Störung: Mit diesen Tricks bleibst Du online
Ein Ausfall der Internetverbindung ist ärgerlich. Mit den richtigen Einstellungen in der FRITZ!Box kannst Du das Problem jedoch oftmals beheben.
Nachrichten, Streamingdienste oder Videospiele – fast alles benötigt heutzutage eine permanente Verbindung mit dem Internet. Fällt die Verbindung aus, sehen wir schnell, wie abhängig wir vom Internet sind. Es gibt viele Gründe für einen solchen Ausfall. Oftmals ist die Störung lokal begrenzt und Schuld sind beispielsweise Tiefbauarbeiten. In solchen Szenarien hat eventuell ein Bagger ein unterirdisches Kabel beschädigt. In einem solchen Fall kann es einige Tage dauern, bis die Kabel repariert sind.
Maßnahmen beim Ausfall der Festnetzverbindung
Eine Störung der Internetverbindung tritt in den allermeisten Fällen plötzlich und ohne Vorwarnung auf. Dann ist guter Rat teuer, wenn Du schnell wieder online sein möchtest. Mobiles Internet ist hier meistens die Lösung. Per Kabelverbindung und Tethering kannst Du eine mobile Internetverbindung auf ein anderes Gerät bringen. Alternativ richtest Du am Smartphone einen mobilen Hotspot ein. So kannst Du einzelne Geräte wie Deinen Laptop schnell wieder mit dem Internet verbinden. Eine Option, um das gesamte Heimnetzwerk zu ersetzen, ist das allerdings nicht.
Dafür bieten immer mehr moderne Router einen sogenannten Internet-Ausfallschutz. Dieser dient als Backup für den Fall, dass die Festnetzverbindung zum Internet gestört ist. Dieser Ausfallschutz greift dann, wenn die Verbindung über DSL, Glasfaser oder Kabel nicht zur Verfügung steht. Der Vorteil hierbei ist, dass Du alle Funktionen Deines Heimnetzwerks wie WLAN und alle Kabelverbindungen weiterhin nutzen kannst. Praktisch ist, dass der Router automatisch den Ausfallschutz aktiviert. Im besten Fall merkst Du somit gar nicht, dass Deine Verbindung unterbrochen ist.
Besonders einfach ist die Einrichtung eines solchen Ausfallschutzes bei der FRITZ!Box. Mit der Firmware-Version Fritz-OS 8.20 hat der Hersteller dem Router eine erweiterte Backup-Lösung für die Internetverbindung hinzugefügt. Mit dieser kannst Du im besten Fall Dein Heimnetzwerk vor einem längeren Ausfall bewahren.
Mobilfunkverbindung als Backup-Lösung für die FRITZ!Box
In den meisten Fällen greift der Internet-Ausfallschutz eines Routers auf eine Mobilfunkverbindung zurück. Die Chance, dass ein Haushalt über einen alternativen Festnetzanschluss verfügt, ist nämlich vergleichsweise gering. Mobiles Internet ist hingegen fast überall verfügbar, auch wenn die Bandbreite hier eventuell nicht der des Festnetzanschlusses entspricht.
So bieten Dir die FRITZ!Boxen schon länger einen Ausfallschutz, der auf die Mobilfunkverbindung ausweicht. Damit dieser Ausfallschutz greift, muss ein Mobilfunk-Stick mit dem USB-Anschluss des Routers verbunden sein. Alternativ funktioniert auch ein Smartphone mit aktiviertem Tethering. Jedoch muss das Smartphone über Android als Betriebssystem verfügen. Diese Funktion ist bisher nicht mit einem iPhone von Apple kompatibel. Mit dem Update auf die Firmware-Version 8.20 erhalten die Router hingegen einen neuen und umfangreicheren Backup-Modus.
Du kannst in Deiner FRITZ!Box prüfen, ob für Dein Gerät bereits ein Update für die Firmware bereitsteht. Dafür öffnest Du über den Browser die Einstellungen und gehst über „System“ in das Menü „Update“ und klickst dort auf „FRITZ!OS-Version“ und „Neues FRITZ!OS suchen“. Findet Dein Router kein Update, kannst Du eventuell eine Beta-Version für Deine FRITZ!Box installieren. Diese lädst Du direkt auf der Webseite des Herstellers unter http://fritz.com/pages/fritz-labor herunter. Die Beta-Version Fritz-OS 8.10 ist jedoch nicht für alle Modelle verfügbar.
