Muss niedriger Verbrauch verhärmt daherkommen? Nein! Hier treten zwei schicke Zweitürer gegeneinander an – mit Bums unter der Haube, Sparsamkeit und reichlich Fahrspaß-Genen: der BMW 220d und der Peugeot RCZ 2.0 HDi 160.
Muss niedriger Verbrauch verhärmt daherkommen? Nein! Hier treten zwei schicke Zweitürer gegeneinander an – mit Bums unter der Haube, Sparsamkeit und reichlich Fahrspaß-Genen: der BMW 220d und der Peugeot RCZ 2.0 HDi 160.
Der Peugeot ist ein Sportcoupé, der BMW dagegen ein sportlicher Zweitürer.
6,5 l verbraucht der 220d im Schnitt auf 100 Kilometer.
1.494 kg wiegt der BMW 2er – der Peugeot ist fast 90 Kilogramm leichter. Das entspricht etwa dem Gewicht eines stattlich gebauten Beifahrers.
Im 220d arbeitet noch der Zweiliter mit 184 PS. Eine überarbeitete Version mit 190 PS soll folgen.
36,7 m benötigt der RCZ, bis er aus Tempo 100 zum Stillstand kommt. Der 220d steht bereits knapp zwei Meter früher.
Der RCZ kommt im Test auf einen Verbrauch von 6,9 l/100 km.
Der Peugeot-Vierzylinder-Diesel läuft etwas rauer als das BMW-Triebwerk.
Typisch BMW: Verarbeitung (gut) und Materialqualität (mäßig).
Die adaptiven Stoßdämpfer lassen sich nicht häufig genug lobpreisen (rechts im Bild der Taster zum Verstellen des Set-ups).
Edel eingerichtet und kompromisslos zwei-plus-null-sitzig.
Etwas zu kurz sind die integrierten Kopfstützen geraten.
Der Fond lässt sich nur als zusätzliche Ablagemöglichkeit nutzen.
Massig: Die voluminösen Sitze könnten etwas mehr Seitenhalt bieten.
Die Fondsitze bieten den Mitfahrern kaum Beinfreiheit.
Dank niedrigerer Ladekante lässt sich Gepäck leichter in den Kofferraum des BMW hieven.
Peugeot: Für den Gepäckraum eines Sportcoupé sind 312 Liter Volumen ein guter Wert.
Fest montiert: Ein starrer Spoiler ziert das charakteristische Heck des um zehn Millimeter tiefergelegten Peugeot RCZ.
Den Peugeot zieht es auf die Landstraße, der BMW arrangiert sich auch mit Fernstraßen.
Der Peugeot will auffallen, der 2er ist dagegen vor allem ein typischer BMW.
Fazit: Der BMW 2er kann alles besser. Aber er ist teurer und kein reines Sportcoupé – dafür im Alltag reibungsärmer.
Der RCZ kommt einem Sportwagen schon sehr nahe – Genre-typische Nachteile inklusive.