Maserati hat seine halbe Modellpalette einem Facelift unterzogen. Neben dem Grecale und dem GranCabrio profitiert auch der GranTurismo davon.
Maserati hat seine halbe Modellpalette einem Facelift unterzogen. Neben dem Grecale und dem GranCabrio profitiert auch der GranTurismo davon.
Heinrich Lingner war mit dem gelifteten Coupé bereits in und um Triest unterwegs.
Natürlich mit der Topversion Trofeo, die im matten Lack "Verde Jupiter" bereitstand. Aufpreis: 19.040 Euro.
Trofeo steht bei Maserati für die schärfste Motorvariante. Beim GranTurismo ist es nach wie vor der Dreiliter-Nettuno-V6, nunmehr mit 590 statt 550 PS.
Am Sound des Trofeo hätten sie gefeilt, erzählen die Maserati-Entwickler. Der V6 klingt nach wie vor satt und sonor.
Nur bei langsamer Fahrt tönt der Trofeo etwas knurrig. "Klingt wie ein Yaris", bemerkt ein danebenstehender Kollege. Und liegt damit gar nicht so falsch.
Unter bestimmten Betriebsbedingungen wird die rechte Zylinderreihe stillgelegt, was den Dreiliter-V6 in einen 1,5-Liter-Dreizylinder verwandelt.
Die leichtgängige Lenkung und das ...
... Feedback der Brake-by-Wire-Bremse scheinen eher für den Einsatz als elegantes, schnelles Reisecoupé als auf Rennstrecke und Trackdays ausgelegt.
Im Interieur gibt es ebenfalls Neues zu entdecken, etwa die Kippschalter für Getriebefunktionen.
Der Wippschalter für D wie Drive liegt weit rechts außen, fast schon vor dem Beifahrer.
Beim Rangieren kann mit den Schaltwippen zwischen Rück- und Vorwärtsfahren hin und her geswitched werden, eine im Alltag und bei Fotofahrten willkommene Bedienungserleichterung.
Im aufgefrischten GranCabrio war Heinrich Lingner ebenfalls unterwegs, allerdings in der zahmen Modena-Version mit 490 PS.
Das Verdeck wird über den Touchscreen bedient: Anwählen, wischen und dann den Finger auf dem Screen lassen, schon klappt das Stoffdach hinter den Sitzen zusammen.
Ansonsten zeigt sich die Fahrt im großen Cabrio von Mühelosigkeit geprägt. Das Luftfederfahrwerk lässt den großen Wagen sehr lässig über Landstraßen gleiten.
Die Überarbeitung steht den großen Maserati gut, die Verfeinerungen im Detail sind willkommen, meint Heinrich Lingner.