Mit dem Update der Firmware benennt der Hersteller die Funktion in „Fritz-Failsafe“ um. Nach der Installation der Beta-Version 8.10 oder der Aktualisierung auf die Version 8.20 des Betriebssystems erhältst Du direkt eine Benachrichtigung über die neue Funktion. Du findest diese zudem im Menüpunkt „Internet“ unter „Zugangsdaten“ im „Ausfallschutz“.
Es gibt mit der neuen Version zwei Optionen, um einen Ausfallschutz einzurichten. Zum einen über den USB-Port des Routers und zum anderen über einen der LAN-Ports. Du aktivierst Fritz-Failsafe, indem Du den Haken bei der Option „Ausfallschutz aktivieren“ setzt. Dann stehen Dir weitere Funktionen zur Verfügung. Über den Dropdown-Punkt „Ausfallschutz angeschlossen an:“ wählst Du aus, welchen Anschluss Du für den Ausfallschutz konfigurieren möchtest.
Bei der FRITZ!Box 7690 stehen Dir beispielsweise drei Optionen zur Auswahl, und zwar USB sowie LAN 1 und LAN 2. Der dritte LAN-Port des Routers ist hingegen für den LAN-Gastzugang reserviert. Bei anderen Modellen mit mehreren USB-Anschlüssen oder mehr LAN-Ports stehen Dir weitere Optionen offen. Einzig der LAN-Port, der für den Gastzugang vorgesehen ist, kann nicht für den Fritz-Failsafe ausgewählt werden.
Fritz-Failsafe mit einem Smartphone einrichten
Du kannst grundsätzlich jedes Smartphone für Fritz-Failsafe einrichten. Dann wählst Du in den Einstellungen für den Ausfallschutz den USB-Anschluss im Dropdown-Menü aus. Nun erhältst Du die Meldung „Kein USB-Mobilfunkgerät erkannt“. Jetzt verbindest Du Dein Smartphone per USB-Kabel mit dem Router. Gehe im Smartphone dann in die Einstellungen, um den Tethering-Modus zu aktivieren. Diesen findest Du in der Regel in den Einstellungen im Menü für „Netzwerk & Internet“. Dort gibt es eine Option für „Hotspot und Tethering“ oder auch „Persönlicher Hotspot“. Hier findest Du dann den Punkt „USB-Tethering“, den Du aktivierst, um die Internetverbindung über den USB-Anschluss zu teilen.
Jetzt gehst Du wieder zum Menü Deiner FRITZ!Box in die Einstellungen für den Ausfallschutz. Im zweiten Dropdown-Menü „Aktivieren der Ausfallschutzverbindung“ lässt sich einstellen, nach welchem Zeitraum die alternative Mobilfunkverbindung genutzt wird. Wähle hier „10 Sekunden“. Dies ist die Zeit, die der Router nach einem Verbindungsabbruch wartet, bevor die alternative Mobilverbindung über das Smartphone aktiviert wird.
Das dritte Dropdown-Menü „Zurück zur normalen Verbindung“ legt dann fest, wie schnell Dein Router wieder zur Festnetzverbindung wechselt, sobald diese wieder verfügbar ist. Hier stellst Du auf „Ohne Verzögerung“, sodass die FRITZ!Box direkt wieder zur Hauptverbindung wechselt, wenn diese aktiv ist. Diese Einstellungen bestätigst Du mit „Übernehmen“. Damit ist die Konfiguration Deines Smartphones als alternative Verbindungsoption abgeschlossen. Im Dropdown-Menü „Ausfallschutzgerät angeschlossen“ sollte jetzt keine Fehlermeldung für ein fehlendes Gerät am USB-Port erscheinen.
Du kannst nun einen Test Deiner Konfiguration von Fritz-Failsafe durchführen. Dafür trennst Du einfach das WAN-, DSL-, TV- oder Glasfaser-Kabel von der FRITZ!Box. Nach den eingestellten zehn Sekunden sollte die FRITZ!Box auf das Smartphone ausweichen und die Internetverbindung per Tethering herstellen. In der FRITZ!Box siehst Du die Bestätigung, wenn Du zurück in den Menüpunkt „Übersicht“ wechselst. Ein roter Kasten oben informiert Dich, dass der Ausfallschutz aktiv ist und die reguläre Internetverbindung aktuell nicht verfügbar ist.
