Tester Manfred Jantke, der den Monte-Carlo-Mini Cooper S 1965 für auto motor und sport fuhr, nannte das kleine Rallyeauto "Donnerbüchse".
Tester Manfred Jantke, der den Monte-Carlo-Mini Cooper S 1965 für auto motor und sport fuhr, nannte das kleine Rallyeauto "Donnerbüchse".
Sieben Scheinwerfer an der Front sorgen bei Nebel, Schnee und in Kurven für Durchblick. Eine Blechplatte schützt Motor und Getriebe.
Der Mini erlaubt Dinge, die andere Autos kaum verzeihen würden.
Timo Mäkinen/Paul Easter haben 1965 die Rallye Monte Carlo mit dem Mini Cooper gewonnen.
Der Fahrersitz ist klappbar, ein Polster an der Tür stützt das rechte Fahrerknie.
Interessant ist die Innenausstattung des berühmten Rallyewagens. Der Fahrer sitzt in einem knochenharten, aber nach seinen Konturen geformten Schalensitz, während der Beifahrer in einem Liegesessel erster Klasse ruht. Dieser hochlehnige, verstellbare Liegesitz – ein ziemlich roh gefertigter Eigenbau – ist die bequemste Sitzgelegenheit, die wir bisher in einem Automobil gedrückt haben.
Das Armaturenbrett ist mit Tachometer, Drehzahlmesser, Wasserthermometer, Ölmanometer und Benzinuhr für einen Wettbewerbswagen relativ bescheiden instrumentiert.
Der Beifahrer hat vor sich einen Twinmaster, mit dem er Fahrstrecke und Schnitt kontrollieren kann, und zwei am Armaturenbrett montierte Stoppuhren, um die Zeit in den Sonderprüfungen zu kontrollieren.
Die Fahrwerksänderungen am Monte Carlo- Mini sind gering. Er besitzt gegenüber der Normalausführung etwas härtere Stoßdämpfer – beim Siegerwagen handelte es sich noch um die alte Ausführung mit Gummifederung –, breite 4 ½ Zoll-Felgen (normal 3 ½ Zoll) und Zwischenstücke zwischen Felge und Nabe, die die Spur verbreitern.
Im Kofferraum sind links und rechts je zwei gleichgroße Benzintanks untergebracht - und ein Reserverad mit Winterbereifung.
Der quer eingebaute Vierzylindermotor mit dem darunter liegenden Getriebe, Bremsservo, Drehstromlichtmaschine und zwei große Vergaser füllen den Motorraum komplett aus.