Vom Dosenfleisch- bis zum Sauberkeitsmuseum: Ein Besuch dieser internationalen Museen klingt für die meisten nicht besonders spannend. Doch die Ausstellungen sind einzigartig.
Spam ist eine der weltweit bekanntesten Marken für Frühstücksfleisch aus der Dose. Dass sich womöglich kein Schwein für das Spam-Museum in Austin im US-Bundesstaat Minnesota interessiert, dürfte also übertrieben sein. Der Eintritt ist kostenlos.
Weiter nach Idaho, genauer gesagt ins kleine Pocatello, wo sich besonders reinliche Personen im "Museum of Clean" die sicherlich geputzte Türklinke in die Hand geben. Im Sauberkeits-Museum gibt es unter anderem die angeblich weltgrößte Ausstellung an Staubsaugern.
Um Hygiene geht es auch im "Sulabh International Museum of Toilets" in Neu-Delhi. Ein Griff ins Klo ist der Besuch im Toiletten-Museum sicherlich nicht, einige dürften aber vermutlich doch das Smartphone auspacken, um sich die Zeit zu vertreiben.
Das "Derwent Pencil Museum" im englischen Keswick hat sich ganz dem Bleistift verschrieben. Zu sehen gibt es hier unter anderem einen der größten Buntstifte der Welt - mit fast acht Metern. Irgendwo muss es doch auch ein Radiergummi-Museum geben...
Im Londoner Stadtteil Putney dreht sich im "Antique Breadboard Museum" alles um alte Brotschneidebretter. Laut "Time Out"-Magazin soll das Ganze aber spannender sein, als es klingt. Zudem können sich Besucherinnen und Besucher bei einem "Cream tea" leckere Scones schmecken lassen.
Die Kartoffel übt offenbar eine besondere Faszination auf die Menschheit aus. Es gibt zahlreiche Kartoffel-Museen auf der Welt - darunter auch jeweils mehrere in Deutschland, Kanada und den USA.
Umgerechnet nur rund 1,8 Meter breit und etwas mehr als drei Meter hoch ist das kleinste Haus Großbritanniens im walisischen Conwy. Dafür dauert die Tour nicht allzu lang. Man darf nicht einmal in den ersten Stock.
Im katalanischen Palafrugell widmet sich ein Museum dem Kork-Erbe. Wer etwa schon immer wissen wollte, wie Flaschenkorken hergestellt werden, ist hier genau richtig. Andere Touristen verschlägt es vielleicht eher in eines der örtlichen Restaurants für ein Gläschen Wein.
Das "Museum Cemento Rezola" in Donostia-San Sebastián vermittelt unterdessen allerhand Wissen rund um Zement. Viele Reisende dürften sich an der spanischen Küste aber eher dem Sand am Strand widmen.
Das Leeds Castle hat nicht nur einen Golfplatz zu bieten, sondern auch ein Hundehalsband-Museum. Kurios: Des Menschen bester Freund soll in den Räumlichkeiten angeblich unerwünscht sein.