Diese Funktionen stehen mit Ausfallschutz nicht zur Verfügung
Grundsätzlich funktioniert Dein gesamtes Heimnetzwerk mit dem aktiven Ausfallschutz wie gewohnt. So haben alle Geräte, die per Netzwerkkabel oder WLAN mit der FRITZ!Box verbunden sind, eine Verbindung zum Internet. Auf bestimmte Funktionen musst Du jedoch dennoch verzichten. Dies sind insbesondere die Telefonie und VPN.
Da Telefonanschlüsse inzwischen digital sind, umfasst der Festnetzzugang in der Regel eine Kombination aus Internet und Telefonanschluss. Beides stellt ein Provider zur Verfügung. Dementsprechend ist die Telefonie über das Festnetz auch nur dann möglich, wenn der digitale Kabelanschluss aktiv ist. Die Zugangsdaten sind zudem an den physischen Anschluss gekoppelt. So verhindern die Provider, dass Du einen Zugang an verschiedenen Standorten nutzt.
Setzt Du für die Telefonie hingegen einen anderen Provider als für den Internetzugang ein, besteht die Möglichkeit, dass Du auch weiterhin wie gewohnt telefonieren kannst. Dies hängt immer von der Art der Störung ab und davon, ob diese an einem bestimmten Provider hängt. SIP-Verbindungen mit Sipgate beispielsweise funktionieren bei aktivem Ausfallschutz mit einer Mobilfunkverbindung über die FRITZ!Box in der Regel problemlos. Das gilt für klassische Telefongespräche ebenso wie für Sprachnachrichten und Funktionen des digitalen Anrufbeantworters.
Ein eingerichtetes VPN über die FRITZ!Box ist meist bei aktivem Fritz-Failsafe ebenfalls nicht verfügbar. Dies liegt an der öffentlichen IP-Adresse, die für das VPN benötigt wird. Ist diese nicht verfügbar, dann ist auch kein Zugriff auf das VPN möglich. Das VPN der FRITZ!Box wird über eine feste und eindeutige IP-Adresse eingerichtet, unter der Dein Router von außerhalb Deines Heimnetzwerks erreichbar ist.
Nutzt Du hingegen eine Mobilfunkverbindung für das Fritz-Failsafe, gibt es keine eindeutige IP-Adresse für Deinen Router mehr. Mobilfunkanbieter weisen oftmals mehreren Geräten ein und dieselbe Carrier Grade NAT (CGNAT) zu, sodass eine eindeutige Zuordnung nicht mehr gelingt.
Ob dies der Fall ist, kannst Du direkt über die Einstellungen Deiner FRITZ!Box kontrollieren. Gehe dazu in das Menü „Internet“ und öffne dort im Punkt „Online-Monitor“ die „Verbindungsdetails“. Ist über den Ausfallschutz eine Mobilfunkverbindung aktiv, zeigt Dir der Router unter „Internet, IPv4“ in der Regel eine private IPv4-Adresse an. Ist dies der Fall, ist Dein Router über das Internet nicht mehr erreichbar. Das unterbindet auch den Fernzugriff für das VPN. Stellt Dein Mobilfunkanbieter keine IPv6 bereit, ist auch das Webmenü der FRITZ!Box von außerhalb des Heimnetzwerks nicht mehr erreichbar.
Selbst wenn Dein Mobilfunkanbieter eine IPv6 für die Verbindung bereitstellt, ist nicht garantiert, dass Dein VPN funktioniert. Eventuell ist die Anwendung, die für das VPN zuständig ist, mit den Informationen überfordert. Dies passiert vor allem dann, wenn der Client selbst keine IPv6-Adresse verwendet.
Brauchst Du während eines Ausfalls der Festnetzverbindung weiterhin Dein VPN, um von außerhalb auf Dein Heimnetzwerk zuzugreifen, benötigst Du grundsätzlich eine alternative Option. In erster Linie bietet sich der Einsatz von cloudbasierten Lösungen wie TeamViewer oder AnyDesk an.
Diese Anwendungen installierst Du wie jede andere Software auch auf Deinem Computer oder alternativ auf einem NAS. Die Programme stellen dann eine Verbindung zum Cloud-Dienst des Anbieters her. Auch die Einrichtung erfolgt direkt an Deinem Computer. Sowohl AnyDesk als auch TeamViewer bieten dabei kostenfreie Optionen an, mit denen die Einrichtung eines privaten VPN gelingt. Dabei gibt es bestimmte Beschränkungen, was die Leistungen und Funktionen betrifft.
