Der Porsche 911 Turbo S wirft den beiden Handling-Spezialisten Nissan GT-R und Audi R8 den Fehde-Handschuh vor den Kühler.
Der Porsche 911 Turbo S wirft den beiden Handling-Spezialisten Nissan GT-R und Audi R8 den Fehde-Handschuh vor den Kühler.
Der Top-Elfer wurde in der jüngsten Generation abermals gestärkt und verfeinert.
Porsche 911 Turbo S - die wohl verträglichste Form von Gewalt .
Bis zu 63 Prozent der Motorkraft gelangen nach vorn – entsprechend sicher fährt sich der Turbo S
In 2,9 Sekunden ist der Elfer von Null auf 100 km/h.
Auch auf nasser Fahrbahn bitete der Turbo viel Grip.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 318 km/h.
Das bekannte Elfer-Cockpit wurde für den Turbo in Nuancen verfeinert.
Der Turbo trägt ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.
Der Turbo S lässt sich in vielen Punkten konfigurieren.
Im Sport Plus-Modus werden die PDK-Schaltzeiten nochmals verkürzt.
Die Uhr gehört zum Sport Chrono-Paket.
Auch das Soundsystem ist erstklassig.
Rechts vom Drehzahlmesser lässt sich unter anderem der gewaltige Drehmoment-Berg visualisieren, dort wird auch über den Status von Frontspoiler und Heckflügel informiert.
Die Porsche-Sportsitze geben halt und sind bequem.
Der Fond taugt eher als besserer Stauraum.
Zentralverschluss-Felgen und Keramik-Bremse trägt der S serienmäßig
Der Turbo S arbeitet mit aktiven Aerodynamikelementen.
Hier schnorchelt der Turbo seine Atemluft.
Erst bei 120 km/h rückt der Heckspoiler aus.
Die zweite Stufe kann nur manuell gezündet werden.
Im Heck schlummert der 3,8-Liter-Boxermotor.
Zu sehen ist er aber nicht.
Der Turbo S trägt serienmäßig Voll-LED-Scheinwerfer.
Aerodynamisch geformte Außenspiegel zum Beobachten der Verfolger.
Im Test hängen der Audi R8 und der Nissan GT-R dem Porsche am Heckspoiler.
Audi R8 V10 Plus - die ehrliche, fordernde Mittelmotor-Waffe.
Der Audi iat maximal 317 km/h schnell.
Der Quattro-Antrieb ist eher eine Traktionshilfe. Der Allradler verhält sich sehr agil. Nur zwischen 15 und 30 % des Antriebsmoments fließen an die Vorderachse.
Auch der Audi trägt Voll-LED-Scheinwerfer.
Die Sideblades tragen Kohlefaser in Sichtform.
Der R8 liegt mit seinem Preis von 174.400 Euro gut 20.000 Euro unter dem porsche.
Auch der Audi stellt seinen Heckspoiler aktiv in den Fahrtwind.
Die Keramikbremse liefert Audi bei der Plus-Variante ohne Aufpreis.
Im Cockpit wetteifern beste Materialien um Top-Haptik und -Passgenauigkeit
Viel sichtbares Carbon sorgen für eine sportive Optik.
Die sieben Gänge im Audi können per Schaltpaddel eingeworfen werden.
Auch im Türbereich dominiert Sichtcarbon.
Siebengangdoppelkupplungsgetriebe auch im Audi R8.
Die Schalensitze im Audi lassen sich vielfach einstellen und passen dennoch nicht jedem.
Kohlefaserlaminat trägt der Audi auch an den Außenspiegeln.
Mit 13,6 Liter hat der Audi im Test den höchsten Verbrauch.
Mit seinem gierigen Ansprechverhalten und seiner Drehfreude hypnotisiert der V10 Sportwagen-Fans.
Im deutschen Sportwagensandwich ist der Nissan GT-R der dritte Supersportler im Test.
Mit 96.000 Euro ist der Nissan GT-R das Schnäppchen in diesem Testfeld.
In 3,3 Sekunden spurtet der Japaner von Null auf 100 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 315 km/h.
Nissan GT-R - das zornige Spielkind unter den Supersportwagen.
Gegen die serienmäßigen Nichtschwimmer-Reifen kämpft der aufwendige Nissan-Allradantrieb vergebens. Der Testverbrauch des Japaners liegt bei 13,4 Liter.
Das Cockpit des GT-R ist lieblos eingerichtet.
Dem Doppelkupplungsgetriebe des GT-R müssen sechs Gänge reichen.
Spielkinder werden im GT-R umfassend bedient.
Im Cockpit lässt sich nahezu alles anzeigen.
Auch der GT-R lässt sich teilweise vorkonfigurieren.
Die Sitze bieten guten Seitenhalt und eine ordentliche Polsterung.
Notzsitze im Fond.
Der GT-R macht schon optisch auf dicke Backen.
Der Heckspoiler steht fest im Fahrtwind.
Rund Rückleuchten prägen den eigenen Stil.
Die konventionelle Bremse arbeitet perfekt.
Eher Japan-untypisch verrät der Nissan viel von sich, vom bestialischen Motor beispielsweise oder nahezu allen Fahr- und Betriebsdaten.
LEDs gibt es beim GT-R nur in den Tagfahrleuchten.
Am Ende hat der teure Porsche deutlich die Nase vorn. Er ist schnell, agil und komfortabel.
Der Nissan GT-R sichert sich souverän Platz zwei. Mit besseren reifen wäre mehr drin.
Für den Audi reicht es nur auf den dritten Podestplatz. Er gibt den sympathischen Oldschool-Sportler.