Die Mittelklasse 1987: Audi 80, Peugeot 405 und Renault 21 sind seit einem Jahr auf den Markt. Sie treffen auf den neuen Mazda 626 und den seit 1982 gebauten Ford Sierra.
Die Mittelklasse 1987: Audi 80, Peugeot 405 und Renault 21 sind seit einem Jahr auf den Markt. Sie treffen auf den neuen Mazda 626 und den seit 1982 gebauten Ford Sierra.
Bestseller der Klasse ist der aerodynamisch günstige (Cw 0,30) und solide gefertigte Audi 80.
Nach den Fakten, also den Innenraummaßen, liegt der Audi gut im Rennen. Doch die schrägen Scheiben schränken das Raumgefühl ein.
Der höhlenartige Kofferraum ist schlecht nutzbar und nicht so leicht zugänglich wie bei der Konkurrenz.
In der Karosseriewertung kann der Ford gut mithalten, doch in der Antriebswertung trägt er mit seinem zähen und durstigen Motor die rote Laterne.
Fahrkomfort und Fahreigenschaften sind die Stärken des Sierra. Es ist das einzige Modell mit Hinterradantrieb in diesem Vergleichstest.
Geräuschmessung in den 80er-Jahren: 100 km/h im fünften Gang, halb drei nachmittags. Fünf Gänge haben alle Kandidaten serienmäßig.
Mazda hat die zweite Generation des 626 unauffällig und zweckmäßig gestaltet.
Die Mittelklasse-Limousine erreicht in allen Testdisziplinen gute Werte. Fahrleistungen und Bremswege werden mit dem "Peiseler-Rad" ermittelt.
Während die Armaturen des alten 626 noch überfrachtet waren, befinden sich beim Nachfolger alle wichtigen Bedienungselemente am richtigen Platz, die Instrumente sind klar gezeichnet und blendfrei abzulesen.
Der Peugeot ist kurvengierig, aber im Grenzbereich problematisch zu beherrschen.
Renault hat mit dem 21 eine unauffällige Mittelklasse-Limousine auf die Räder gestellt.
Ein großer Wendekreis und Antriebseinflüsse in der Lenkung lassen den Renault 21 sperriger wirken als die anderen Kandidaten.
Der Renault bietet einen sehr großen, glattflächigen Kofferraum.
Schafft der Mazda 626 am Ende die Sensation und gewinnt als erstes japanisches Auto einen Vergleichstest bei auto motor und sport?