WhatsApp führt Benutzernamen ein - das müssen Nutzerinnen und Nutzer jetzt wissen
Für WhatsApp-Nutzerinnen und Nutzer steht eine große Änderung an: Wie der Konzern Meta mitteilt, soll es demnächst nicht mehr erforderlich sein, die eigene Handynummer preiszugeben, um mit anderen Personen zu chatten. Stattdessen setze der Messenger-Dienst künftig zusätzlich auf Benutzernamen.
Mit der Änderung werde eine "wichtige Datenschutzfunktion" eingeführt, so heißt es seitens Meta. Zwar wird auch weiterhin eine Handynummer benötigt, um ein WhatsApp-Konto zu erstellen, in neuen Einzel- als auch Gruppenchats kann sie jedoch künftig verborgen bleiben. Die Nutzung eines Benutzernamens sei jedoch optional.
Die Funktion soll noch dieses Jahr eingeführt werden. Nutzerinnen und Nutzer können sich schon vorab ihren gewünschten Nutzernamen reservieren. "Bei über drei Milliarden Nutzern auf WhatsApp überschneiden sich viele Namen, weshalb wir die Reservierungen frühzeitig öffnen, damit jeder die Möglichkeit hat, den Benutzernamen auszuwählen, der ihm wichtig ist", heißt es in dem Statement von Meta.
Benutzernamen-Funktion bei WhatsApp wird in den kommenden Monaten ausgerollt
Die Reservierung soll diese Woche freigeschaltet werden. Für Unentschlossene bestehe zudem die Möglichkeit, sich einen passenden Namen über einen "Benutzernamen-Generator" erstellen zu lassen.
Ein Verzeichnis oder eine Suchfunktion für Nutzernamen sei nicht geplant. So müsse der eigene Benutzername gezielt an Personen weitergegeben werden, mit denen man über WhatsApp Kontakt aufnehmen möchte. Die neue Funktion wird schrittweise in den nächsten Monaten eingeführt. Nutzerinnen und Nutzer erhalten eine Nachricht von WhatsApp, sobald sie in ihrem Land aktiviert wird.
Die Reservierung eines gewünschten Benutzernamens kann dann in der Messenger-App selbst getätigt werden, unter den Menüpunkten "Einstellungen" > "Konto" > "Benutzername".