Fritz-Failsafe über einen LAN-Port einrichten
Neben einem Smartphone kannst Du auch einen zusätzlichen Router als Option für Fritz-Failsafe einrichten. Dies gelingt über einen der LAN-Ports an der FRITZ!Box. Wichtig ist, dass beide Router verschiedene LAN-IP-Adressen erhalten. Das ist besonders dann von Bedeutung, wenn als Ausfallrouter ebenfalls eine FRITZ!Box zum Einsatz kommt. Bei diesen Routern ist als Standard immer die IP-Adresse 192.168.178.1 eingestellt. Dementsprechend musst Du zunächst im Zweitrouter die IP-Adresse auf eine Alternative umstellen, wie zum Beispiel 192.168.10.1 oder 192.168.0.1.
Diese Einstellungen nimmst Du ebenfalls im Ausfallschutzmenü der FRITZ!Box vor. Dafür gehst Du in die Einstellungen für das Heimnetz und öffnest dort unter „Netzwerk“ die „Netzwerkeinstellungen“. Dort findest Du am unteren Rand die weiteren Einstellungen. In diesem Menü suchst Du dann den Punkt für die IP-Adressen und öffnest die „IPv4-Einstellungen“.
Im Fenster der IPv4-Einstellungen änderst Du dann das Subnetz, also den dritten Bereich der IP-Adresse. Die vorhandene 178 passt Du also beispielsweise auf 0 oder 10 an. Alle anderen Teile der IP-Adresse bleiben unverändert, sodass die neue Adresse der FRITZ!Box beispielsweise 192.168.10.1 oder 192.168.0.1 lautet.
Die weiteren Einstellungen auf der Seite, wie die Angaben für den DHCP-Server oder den lokalen DNS-Server, passt die FRITZ!Box selbstständig an. Du brauchst also keine weiteren Änderungen vorzunehmen und speicherst die neue IP-Adresse mit der Schaltfläche „Übernehmen“ ab. Gegebenenfalls fordert Dich der Router auf, diese Änderungen noch mit einem Druck einer Taste auf dem Gerätegehäuse zu bestätigen.
Abschließend zeigt die FRITZ!Box Dir die geänderten Netzwerkeinstellungen an. Es ist wichtig, sich die neue IP-Adresse zu notieren, denn über diese erfolgt der Zugriff per Browser über einen abgeschlossenen Computer. Hat der Zweirouter bereits eine andere IP-Adresse, ist keine Anpassung der Einstellungen erforderlich.
Egal, ob Du zwei FRITZ!Boxen oder Router unterschiedlicher Hersteller nutzt: Ein Einsatz der Geräte in einem Mesh-Netzwerk ist nicht mehr möglich, wenn Du einen als Ausfallrouter konfigurierst. Dies liegt daran, dass die Router in einer Kaskade hintereinandergeschaltet sind und jeder eigenständig agiert.
In einem Mesh-Netzwerk fungiert hingegen ein Router als Master und die anderen befinden sich als Clients im Repeater-Modus. Dann vergibt der Master-Router die IP-Adressen automatisch an alle weiteren Client-Router im Mesh-Netzwerk.
Probleme mit der Telefonie oder dem Fernzugriff bei einem Ausfallschutz via LAN-Port
Schaltest Du einen zweiten Router über den LAN-Anschluss vor und nutzt eine mobile Datenverbindung, kann es ebenfalls Probleme mit der Telefonie geben. Zum einen liegt dies an der fehlenden öffentlichen IP-Adresse und zum anderen müssen die Datenpakete nun ein weiteres Hindernis überwinden, nämlich die NAT des zweiten Routers.
Da der Festnetzanschluss in den meisten Fällen gestört ist, funktioniert der reguläre Telefonanschluss sowieso nicht. Anders sieht dies mit VoIP-Anbietern aus, die nur eine funktionsfähige Internetverbindung benötigen. Dennoch sind hier oftmals Port-Einstellungen am Router erforderlich, um einen solchen Dienst zu nutzen. In den meisten Fällen ist es für die Zeit des Ausfalls somit sinnvoller, einfach direkt mit dem Smartphone zu telefonieren.
