Formel 3: Slater geht im Titelrennen leer aus
Der Audi-Junior war als Favorit ins finale Wochenende gegangen. Doch am Ende triumphiert Ugo Ugochukwu.
Audi-Junior Freddie Slater hat den bereits sicher geglaubten Formel-3-Titel aus der Hand gegeben. Zum Abschluss eines aus seiner Sicht ganz schwachen Finalwochenendes in Madrid belegte der 18-jährige Brite den achten Platz. Dies genügte im Duell mit Ugo Ugochukwu jedoch nicht - der US-Amerikaner entriss ihm tatsächlich noch den Titel.
Slater war mit 15 Punkten Vorsprung zum Finale in Spanien gereist. Doch im Sprint am Samstag ging er als 18. leer aus und schied im Hauptrennen aus. Ugochukwu punktete hingegen fleißig und holte auf - beide gingen letztlich mit 141 Zählern ins letzte Rennen.
In diesem hatte Ugochukwu die besseren Voraussetzungen: Er startete vom zweiten Platz, Slater ging von Rang acht ins Rennen. Slater gab am Sonntagmorgen zwar alles, konnte auf dem neuen Madring auf dem Messegelände Madrids aber nicht überholen. Den Sieg holte Tuukka Taponen vor Ugochukwu.
Audi, der Formel-1-Rennstall des deutschen Fahrers Nico Hülkenberg, gibt in diesem Jahr sein Debüt als Werksteam in der Königsklasse und legte parallel ein Juniorprogramm auf. Slater war der erste Zugang und weckt große Erwartungen: Er blickt auf eine erfolgreiche Kart-Karriere mit Europa- und Weltmeisterschaftstiteln zurück, anschließend gewann er zwei Formel-4-Meisterschaften.