ohne Medaille geblieben. Die Kajak-Frauen um Tokio-Olympiasiegerin Ricarda Funk kamen im Team-Wettbewerb beim Sieg Australiens nicht über Rang acht (+8,26 Sekunden) hinaus. Auch die Männer belegten den achten Platz, Gold ging an Slowenien, das exakt fünf Sekunden schneller war.
Erfolgreicher verlief der Tag bei der Kajak-Qualifikation im Einzel. Funk (Bad Kreuznach) setzte die Bestzeit und erreichte wie fünf der sechs Teilnehmenden des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) das Halbfinale. Ebenfalls am Donnerstag dabei unter den besten 30 Frauen bzw. Männern sind Emily Apel, Noah Hegge, Christian Stanzel (alle Augsburg) und Stefan Hengst (Hamm). Ausgeschieden ist Annkatrin Plochmann (SGV Nürnberg-Fürth), die den 33. Platz belegte.
In Oklahoma City können die weltbesten Athletinnen und Athleten ihres Sports bis kommenden Samstag bereits etwas Olympia-Luft schnuppern: Auch 2028 sollen die Wettkämpfe dort stattfinden. Allerdings werden die Olympia-Rennen voraussichtlich nicht auf der WM-Strecke, sondern auf dem zweiten, in Oklahoma City befindlichen Kanal ausgetragen.