Der Fernzugriff auf die eigene FRITZ!Box ist bei einem Ausfall üblicherweise ebenfalls unterbrochen. Hier helfen wieder Lösungen wie TeamViewer und AnyDesk, um über die Cloud einen direkten Zugriff zur Fernsteuerung einzurichten.
Alternative Option: Internetzugang über den Nachbarn
Hast Du keinen zweiten Router oder einen mobilen Datenzugang über Dein Smartphone, um den Ausfallschutz an der FRITZ!Box einzurichten, gibt es eventuell eine weitere Option, um Zugang zum Internet zu erhalten.
Vor allem bietet es sich an, eine Internetverbindung über den Nachbarn herzustellen. Voraussetzung ist natürlich, dass bei diesem das Internet funktioniert. Dann ist es möglich, mit der FRITZ!Box eine WLAN-Verbindung zu erstellen. Dabei nutzt die FRITZ!Box das 2,4-GHz-Band und stellt eine Verbindung zum Internet über ein fremdes WLAN her.
Diese Funktion nennt sich WISP – Wireless Internet Service Provider. Das Besondere hierbei ist, dass über ein WLAN eine überbrückte Verbindung zum Internet hergestellt wird. Das Heimnetzwerk Deines Nachbarn bleibt also weiterhin privat. Dafür erhält Dein Router über DHCP eine eigene WAN-IP-Adresse vom Router Deines Nachbarn. Somit funktioniert dann auch Dein Heimnetzwerk inklusive WLAN wie gewohnt. Nicht alle Modelle der FRITZ!Box unterstützen jedoch diese Technik. Zu den Geräten, mit denen eine solche Verbindung möglich ist, gehören die folgenden Modelle:
- FRITZ!Box 7590
- FRITZ!Box 7490
- FRITZ!Box 7583 VDSL
- FRITZ!Box 7520
- FRITZ!Box 7530
- FRITZ!Box 7560
- FRITZ!Box 7580
- FRITZ!Box 7583
- FRITZ!Box 4020
- FRITZ!Box 4040
- FRITZ!Box 4050
- FRITZ!Box 4060
- FRITZ!Box 6850 LTE
- FRITZ!Box 6860 5G
- FRITZ!Box 6850 5G
Bei einigen dieser Router wurde der Support seitens des Herstellers bereits eingestellt. Dementsprechend gibt es seit einiger Zeit auch keine Sicherheitsupdates für die Firmware mehr. Dies solltest Du immer bedenken, wenn Du einen solchen Router mit dem Internet verbindest. Grundsätzlich ist aufgrund der Sicherheitsrisiken davon abzuraten.
Besitzt Dein Nachbar ebenfalls eine FRITZ!Box, ist es wahrscheinlich, dass diese denselben IP-Adressbereich nutzt wie Dein Router. Die FRITZ!Boxen sind so eingestellt, dass sie beim ersten Verbindungsaufbau selbstständig die eigene IP-Adresse ändern. Dies musst Du berücksichtigen, denn sowohl das Webmenü Deiner FRITZ!Box als auch alle Clienten in Deinem Heimnetzwerk sind dann unter einer anderen IP-Adresse zu erreichen.
Da Deine FRITZ!Box eine eigene Firewall besitzt, hat Dein Nachbar keinen Zugriff auf die Geräte in Deinem Heimnetzwerk. Gleiches gilt, wenn Dein Nachbar die WLAN-Verbindung zwischen Euren Routern als Gastnetz definiert. Ansonsten kannst Du auch die Geräte im Netzwerk Deines Nachbarn sehen und gegebenenfalls auf diese zugreifen.
Mit einem anderen Router einen Ausfallschutz einrichten
Auch andere Router als die FRITZ!Box bieten teilweise Funktionen für einen Ausfallschutz. Du findest solche Optionen in den Einstellungen zum Beispiel unter der Bezeichnung „Dual-WAN“. Unter anderem haben Router der Marke ASUS diese Funktion. Hier kannst Du ebenfalls den USB-Port für Dein Smartphone oder einen Mobilfunk-Stick nutzen.
Eine weitere Funktion für einen Ausfallschutz versteckt sich in Routern hinter der Bezeichnung „Lastausgleich“. Diese erlaubt es, zwei Verbindungen simultan für die Verbindung zum Internet zu nutzen. Dabei gleicht der Router die Last automatisch aus und erhöht so die zur Verfügung stehende Bandbreite. Gleichzeitig dient die zweite Verbindung als Backup, wenn ein Provider einen Ausfall hat.