Die neue Form der Seitenkästen erkennt man nur im Studio-Bild. Sie sind nun deutlich kleiner und rundlicher.
Die neue Form der Seitenkästen erkennt man nur im Studio-Bild. Sie sind nun deutlich kleiner und rundlicher.
Mit einer Länge von 5.157 mm gehört der FW38 zu den längsten Autos im Feld. Auch der Radstand ist mit 3.589 mm überdurchschnittlich hoch. Die Anstellung liegt bei 1,4 Grad im Mittelfeld.
Die größte Baustelle ist die Nase. Bei den Testfahrten war Williams noch mit dem alten Modell unterwegs.
Williams plant eine neue, kürzere Nase. Erst dann soll auch der Rest der Aerodynamik an der Frontpartie erneuert werden.
Die 3 Finnen auf den Seitenkästen und die konventionellen Leitbleche daneben kennen wir ebenfalls schon aus der Vorsaison.
Williams bleibt auch in Sachen Cockpit dem alten Prinzip treu. Das Display wird nicht ins Lenkrad integriert sondern ist auf dem Cockpit-Rand montiert.
Bei den Testfahrten war der FW39 in unterschiedlichen Kühlkonfigurationen unterwegs.
Für Technikfans interessant ist aber vor allem das Heck. Der Abschluss der Motorabdeckung wurde komplett umgebaut. Von oben ist das neue Flügelelement nur zu erahnen-
Erst aus der Nähe erkennt man, wie Mercedes die Verkleidung auffächert und so ein weiteres Flügelprofil schafft. Die Ingenieure nennen die Idee "Whale-Tail" - also Wal-Flosse.
Am Heckflügel gibt es ebenfalls einige Änderungen.
Auf der Außenseite wurden 3 Reihen mit kleinen Finnen aufgetragen. Hier im Bild auch noch einmal schön zu sehen, wie flach die Motorhaube im Heck baut.
Der Diffusor trägt nur eine zusätzliche Leiste auf dem Dach. Die Endröhrchen des Wastegates sind nicht wie bei Mercedes direkt unter dem Endrohr, sondern seitlich versetzt.
Das Heck wirkt aufgeräumt wie bei Red Bull. Reicht das, um die Schwächen in puncto Traktion abzustellen?