Die US-Regierung hat ein Einreiseverbot gegen die beiden HateAid-Geschäftsführerinnen Josephine Ballon (links) und Anna-Lena von Hodenberg wegen angeblicher Zensur amerikanischer Online-Plattformen verhängt. (Archivbild)
Die Geschäftsführerin von HateAid, einer Hilfsorganisation gegen Hass im Internet, Anna-Lena von Hodenberg, und ihre Kollegin Josephine Ballon sind von der US-Regierung wegen Zensur-Vorwürfen mit Einreiseverboten belegt worden.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) weist Zensur-Vorwürfe der US-Regierung zurück und kritisiert die Einreiseverbote etwa gegen die HateAid-Geschäftsführerinnen, spricht sich aber zugleich für einen Dialog mit den USA aus.
Auch der frühere französische EU-Kommissar Thierry Breton, der als einer der Architekten des Digital Services Act gilt, ist von den US-Einreiseverboten betroffen.