Nur die Art der Triebwerke unterscheidet die Kontrahenten.
Nur die Art der Triebwerke unterscheidet die Kontrahenten.
GTI vs. 123d: Mit 200 PS liegen beide Autos auf einem Leistungsniveau.
Der BMW tritt mit einem Zweiliter-Diesel an.
Der GTI setzt auf einen aufgeladenen Ottomotor.
Eine Vorsprung kann der BMW vor allem beim Verbrauch herausfahren.
Bei Längs- und Querdynamik gehören 123d und Golf GTI zur Spitze in der Kompaktklasse.
Mit Stufenaufladung wildert der BMW Diesel im GTI-Club.
Der Motor im 123d ist der erste Diesel, der über der magischen Grenze von 100 PS pro Liter Hubraum liegt.
Mit 4.400/min. liegt die Nenndrehzahl für einen Diesel ungewöhnlich hoch.
Das maximale Drehmoment liegt bei 400 Nm.
Mit einem Topspeed von 238 km/h liegt der BMW drei km/h vor dem GTI.
Beide Fahrzeuge verfügen über eine recht straffe Fahrwerksabstimmung.
Die bei zunehmendem Tempo immer besser ansprechende Federung im 1er wirkt insgesamt ausgewogener.
Bei schnellen Lenkbewegungen übersteuert der Hecktriebler überraschend heftig.
Dank der von Antriebseinflüssen befreiten Lenkung lässt sich der 123d präzise um die Pylonen steuern.
Er ist dabei aber nicht ganz so schnell wie der GTI.
Im Test genehmigte sich der Diesel nur 7,9 Liter Kraftstoff.
Relativ schmale 205er Gummis auf 17 Zoll Felgen.
Der Bayer macht aus seinem Antriebskonept kein Geheimnis.
Beim 123d kosten die Sportsitze Aufpreis.
Verarbeitung und Materialien wirken BMW-typisch hochwertig.
Die Bedienung des Navigationssystems nimmt mehr Zeit in Anspruch als im VW.
Der BMW ist innen etwas knapper geschnitten als der GTI.
Der GTI ist ein Kompaktsportler mit Tradition.
Wie der Name bereits verrät, setzt auch der GTI auf Turbo-Power.
Allerdings genehmigt sich der Golf das teure Super Plus - und das nicht zu knapp.
Der Golf GTI erreicht in Kurven sehr hohe Querbeschleunigungen, ...
... wodurch das entlastete kurveninnere Hinterrad auch schon mal den Bodenkontakt verliert.
Das hat jedoch keinen Einfluss auf die Fahrstabilität.
Im Wedeltest kann der Wolfsburger überzeugen.
Was auch an seiner breiten 225er Bereifung liegt.
Der Zweiliter-Motor entwickelt seine maximale Leistung von 200 PS bei 5.100/min.
Der Platzhirsch in der Kompaktklasse.
Auch der VW steht auf 17-Zöllern.
Das Design der bequemen Sportsitze erinnert an den Ur-GTI.
Das Interieur ist akkurat verarbeitet, die Oberflächen wirken jedoch einfacher als im BMW.
Die Navigation lässt sich fix bedienen, aber der Monitor könnte höher montiert sein.
Ausreichend Platz auch im Fond.