Der Toyota Supra 3.0i Turbo kauert mit einer Höhe von nur 1.310 mm auf der STraße.
Der Toyota Supra 3.0i Turbo kauert mit einer Höhe von nur 1.310 mm auf der STraße.
Besonders die Bauweise mit herausnehmbaren Dachhälften macht den Supra zu einem attraktiven Sportwagen der 80er.
Und obendrein macht der Supra nicht nur optisch einiges her, sondern kann auch dynamisch überzeugen.
Außen weiß, innen blau: Mutige Farbgestaltung spiegelt den Zeitgeist der 80er-Jahre.
Im Innenraum wird man schon fast von einem Flugzeug-Cockpit empfangen. Die US-Version der Jahre 1987 bis 1989 im Bild mit Klimaautomatik und Schaltgetriebe (!).
6 klassische Rundinstrumente für Wassertemperatur, Drehzahl, Tempo, Tankuhr, Öldruck und Ladedruck.
Unter der Motorhaube gibt es ein irres Gewimmel von Rohren, Kabeln und Leitungen. So komplex wie er aussieht, so gut sollte er gewartet sein.
Gerade der Turbomotor leidet unter Hitzeproblemen. Gerne bläst die Zylinderkopfdichtung durch, denn das Kühlsystem ist für deutsche Autobahnen und schnelle Gangart etwas unterdimensioniert. Der Dreiliter-V6 mit Namen 7M-GTE leistet bis zu 277 PS (Japanversion).
6,8 Sekunden: So schnell sprintete der Toyota-Supra-Turbo-Testwagen 1989 in auto motor und sport von null auf 100 km/h.
Für den immerhin 1.618 kg schweren Schalter mit 235 PS ein außergewöhnlich guter Wert.
Technik-Highlights: Vor allem der Reihensechszylinder mit 32 Ventilen und lade luftgekühltem Abgasturbolader überzeugt fast auf gesamter Linie.
Leichtmetallfelgen mit verspieltem Vielspeichen-Design und Reifen im Format 225/50 VR 16.
Auf dem deutschen Markt hatte es der sportlich-elegante Japaner erwartungsgemäß nicht gerade leicht.
Bequeme Sportsitze mit dicker Polsterung und Lederbezug.
Fazit von Franz-Peter Hudek: Auch heute noch genießt der Toyota Supra 3.0i großen Respekt. Was ihm am Image fehlt macht er durch sein seltenes Erscheinen wieder wett. Und er fährt sich super.
1987 startete Toyota mit einer Rallyeversion des Supra bei der Safari Rallye. Hier ein Flugbild vor dem Kilimandscharo. Bestes Team waren Robin Ulyate/ Ian Street auf dem 6. Rang.
1978 brachte Toyota den ersten Supra auf den Markt - offizieller Name: Toyota Celica XX Supra, womit auch klar ist, welche Basis unter dem Blech steckte.
Intern hört der Sportwagen auf den Namen MA 46/MA47.
1982 folgt die zweite Generation - fortan nennt Toyota den Wagen nur noch Supra. Intern: MA60/61.
Kantiges Innenraumdesign und kleinteilige Instrumente im Supra, der mit seinem 170 PS-Sechszylinder 210 km/h erreicht.
Ab 1984 leistet der 5M-GE-Motor 180 PS.
1986 folgte die dritte Generation: Bis 1992 liefen 108.565 Exemplare vom Band.
1993 schließlich kam die bisher letzte Generation des Toyota Supra auf den Markt. Der JZA80 litt unter nachlassender Nachfrage. Toyota reagierte schnell und stellte den Export nach Europa im Jahr 1996 ein.
In die USA wurden die ausschließlich in Japan gefertigten Sportwagen noch bis 1999 geliefert. Yamaha entwickelte die Zylinderköpfe für Toyota, die Saugmotorvariante leistet 220 PS, der Bi-Turbo 330 PS.
Modernes Cockpit mit um den Fahrer herum angeordneten Bedienelementen.
Zentraler Drehzahlmesser und eine Tastenflut auf der Mittelkonsole. Wahlweise 4-Stufen-Automatik-, Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe.
Hinten gibt es im Toyota Supra Mk IV sogar Platz für zwei kleine Passagiere.