Ähnliches gilt für Honig: Wird das Bienenerzeugnis kühl, trocken und dunkel gelagert, können man es weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießen. Allzu lange solltest Du den Honig allerdings nicht offen auf dem Frühstückstisch stehen lassen ...
Wusstest Du, dass man Ahornsirup einfrieren kann? Auf diese Weise hält der süße Pflanzensaft quasi ewig. Doch auch im handelsüblichen flüssigen Zustand hält Ahornsirup aufgrund seines hohen Zuckeranteils sehr lange.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist seit 1981 für verpackte Lebensmittel gesetzlich vorgeschrieben, so auch für Reis. Dabei können die Körner in der Regel bis lange nach dem Ablaufdatum verzehrt werden. Wichtig ist nur, sie trocken und luftdicht zu lagern. Lediglich bei braunem Naturreis sollte man sich an die auf der Packung abgedruckten Daten halten.
Egal, ob Mais, Erbsen oder Pfirsiche: Der Inhalt von Konservendosen ist meist Jahre nach dem Ablaufdatum bedenkenlos verzehrbar. Lediglich Konsistenz, Geschmack und Farbe können sich mit den Jahren etwas verändern. Vorsichtig sollte man jedoch bei beschädigten Konserven sowie aufgeblähten Dosen sein: Letzteres ist meist ein Anzeichen für Bakterien im Innern.
Hast Du Dich sich schon mal gefragt, warum auf manchen Wasserflaschen ein Mindesthaltbarkeitsdatum steht? Dieses bezieht sich nicht auf das Wasser an sich, sondern auf die Plastikflasche: Je länger diese herumsteht, desto größer ist die Gefahr, dass sich giftige Stoffe aus dem Plastik lösen. Wasser aus Glasflaschen kann man hingegen auch weit nach dem Ablaufdatum noch bedenkenlos trinken.
Praktisch unverwüstlich ist - last but not least - auch der Schnaps. Wer also noch eine Flasche vom vorletzten Silvester im Schrank hat, kann diese bedenkenlos zu Weihnachten den Gästen nach einem üppigen Mahl reichen.