Nun auch in Deutschland: Apple verteuert iPads, Macs und Apple TV teils drastisch
Trotz der international drastisch gestiegenen Kosten für RAM- und Flash-Speicher hatte Apple die Preise seiner Produkte lange Zeit stabil gehalten. Doch mit sofortiger Wirkungen greifen jene Preiserhöhungen, die der scheidende Apple-CEO Tim Cook vor rund einer Woche angekündigt hatte. Welche Geräte von den Preissteigerungen betroffen sind, verdeutlicht ein Blick in den Apple-Onlineshop.
iPad und MacBook betroffen
Teurer werden beispielsweise das iPad Pro M5 mit 11 Zoll großem Display, das nun bei 1.300 statt 1.100 Euro beginnt. Das iPad Air erlebt eine Preissteigerung von 23 Prozent: Statt bisher 650 Euro muss man nun mindestens 800 bezahlen. Für das Basismodell des iPads, das Apple Intelligence nicht unterstützt, werden statt 380 Euro 500 fällig.
Das günstigste Modell des MacBook Neo mit 256 GByte Speicher kostete bisher 700 Euro. Jetzt sind es 100 Euro mehr. Das MacBook Pro mit 14-Zoll-Display, M5-Chip, 16 GByte RAM und 1 TByte SSD-Speicher wird statt für 2.000 Euro nun für 2.200 angeboten. Das beliebte MacBook Air verkaufte Apple als Einstiegsmodell mit 13-Zoll und M5-Chip bisher für 1.200 Euro. Nun sind es 1.400 Euro.
Einen iMac kann man zukünftig ab mindestens 1.800 Euro erstehen. Der Mac Studio startet neuerdings bei 3.000 Euro. Der bis dato für unter 600 Euro erhältliche Mac mini M4 mit 256 GByte SSD soll laut Apple nun 950 Euro kosten.
Ein weiteres Beispiel für eine Verteuerung ist Apple TV 4K. Statt wie bisher 169 Euro werden nun 229 Euro fällig - eine Preiserhöhung um mehr als 35 Prozent! Die mit Ethernet und Thread ausgerüstete Modellvariante liegt sogar bei 300 Euro.
Zwei wichtige Produktbereiche von Apple sind nicht betroffen: das iPhone und die Apple Watch. Ob das so bleibt, wird die Zukunft zeigen. Als Auslöser nennt Apple die Popularität von KI. Durch die damit einhergehenden komplexen Datenzentren sei die Nachfrage nach Speicher und Arbeitsspeicher explodiert - und damit auch die Preise.