Jörn Thomas – Top 1 - Porsche 718 Boxster S: Okay, ich bin privilegiert. Ich durfte schon mitfahren. Und holla, das Ding geht! Beschleunigt gnadenlos, lenkt auf den Punkt ein, bietet super Traktion und feinsinnige Rückmeldung. Ein echtes Supercar.
Jörn Thomas – Top 1 - Porsche 718 Boxster S: Okay, ich bin privilegiert. Ich durfte schon mitfahren. Und holla, das Ding geht! Beschleunigt gnadenlos, lenkt auf den Punkt ein, bietet super Traktion und feinsinnige Rückmeldung. Ein echtes Supercar.
Jörn Thomas - Top 2 - Morgan Threewheeler: Ich war schon ein Fan des normalen Dreirads, jener bizarren Mischung aus Motorrad, Auto und Kampfflugzeugs. So einer stünde in meiner Garage, wenn ich genug Euro hätte. Dank Elektroantrieb könnte ich nun sogar bei Feinstaubalarm in der City angreifen. Well done!
Jörn Thomas - Top 3 - Skoda Octavia RS 4x4: Der Glamourfaktor hält sich in Grenzen, doch der RS ist ein Grund für Single-Typen doch Papi zu werden. Packende Sportsitze, sportliches Interieur und eine kräftiger Motor unter der Haube: das passt. Vom großen Kofferraum und der Allrad-Traktion dank 4x4 gar nicht zu reden.
Jörn Thomas - Flop 1: Porsche 718 Boxster S: Leider bin ich privilegiert. Ich durfte schon mitfahren. Und ihn hören. Passé der Sechszylinder-Boxer als wärmekraftmaschinelles Musikinstrument. Der Vierzylinder ist bloß noch Wärmekraftmaschine. Drehmomentstark, Aber der Reiz ist weg.
Jörn Thomas - Flop 2: BMW i8: Jetzt wäre es toll gewesen, der Elektromobilität nochmal einen Kick zu verpassen, den i8 überraschend aufzuwerten. Hätte, hätte, Fahrradkette. Protonic Red, graue Sicherheitgurte, Karbonblenden. So mutig das Konzept, so gähnend langweilig dieses Sondermodell.
Jörn Thomas - Flop 3: VW T-Cross Breeze: Diese Brise erfrischt mich nicht. Noch so eine seltsame Genre-Kreuzung. Kleinwagen-SUV-Cabrio. Ich würde das Teil "Dingsda“ nennen. Und ihr den gleichen Erfolg wie dem Nissan Murano wünschen, der die Nummer zwei Klassen höher versuchte. Mit, sagen wir mal überschaubarem Erfolg.
Ralph Alex - Top 1: Volvo V90: "Schweden“ und "großer Kombi“ klingt irgendwie nach Bullerbü und Saltkrokan. Und dann steht in Genf der Volvo V90 vor dir und macht sofort klar: "Schweden“ und "großer Kombi“ ist ab sofort völlig unkitschig und extrem cool.
Ralph Alex - Top 2: Maserati Levante: Es war so klar, dass Maseratis Eleganz NIEMALS in einem Geländevehikel funktionieren würde. Und dann begaffst du in Genf der Levante und begreifst: SUV sind nicht schön, aber italienische schon.
Ralph Alex - Top 3: Porsche 911 R: Mit Handschaltung und dem herrlichen Vierliter-Sauger aus dem alten GT3 RS 4.0 sind die 991 Exemplare des 911 R sowas wie die letzte Mohikaner unter den Porsche. Uncas liebt Alice – und wir den R!
Ralph Alex - Flop 1: Morgan EV3: Morgan ist was Archaisches, pure Tradition, anders als alles andere. Warum anbiedern an den Elektrotrend, das passt nicht. Und nächstes Jahr kommt dann der Morgan fürs autonome Fahren, oder was?
Ralph Alex - Flop 2: Arash AF10: Mehr ist meistens besser als weniger, aber viel zu viel ist auch daneben: Wer, um alles in der Welt, braucht einen Hybrid-Supersportler mit über 2.000 PS? Trotzdem reichte seine Kraft bisher nur zum Messe-Posing.
Ralph Alex - Flop 3: Renault Alpine Vision: Alpine also. Eine Studie, dann noch eine Studie, und jetzt wieder eine Studie. Wir wollen endlich die richtige, die Serien-Alpine sehen. Genau hier, in Genf! Aber dort steht nicht einmal die dritte Studie. So’n Flop!
Jens Dralle - Top 1 - AC Schnitzer-BMW ACL 2: Vernunft? Fehlt diesem Tuning-Flieger ebenfalls, und zwar komplett. Dafür leistet er 570 PS, was in vergleichsweise wenig Auto unvernünftig viel Fahrspaß ermöglichen sollte. Und erfahrungsgemäß können die Schnitzer-Buben das dazu passende Fahrwerk bauen und abstimmen.
Top 2 – Citroen E-Méhari: Wie so oft, lobe ich ein Elektroauto nicht wegen seines Antriebs, sondern wegen der Idee. Und die Idee eines neuen Méhari zeichnet aus, frei jeglicher Vernunft zu sein - was dem Catus ja nicht so ganz gelingt. So gesehen passt auch der E-Antrieb.
