Der BMW 1er ist in der Kompaktklasse ein echtes Unikum: er ist der Einzige mit Heckantrieb. Der VW Golf gilt als Universaltalent.
Der BMW 1er ist in der Kompaktklasse ein echtes Unikum: er ist der Einzige mit Heckantrieb. Der VW Golf gilt als Universaltalent.
Auch vom Basis-Diesel lässt sich der hinterradgetriebene BMW 1er seinen Elan nicht nehmen.
Das kann er: Der BMW 1er liebt Kurven, der VW Golf bleibt aber dran.
Der VW Golf 1.6 TDI fährt kultiviert und sparsam, lenkt leichtgängig und gelassen in Kurven jeder Art.
Der Basis-Diesel schiebt den Wolfsburger in 10,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.
Der kultivierte Turbodiesel schluckte im Test 6,5 L/100 km. Ein voller Tank reicht also für 846 km.
105 PS leistet der TDI aus 1,6 Litern Hubraum. Das maximale Drehmoment von 250 Nm liegt ab 1.500 Touren an.
Der BMW 1er ist in der zweiten Generation spürbar komfortabler geworden ohne dabei an Agilität einzubüßen.
Die 100 km/h-Marke knackt der BMW 116d in 10,2 Sekunden. Bei 200 km/h hat er seine Höchstgeschwindigkeit erreicht.
Beim Testverbrauch zeigte sich der BMW 116d mit 6,2 L/100 km zurückhaltender als der Golf.
Der Zweiliter-Diesel aus dem 116d leistet 116 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 260 Nm bei 1.750 U/min.
Im VW Golf geht es nüchterner zu als im BMW: Praxisgerechte Cockpitgestaltung, viele Ablagen.
Das Fünfgang-Getriebe ist sehr lang übersetzt und irritiert mit langen Schaltsprüngen.
Das große Navigationssystem kostet 2.225 Euro extra.
Die Sitzpolster im VW Golf sind einen Tick weicher als im BMW 1er.
Im BMW 1er freut sich der Fahrer über die fahrerorientierte Cockpit-Gestaltung und eine direktere Lenkung.
Das Sechsgang-Schaltgetriebe schaltet knackig. Im letzten Gang fährt der BMW mit rund 500 Umdrehungen weniger als der Golf.
Für das Navigationssystem müssen 2.390 Euro extra bezahlt werden.
Die Sportsitze bieten einen guten Seitenhalt, kosten aber 580 Euro Aufpreis.
Größer: Der Golf-Fond bietet mehr Breite und Höhe, die Polster sind bequem.
Im Fond des BMW 1er herrscht deutlich mehr Platz als beim Vorgänger.
Der Kofferraum des VW Golf ist leicht zu beladen und schluckt 350 Liter.
Wird die Rückbank umgeklappt wächst das Ladevolumen auf 1.305 Liter.
Mit 360 Litern fällt das Ladevolumen des 1er-Kofferraums sogar üppiger aus als beim Golf.
Mit der umklappbaren Rückbank lässt sich das Volumen auf 1.200 Liter erweitern.
Auch wenn der agilere, aber teure BMW 1er viel mehr Spaßmacht: In Summe ist der Golf das bessere Angebot.
Mit einem Grundpreis von 29.400 Euro ist der BMW 116d Urban Line über 5.000 Euro teurer als der VW Golf 1.6 TDI Comfortline (23.865 Euro).