Mehr als nur ein Wachmacher: So hat sich die Kaffeekultur verändert
Die Kaffeekultur hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt: vom schnellen Koffein-Kick am Morgen zum entspannten Alltagsritual, das auch auf Instagram gut aussieht. Das zeigt eine neue Umfrage im Auftrag von Nespresso, für die Personen zwischen 18 und 31 Jahren befragt wurden.
Kaffee gehört demnach für mehr als drei Viertel der jungen Menschen aus GenZ & Co. zum Alltag. Zugleich verändert sich die Art, wie sie ihn trinken: Genuss, persönliche Rituale und das Ausprobieren neuer Varianten gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Junge Menschen investieren Zeit und Geld in Kaffeegenuss
49 Prozent der Befragten geben mehr als zehn Euro pro Woche für Kaffee aus - und investieren dafür auch Zeit: 66 Prozent bereiten mindestens einmal pro Woche zu Hause Kaffeespezialitäten zu, wie man sie aus Cafés kennt. Für 39 Prozent gehört Kaffee zu einer bewussten Pause, jeweils 30 Prozent verbinden ihn mit Entspannung und Zeit für sich oder mit gemeinsamen Momenten mit Freunden und Familie.
Besonders beliebt sind Cappuccino und Latte Macchiato mit jeweils 52 Prozent. 39 Prozent greifen zu Iced Coffee, für 27 Prozent gehört die kalte Variante sogar das ganze Jahr über dazu. Getrunken wird Iced Coffee häufiger unterwegs oder im Café als zu Hause.
Experimentierfreude bei Kaffee
63 Prozent probieren laut der Umfrage, für die 1.012 Personen in Deutschland befragt wurden, gerne neue Kaffeevarianten aus. 80 Prozent der Befragten sind zudem neugierig auf funktionale Benefits wie zugesetztes Koffein, Vitamine, Proteine oder Kollagen.
Der wichtigste Ort für den Kaffeegenuss bleibt das eigene Zuhause: 56 Prozent trinken ihren Kaffee bevorzugt dort. Den perfekten Kaffee selbst hinzubekommen, trauen sich allerdings nur 20 Prozent zu. 42 Prozent wünschen sich deshalb eine schnelle und unkomplizierte Zubereitung, ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen.
Als Merkmale von Premium-Kaffee nennen 54 Prozent einen besseren Geschmack und 51 Prozent hochwertige Bohnen. Auch die Optik spielt eine Rolle. Für 31 Prozent sind Instagram und Pinterest wichtige Inspirationsquellen für Kaffeeerlebnisse.
Beim perfekten Kaffee setzen die Befragten allerdings eher auf menschliches Können als auf Technik: Fast die Hälfte traut einem Barista am ehesten zu, das ideale Kaffeegetränk zuzubereiten. KI-Bots kommen auf vier Prozent, Roboter auf sechs Prozent.