Der neue BYD Seal 6 DM-i Touring fordert den etablierten Skoda Superb iV heraus. Im Vergleich zeigt sich, welcher Plug-in-Hybrid-Kombi die Nase vorn hat.
Der neue BYD Seal 6 DM-i Touring fordert den etablierten Skoda Superb iV heraus. Im Vergleich zeigt sich, welcher Plug-in-Hybrid-Kombi die Nase vorn hat.
BYD schickt mit dem Seal 6 DM-i Touring seinen ersten Plug-in-Hybrid-Kombi in den Vergleichstest. Der Newcomer setzt auf viel Ausstattung und einen aggressiven Preis.
0,9 Sekunden ist der BYD im EV-Betrieb schneller auf 100 km/h als der Skoda. Der wiederum ist im Hybrid- Modus zügiger gen Vmax unterwegs.
Cleanes Cockpit mit wenig Tasten und einem Screen, der Bilder postert, Buttons aber nur klein darstellt.
Lesebrille nicht vergessen – die Anzeigen sind sehr klein.
Drücken nicht vergessen – zum Beispiel die Taste für den E-Betrieb.
Die schmucken Vordersitze im Seal sind keineswegs bequem.
Im Fond genießen auch groß gewachsene Passagiere ein großzügiges Platzangebot.
Leicht zu sehen – schlanker Kofferraum, dafür aber eine mittige Durchlade in den Fond des BYD.
Der Seal rollt auf soliden EcoContact von Conti.
Der 1,5-Liter-Saugbenziner dient im BYD meist als Stromerzeuger für den Elektromotor.
Für ein sonniges Foto stellen wir die PHEV auch mal an eine mächtige HPC-Säule. So oder so füllt der Superb seine Zellen viel schneller wieder auf.
Der Skoda Superb Combi iV geht als erfahrener Vertreter der Mittelklasse ins Rennen. Seine Stärken liegen in Komfort, Alltagstauglichkeit und einem durchdachten Raumkonzept.
153 Kilometer saust der Skoda in diesem Test rein elektrisch durch die Stadt, über die BAB und über Land. Er verdankt es seinem größeren Akkublock: 25,7 kWh zu 19,0 im Seal 6.
Anderer Ansatz als beim BYD, optisch etwas zerklüftet. Nett aber: Stoff-Look und Rollos über den großen Fächern.
Wer drückt, wählt Reku-Stärken oder wechselt in den EV-Betrieb.
Wer dreht, wählt – beispielsweise den richtigen Fahrmodus.
Schon die Standardsitze bieten hohen Sitzkomfort. Optional sind zudem ergonomische Sitze erhältlich
Klar ersichtlich – der Normsitzraum im Fond ist enorm und alle Sitze viel gemütlicher als im Seal, dank mehr Beinauflage.
Klar nicht viel größer – regulär verträgt der Superb kaum mehr Gepäck als der BYD.
Skoda montierte Goodyear Eagle F1. Beide Autos auf 18-Zoll-Felgen, aber nur der Superb verzögert standesgemäß.
Im Superb arbeitet ein aufgeladener 1,5-Liter-Vierzylinder mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe zusammen.
Der Herausforderer aus China sammelt Pluspunkte beim Preis, doch der etablierte Skoda entscheidet den Vergleich in den meisten Testkapiteln für sich.