Mini Cooper S und VW Golf GTI - zwei Kumpel, die gern um die Häuser ziehen.
Mini Cooper S und VW Golf GTI - zwei Kumpel, die gern um die Häuser ziehen.
Der Mini gleicht sein Hubraum- und Leistungsmanko durch niedrigeres Gewicht aus. Nur beim Topspeed ist der GTI vorn.
Der Mini lässt Ladewillige mit 680 Liter Maximalvolumen im Regen stehen.
Beide setzen auf direkt einspritzende Benziner mit Turboaufladung.
Der ausgewogen-emotionale GTI kann als Langfrist-Partner eindeutig die besseren Referenzen vorweisen.
Vor allem in oberen Lagen liefert sein Zweiliter-TFSI heiser röhrend eine authentische Reminiszenz an seine frei saugenden Ahnen.
Er erfüllt Linienwünsche prompt, neutral und dennoch zuverlässig.
Der GTI hat gegenüber dem Mini 25 PS mehr unter der Haube.
Auch die Räder fallen etwas größer aus: 17 Zoll mit Pneus der Größe 225/45.
Passend arrangiertes Sportfahrer-Ambiente mit zupackenden Sitzen, luftigem Raumeindruck und nahezu idealer Bedienung.
Anders als im Mini findet man im Golf GTI klassisch angeordnete Rundinstrumente.
Und auch der Rest ist gewohnt solide, sauber verarbeitet.
Der Mini gibt dagegen den wilden Hund.
Fahrdynamisch bläst er zur Attacke.
Nach klitzekleiner Verzögerung springt der 175 PS starke 1,6-Liter ans Gas.
Der S ist aus dem Stimmbruch heraus, brummt sonor.
Der Testwagen-Mini rollt auf 16-Zöllern mit 195/55er Bereifung.
Ein exaktes Sechsganggetriebe ist Serie. Pianolack, Leder, Klimaanlage sowie Stabilitätskontrolle kosten extra.
Eigenständig verspielter Stil inklusive Pizzateller-Tacho.
BMW-gemäße Oberflächen, schmeichelnde Lederpolster auf mäßig seitenhaltigen Sportsitzen.