Clevere Tipps: Mehr Leistung für Deinen PC
Mehr Leistung gibt es nicht durch ein bisschen PC-Schrauberei
Ein PC erfährt im Laufe seines Lebens viele Upgrades, doch nicht alle sind mit einem Leistungszuwachs verbunden. Performance-Mängel müssen gezielt behoben werden.
Hersteller werben mit zahlreichen Upgrades, die angeblich alle nötig sind. Doch genau das stimmt nicht, denn viele dieser Upgrades kosten nur Geld und bringen im Alltag kaum etwas. Sie sind vielmehr auf spezielle Szenarien ausgelegt und sorgen nicht dafür, dass der PC in anderen Bereichen deutlich schneller und leistungsfähiger wird. Es kommt daher darauf an, die Nachrüstungen ganz gezielt vorzunehmen, und zwar nur dort, wo sie wirklich nötig sind. Die folgenden Möglichkeiten sind dabei besonders empfehlenswert:
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NVMe-SSD tauschen: Diese Nachrüstung ist für fast jedes System empfehlenswert und sorgt für kürzere Zugriffszeiten sowie hohe Transferraten. Ladezeiten werden so sehr verkürzt, dass dies wirklich bei jeder Anwendung spürbar ist. Anwendungen lassen sich ohne große Verzögerungen starten und das gesamte System reagiert auf Befehle besser und schneller. Es ist dabei auch möglich, gleich für mehr Kapazität zu sorgen, sodass die Schreibpuffer länger werden.
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Selbst große Videoprojekte oder umfangreiche Bibliotheken mit zahlreichen Spielen lassen sich öffnen, ohne lange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.
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DDR5-RAM einbauen: Ein Upgrade des Arbeitsspeichers ist besonders zu empfehlen, wenn der Rechner häufig aufgrund einer Auslastung des Speichers langsamer wird. Er kommt in dem Fall einfach an seine Leistungsgrenze, die mit dem Einbau des neuen Speichers nach hinten verschoben wird. Speicherintensive Anwendungen sind dann schneller nutzbar.
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Gamer profitieren besonders, wird ihr Rechner doch nach dem Upgrade von einer stabileren Grafik, höheren Bildraten und besseren Frametime-Verläufen gekennzeichnet. Außerdem sind moderne Rendering-Techniken nutzbar, denn sie werden von dem neuen DDR5-RAM unterstützt.
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Wichtig: Prüfe zuerst, ob die CPU leistungsstark genug ist, damit die GPU nicht verlangsamt wird. Umgekehrt gilt diese Empfehlung auch dann, wenn die CPU aufgerüstet werden soll. Erst prüfen, dann nachrüsten. Setze auf mehr Kerne, eine höhere IPC und moderne Bildsätze, um das Maximum an Leistung herauszuholen.
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Neue Kühlung integrieren: Die Kühlung wird häufig als Einflussfaktor auf die Leistung vergessen. Anzuraten ist die Installation eines Tower-Kühlers oder einer AiO-Wasserkühlung, denn damit lassen sich auf der einen Seite die Temperaturen senken, auf der anderen Seite werden Boost-Taktraten länger gehalten. Die Leistung wird somit deutlich besser. Zusätzlich kannst Du auf spezielle Gehäuselüfter setzen, die den Airflow optimieren und die Spannungswandler kühler halten.
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Insgesamt verbessert sich durch die gleichmäßigere Kühlung die Lebensdauer aller Komponenten des Systems. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch ein Netzteil, das die Spannung stabil hält, damit Lastspitzen abgefangen werden. Außerdem lässt sich damit der Energieverbrauch senken. Für High-End-GPUs ist das besonders relevant.
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Peripherie verbessern: installierst Du einen hochauflösenden Monitor, der eine hohe Bildwiederholungsfrequenz hat, verbesserst Du die Immersion. Maus und Tastatur sollten präzise arbeiten, damit steigern sich Eingabequalität und Komfort. Auch kalibrierte Displays und farbtreue Panels sind empfehlenswert, wenn der eigene Workflow besser werden soll.