Während Konkurrenten wie Ford, Opel oder Toyota bei der Wahl "Best Cars 2016" im Ansehen der Leser zum Teil deutlich steigen, verliert VW erheblich Punkte.
Während Konkurrenten wie Ford, Opel oder Toyota bei der Wahl "Best Cars 2016" im Ansehen der Leser zum Teil deutlich steigen, verliert VW erheblich Punkte.
Kategorie Gute Verarbeitung: Abgesehen vom Lexus-Aufstieg von Rang fünf auf drei hat sich am Ranking der sieben von ihren Fahrern am besten bewerteten Marken nichts geändert. Dagegen tauschten Jaguar und Land Rover mit starken Veränderungen die Reihenfolge.
Die Interieur-Qualität des Jaguar XE weckt offensichtlich Zweifel an der Verarbeitungsgüte bei Jaguar.
Kategorie Hohe Zuverlässigkeit: Obwohl hier die gleichen Marken wie 2015 genannt werden, gibt es Bewegung in den Top Ten. So belegt Lexus, der langjährige Spitzenreiter beim Thema Zuverlässigkeit, nur noch Rang drei, während Subaru auf Platz 1 stürmt.
Die robusten Allradler überzeugen ihre Fahrer mit guten Zuverlässigkeitswerten.
Kategorie hohe Sicherheitsstandards: Weil Volvo leicht verliert, belegt Mercedes mit unverändert hohen Werten hier jetzt wieder die Spitzenposition. BMW und Audi folgen mit einigem Abstand. Subaru und Land Rover legen auch in dieser Kategorie kräftig zu.
Da Volvo leicht verliert, kann sich Mercedes in der Kategorie der Sicherheitsstandards an die Spitze setzen.
Kategorie Fortschrittliche Technik: Mit kleinen Schwankungen verteidigt das deutsche Premium-Trio seinen Führungsanspruch in dieser Disziplin, hält nach den starken Verlusten von Lexus die Verfolger auf Distanz. Nach einem Plus von 19 Prozentpunkten bei der letzten Wahl legt Jaguar erneut zu.
BMW kann sich vor Audi und Mercedes noch knapp an der Spitze in der Kategorie "Fortschrittliche Technik" halten.
Kategorie Guter Kundendienst: Mercedes verdrängt Lexus beim Kundendienst von der Pole-Position, ansonsten tut sich wenig bei den sechs Besten. Auf den Folgeplätzen verbuchen besonders Opel und Toyota ordentliche Gewinne gegenüber dem Vorjahr
Auch beim Thema "Guter Kundendienst" kann sich der Stern aus Stuttgart dieses Jahr an die Spitze setzen.
Mit saisonalen Schwankungen und leichten Verschiebungen machen diese zehn Marken 2016 erneut das Rennen unter sich aus. Obwohl die Preiswürdigkeit aus Sicht der Fahrer derzeit generell besser beurteilt wird, verliert Skoda weiter an Zuspruch, behauptet den Spitzenplatz.
Der tschechischen VW-Tochter wird trotz leichten Verlusten nach wie vor ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis attestiert.
Kategorie Gutes Styling: Unter den Top Ten gibt es diesmal keinen Verlierer, Jaguar und Land Rover können sogar die starken Verluste des Vorjahres fast wieder wettmachen. Für die Absteiger Volvo und Mini kam Lexus wieder rein.
Auffällig ist, dass die Designermarke Mini im Urteil ihrer Fahrer insgesamt stark verliert (minus 51 Prozentpunkte) und speziell in den Image-relevanten Kriterien Design, Sportlichkeit und Werbung deutlich schwächelt.
Kategorie "Ich mag die Marke": Noch auffälliger als der enorme Zuwachs bei Subaru ist die Steigerung bei der im Straßenbild ähnlich seltenen Marke Alfa Romeo, die selbst so aktive und präsente Konkurrenten wie Porsche, BMW und Jaguar auf die Plätze verweist.
Noch vor ihrem ersten Test und Marktstart weckt die neue Giulia offenbar große Erwartungen und steigert die Zustimmung für "Ich mag die Marke" von 86 auf 92 Prozentpunkte für die Italiener.
Am stärksten schlägt sich die Abgasmanipulation von VW natürlich beim Kriterium „Baut umweltverträgliche Autos“ (minus 18 Prozentpunkte Zustimmung bei allen Teilnehmern) nieder, während die Konzernmarke Audi nur 4 Prozentpunkte verliert. Auch BMW gibt etwas nach.
Die erfreulichen Aufwärtstrends bei Opel, Renault und Toyota lassen sich wohl nicht ohne einen spektakulären Absturz erklären: Erwartungsgemäß wird VW für seine Abgasmanipulation abgestraft und selbst die Fahrer sind von ihrer Marke so enttäuscht,...
... dass sie sie sogar in Kriterien schlechter bewerten, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Auch deshalb profitieren andere Volumenmarken von der Schwäche des Marktführers, speziell Opel legt überproportional zu.