Büsum war einst ein kleines Fischerörtchen auf einer Insel. Seit 1585 ist der Ort aber bereits mit dem Festland verbunden. Im 19. Jahrhundert begann die Entwicklung zum beliebten Seebad. Die frische Nordseeluft lockte immer mehr Urlauber an.
Die künstliche Insel Perlebucht wurde Anfang des 20. Jahrhunderts aufgeschüttet, um Gästen auch einen Sandstrand zu ermöglichen. Das Areal mit vielen Spielgeräten und zwei Wasserbecken ist besonders bei Familien und Surfern beliebt.
Die größte Kutterflotte der schleswig-holsteinischen Westküste befindet sich in Büsum. Mehr als 30 Kutter starten von hier ihre Fangfahrten in die Nordsee. Die vier Hafenbecken laden auch zum maritimen Spaziergang ein.
Besonders beliebt sind die Büsumer Krabben, die weit über die Region hinaus bekannt sind. Ein Krabbenbrötchen gehört deshalb zum Urlaub dazu. Am Hafen kann man auch frisch gefangene Krabben kaufen und sich am Pulen versuchen.
Das Museumshafenbecken mit Blick auf den Leuchtturm bildet ein beliebtes Fotomotiv der Urlauber. Das Leuchtfeuer stammt aus dem Jahr 1912 und ist knapp 26 Meter hoch.
Das rund 22 Meter breite Sperrwerk wird bei Sturmflut geschlossen, um den Ort zu schützen. Bei Schiffsausflügen, zum Beispiel nach Helgoland, ist die Durchfahrt ein Höhepunkt.
Das Büsumer Watt ist nicht so schlickig und deshalb für ausgiebige Wattläufe geeignet. Bei geführten Wanderungen erfährt man viel über den besonderen Lebensraum und seine tierischen Bewohner.
Die Arbeit der Krabbenfischer ist auf einer Fangfahrt mitzuerleben. Und auch vom Strand aus kann man immer mal wieder einen Kutter am Horizont vorbeiziehen sehen.
Das 1972 erbaute und weithin sichtbare Hochhaus am Deich halten viele für eine Bausünde. Die Wohnungen bieten jedoch einen unvergleichlichen Ausblick auf die Nordsee.
Im Ortskern ist neben der weißgetünchten Fischerkirche St. Clemens auch das Rathaus eine Sehenswürdigkeit. Es wurde 1914 im barocken Stil aus Backstein erbaut.