Noch nie gab es bei VW gleichzeitig einen offenen Käfer-Abkömmling und einen Softtop-Golf. Bis jetzt.
Noch nie gab es bei VW gleichzeitig einen offenen Käfer-Abkömmling und einen Softtop-Golf. Bis jetzt.
Die flache Frontscheibe des Golf schützt mehr als die steile des Beetle Cabrio.
Sechs kg Leergewicht trennen den Beetle vom Golf. Auch damit erklären sich die ähnlichen Sprintwerte bis 120 km/h der jeweils 210 PS starken Cabrios.
64,0 km/h Slalomgeschwindigkeit: Damit wirbelt der Beetle – auch dank optionaler 18-Zoll-Räder – 2,9 km/h schneller um die Pylonen als der Golf GTI.
Beide Cabrios sind mit dem famosen Zweiliter-TSI mit 210 PS und 280 Nm Drehmoment ausgerüstet.
Der Golf ist 0,5 Sekunden schneller! Nicht beim Sprint, sondern beim Dachöffnen.
Der Beetle ist das wildere Cabrio.
Beetle: Weht dir der Sturm um die Ohren, gurrt der Motor wie ein Boxer.
Der Beetle mag lieber schnelle Geraden als schnelle Kurven.
Der Beetle rennt bis zu 225 km/h schnell.
Im Mittel verbraucht der Beetle 9,4 Liter und damit etwas mehr als der GTI.
Im Beetle sitzt die steilere Frontscheibe weiter vorn, so brandet der Wind orkaniger.
Insgesamt ist der in Mexiko gefertigte Beetle etwas legerer verarbeitet.
Drei verschachtelte Rundinstrumente müssen im Beetle-Cockpit genügen.
Ergänzend gibt es auf der Armaturentafel drei Zusatzinstrumente.
Das Sechsgang-DSG passt besser zum Beetle als eine Handschaltung.
Das wichtigste Knöpfchen sitzt über dem Innenspiegel.
Im Beetle geht es hinten enger zu wie im Golf.
Vorne sitzt man dagegen ausgezeichnet.
Der Turbomotor zieht ab mittleren Drehzahlen vehement voran.
Im Speicher des Kofferkabäuschens residiert das Windschott.
Die Persenning braucht den Kofferraum auf – oder beim Anbau die Geduld.
Zur Laderaumerweiterung lässt sich die Rücksitzlehne geteilt umlegen.
Golf: Ungebügelt tobt der Wind, als der GTI dem Sommer entgegenstürmt.
Der GTI ist Dynamik.
Er lenkt und fährt direkt und präzise.
Maximal ist der GTI 237 km/h schnell.
Auf einer abgelösten Generation zu basieren, hat schon anderen Golf Cabrios nicht geschadet.
Sachdienliches Cockpit - eben typisch Golf.
Vier Rundinstrumente und ein Multifunktionsdisplay zieren das Golf-Cockpit.
Die manuelle Sechsgangschaltung passt besser zum GTI-Charakter.
Mit dem Adaptivfahrwerk beherrscht der Golf Komfort und Dynamik.
Im Golf-Fond sitzt es sich luftiger.
Auch hier lässt sich der Laderaum erweitern.
Der Golf-Kofferraum ist durchaus alltagstauglich.
Eigentlich gehört ein Überrollbügel zum Golf wie die Schottenkaro-Sitze "Jacky" zum GTI.
Auch im GTI ist der Turbo-Vierer ein vehementer Motor.