Beschädigtes Windows einfach reparieren
So einfach reparierst Du ein beschädigtes Windows mit der Systemwiederherstellung
Ein fehlerhaftes Update kann Windows lahmlegen. Mit einem Wiederherstellungspunkt bringst Du Dein System schnell zurück in einen funktionierenden Zustand.
Windows reparieren: So nutzt Du die Systemwiederherstellung
Es kann schnell passieren: Ein misslungenes Update fürs Betriebssystem oder eine beschädigte Systemdatei - und schon mag der Rechner nicht mehr richtig starten, oder Programme lassen sich nicht wie gewohnt ausführen. Solche Probleme sind nicht nur ärgerlich, sondern können dein Betriebssystem stark beeinträchtigen. Genau deshalb solltest Du rechtzeitig vorsorgen und einen Wiederherstellungspunkt anlegen. Er funktioniert wie eine Art Sicherheitsnetz: Wenn etwas schiefgeht, kannst Du Dein Windows auf einen früheren, funktionierenden Zustand zurücksetzen.
So legst Du einen Wiederherstellungspunkt an
Die Einrichtung ist nicht kompliziert und dauert nur wenige Minuten:
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1. Tippe in die Windows-Suchleiste den Begriff „Wiederherstellung“ ein.
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2. Klicke auf „Wiederherstellungspunkt erstellen“.
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3. Wähle anschließend im neuen Fenster den Punkt „Erstellen“.
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4. Vergib eine aussagekräftige Beschreibung. So weißt Du später, wann und warum du diesen Punkt angelegt hast und kannst im Zweifel eine schnelle Entscheidung treffen.
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5. Bestätige erneut mit „Erstellen“.
Damit ist Dein Sicherungspunkt gespeichert.
So setzt Du Windows im Notfall zurück
Tritt jetzt einer der eingangs erwähnten Situationen ein (oder Du möchtest das System aus einem anderen Grund zurücksetzen), dann lässt sich die Widerherstellung ganz einfach nutzen:
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1. Klicke mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol und öffne die „Einstellungen“.
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2. Wähle „System“ und scrolle zum Bereich „Wiederherstellung“.
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3. Unter „Erweiterter Start“ klickst du auf „Jetzt neu starten“.
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4. Anschließend gehst Du auf „Problembehandlung“ - „Erweiterte Optionen“ - „Systemwiederherstellung“.
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5. Im folgenden Fenster klickst Du auf „Weiter“, wählst Deinen gespeicherten Wiederherstellungspunkt aus und bestätigst erneut mit „Weiter“.
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6. Starte Deinen PC neu, sobald Du dazu aufgefordert wirst.
Nach dem Neustart sollte Dein Computer wieder auf dem Stand sein, den er zum Zeitpunkt der Erstellung des Wiederherstellungspunkts hatte. In der Regel handelt es sich dabei also um den letzten funktionierenden Zustand.
Wichtiger Hinweis zur Datensicherung
Die Systemwiederherstellung ist kein vollständiges Backup. Sie betrifft ausschließlich das Windows-System selbst, also Systemdateien, Treiber und Einstellungen. Deine persönlichen Dateien bleiben bei einer Wiederherstellung unverändert. Es werden weder alte Versionen deiner Dokumente gespeichert noch aktuelle Dateien gelöscht oder ersetzt.
Wenn es also um die Sicherung wichtiger Daten geht, solltest Du Dich nicht auf diese Funktion verlassen. Stattdessen solltest Du dafür eher auf ein externes Laufwerk oder einen Cloud-Speicher zurückgreifen.
Übrigens: Falls Du Windows 11 Home nutzt, verzichtest Du auf einige Funktionen der Pro-Version. Ein Upgrade kann sich lohnen – besonders dann, wenn Du erweiterte Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen benötigst.