Wandel in 35 Jahren: Vier Generationen Pontiac Firebird lassen auf einen Blick erkennen, dass es bei den Modellwechseln nicht nur um optische Retuschen ging.
Wandel in 35 Jahren: Vier Generationen Pontiac Firebird lassen auf einen Blick erkennen, dass es bei den Modellwechseln nicht nur um optische Retuschen ging.
Los ging es mit dem Pontiac Firebird 400 im Jahr 1967 - drei Jahre nach dem Ford Mustang.
Der Pontiac Firebird der ersten Generation wurde von 1967 bis 1969 gebaut. Ebenfalls im Jahr 1967 kamen der Mercury Cougar und der Plymouth Barracuda auf den Markt.
Im Stil der 60er: das nach unten fliehende Armaturenbrett und viele Chromteile im ersten Pontiac Firebird.
Rudimentäre Informationen für den Fahrer.
Sportliche Einzelsitze und wenig Platz auf der Rückbank kennzeichnen alle vier Firebird.
Emblem des Karosseriebauers Fisher auf der Schwellerleiste - natürlich verchromt!
Viel Chromschmuck gibt es auch an der Front: Die "Chrombrille" umfasst die Doppelscheinwerfer und den Kühlergrill.
Lufthutzen auf der Motorhaube sind ein beliebtes Showelement aller Firebird.
Firebird 400 von 1967. Der hoch verdichtete 6,6-Liter-V8 leistet stramme 330 SAE-PS.
Die originalen Stahlfelgen kamen auch beim Nachfolgemodell zum Einsatz.
Typisch Pony-Car: lange Haube und kurzes Heck, dazu der sexy Hüftschwung.
Sprung in die Moderne: nach dem ersten Pontiac Firebird wird die Linie flacher, das Blech glattflächiger - und der Chromschmuck verschwindet.
Die zweite Generation des Pontiac läuft ab 1970 vom Band. Unser Foto-Pontiac Firebird Trans Am stammt aus dem Jahr 1976.
Als T-Roof gibt es im Firebird neue Raumerfahrungen.
Schönstes US-Sportwagencockpit aller Zeiten im Pontiac Firebird Trans Am.
Jetzt gibt es eine wahre Uhrensammlung: Drehzahlmesser, Zeituhr, Wasser- und Öltemperatur, Öldruck und Voltmeter.
Der Pontiac Firebird-Käufer konnte zwischen einer Viergang-Automatik und einem Viergang-Schaltgetriebe wählen. Der stilisierte Adler schmückt Teppich und Mittelkonsole.
Das "Screaming Chicken" findet sich auch auf der Motorhaube.
Kein Leistungsdenken: Der Firebird Trans Am von 1976 besitzt bei gleichem Hubraum nur noch 188 unverwüstliche PS.
Eindrucksvolle Bienenwaben-Felgen für die Trans Am von 1971 bis 1976.
Auch am Heck gibt es Goldstreifen im Look von John Player Special.
1982 erscheint mit dem dritten Firebird ein Sportcoupé, das streng nach den neuen Gegebenheiten entwickelt wurde: Sparsamkeit und Gewichtsoptimierung.
Ein Schritt auf diesem Weg: Die Klappscheinwerfer sorgen für einen damals sensationell geringen Luftwiderstandsbeiwert.
Bringt Kühlluft zum Motor: der kleine Frontspoiler am 1987er Pontiac Firebird Trans Am GTA.
Erinnerung an K.I.T.T.: Das digitale Cockpit gab es als Option nur für die GTA-Jahrgänge 1987 und 1988.
Die Geschwindigkeit wird mit einer Flüssigkristallanzeige angegeben.
Auch die Mittelkonsole mit Bordcomputer und Check-Anzeige wird futuristisch.
Exzellente Sitze. Lordosenstütze und Seitenwangen elektrisch einstellbar.
Firebird Trans Am GTA von 1987. Der 5,7-Liter-Corvette-V8 produziert ordentliche 225 PS.
Kreuzspeichenfelgen mit Reifen im Format 245/50 VR16.
Der Firebird Trans Am GTA der dritten Generation wurde von 1982 bis 1992 gebaut.
Nutzwert: Dank umklappbarer Rückenlehnen passt auch ein Fahrrad in den Firebird.
Pontiac war die sportlichste, aber stets auch die etwas schrille GM-Marke. Spoiler gab es daher bereits ab dem ersten, 1969 vorgestellten Trans Am.
Der Letzte seiner Art: Die vierte Generation des Pontiac Firebird Trans Am wurde von 1993 bis 2002 gebaut.
Der letzte Firebird wuchs wieder in die Länge - er ist rund 20 cm länger als sein Urahn. Die auffälligen Zierstreifen sind Serie.
Firebird Trans Am von 2002: Bei fast gleichem Hubraum leistet der V8, der jetzt aus Leichtmetall besteht, 330 PS.
Auch innen dominieren im vierten Pontiac Firebird rundliche Formen.
Verschachtelte Instrumente mit 6 Uhren: Auf Autobahnen geht die Tachonadel locker bis zum Anschlag.
Entweder Viergang-Automatik oder Sechsgang-Schaltgetriebe: Entspannter ist die Automatik, sportlicher die Handschaltung.
Wie seine Vorgänger glänzt auch der vierte Pontiac Firebird mit seinen guten Sitzen.
T-Roof mit herausnehmbaren durchsichtigen Dachhälften.
Neben dem Klappscheinwerfer die Ram-Air-Lufteinlässe zur Motorzwangsbeatmung. Resultat sind 260 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine 0-100-Marke von 5 s.
Firebird Trans Am Collector Edition von 2002. Die vierte Generation wurde von 1993 bis 2002 gefertigt.
Die Preise sind sehr unterschiedlich: Das Urmodell kostet im Zustand 2 rund 29.000 € (Zust. 4: 11.000 €). Generation 2 ist als Trans Am für etwa 19.000 € zu haben (Zust. 4: 8.000 €). Der GTA (3. Gen.) kostet etwa 15.000 € (Zust.: 4.800 €), der letzte Firebird Trans Am 12.500 € (2.000 €).