Top 3 – McLaren 570 GT: Für einen McLaren fällt der 570 GT regelrecht vernünftig aus, schließlich bietet er so etwas wie einen Kofferraum. Mir gefällt schlicht das Design, und da der 650 schon brillant fuhr, gehe ich einfach mal davon aus, dass die Briten ihr Talent vor der Entwicklung eines etwas irdischeren Sportwagens nicht in die Wertstofftonnen gekloppt haben.
Flop 1 – Audi Q2: Schon wieder ein Audi, schon wieder ein SUV. Okay, ersetzten Sie Audi durch BMW, Mercedes, VW, wenauchimmer. Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. An dieser Stelle nochmal der Hinweis: Solange nahezu jeder Markt diese Pseudo-Offroader aufsaugt, kann es den Autokäufern nicht so schlecht gehen.
Flop 2 – Maserati Levante: Schon wieder ein Hersteller, der meint, dass er unbedingt müsste. In der gesamten SUV-Flut tauchen ja hin und wieder Modelle auf, die wenigstens gut aussehen. Der Levante gehört nicht dazu – und bricht damit gleich eine Tradition der Marke.
Flop 3 – Opel GT: Schon wieder eine wunderbare Studie der Marke, und wieder eine wunderbare Studie, die spätestens im Sommer in einem Rüsselsheimer Keller verschwindet und nie wieder auftaucht. Nein, es wird nie eine Serienversion geben, ganz bestimmt nicht. Und ich wünsche mir nichts mehr, als das ich mit dieser Aussage danebenläge.
Jens Katemann - Top 1 - Seat Ateca: ein SUV mit einer vernünftigen Größe, moderner Konnektivität und das alles zu einem voraussichtlich erreichbaren Preis. Dazu nimmt der Ateca die erfolgreiche Designrichtung des Leon auf. Mit dem ist man gut angezogen.
Top 2 - Porsche 718 Boxster: Meine Prognose: Die Diskussion über den Vierzylindermotor wird schnell vorbei sein, wenn der neue Boxster auf der Straße ist. Die Bedienung wurde ordentlich entschlackt und optisch hat er gegenüber dem Vorgänger nochmal zugelegt. Läuft.
Top 3 - Skoda Vision S: So stelle sicher nicht nur ich mir mein nächstes Familienauto vor. Der Skoda strahlt zudem Status aus. Das wird ein Renner.
Flop 1 - Borgward: Zwei weitere neue Autos sollen Lust auf das Comeback machen, aber auf der Messe sucht man die Marke vergebens. Schade!
Flop 2 - Kia Optima SW: Nicht falsch verstehen, gegen das Auto habe ich nichts. Aber die Studie, mit der Kia das Auto vor einem Jahr angedeutet hat, war um ein Vielfaches attraktiver. Da hätte ich mir mehr Mut gewünscht.
Flop 3 - Tata Kite S: Hilfe, mein Heck ist verschwunden! Mag sein, dass es auf der Welt Märkte gibt, in denen das Leute gut finden ...
Gregor Hebermehl - Top 1: Bentley Mulsanne. Unermüdlich weiterentwickelter Mega-Luxus aus England: Der Mulsanne verbindet Über-Komfort mit ein bisschen Sportlichkeit. Gefällt mir.
Top 2 - Opel Mokka X: Das Facelift sorgt beim Mokka für ein "X" im Namen, für ein entspannteres Gesicht, moderne Technik und eine aufgehübschte Mittelkonsole. Alles gut.
Top 3 - Tesla Model X: Yeaaa – ein SUV mit Elektroantrieb. Und es funktioniert. Die komischen Flügeltüren? Geschenkt.
Flop 1 - Honda Civic Concept: Honda bleibt seiner Design-Linie treu. Fraglich, ob die harte Kantigkeit in ein paar Jahren noch zieht.
Flop 2 - Smart Fortwo Cabrio Brabus Edition: Editionsmodelle von Smart? Ich hatte gehofft, mit der neuen Modellgeneration davor erstmal ein bisschen Ruhe zu haben.
Flop 3 - Spyker C8 Preliator: Jahrelang zog Spyker mit den immer gleichen Wagen von Messe zu Messe. Jetzt gibt es mal wieder ein neues Modell? Kann unter der Decke bleiben.
Gerd Stegmaier - Top 1 - Pagani Huyara: Welches Modell auch immer: Sie sind flach, stark - und machen sich auf unnachahmliche Weise nackig. Herrlich!
Top 2 - Koenigsegg Regera: Anderes Auto aus einem anderen Land, gleiches Spiel: Flach, noch stärker - und macht sich genauso schön nackig. Aber selbst angezogen kann ein schöner Rücken entzücken, oder?
Top 3 - Abarth 124 Spider: Badge-Engineering? Egal!. Auch der Abarth bringt, was dem MX-5 fehlt: Turbobumms und mehr Power, hier sogar 170 PS - bei einer guten Tonne Leergweicht. Schwarze Haube dazu - retro, aber schick!
Flop 1 - Honda Civic: Ja, gut wir sind auch müde. Aber eigentlich sollte das ein ratloses Gesicht sein. Die inzwischen 10. Generation schafft es, weder so polarisierend zu sein wie der Vorgänger, noch irgendwie gefällig.
Flop 2 - Mercedes GLE Coupé von Hamann: Könnte auch von Mansory sein. Oder von Klassen. Ist aber auch egal. Große Räder, Tieferlegung, Spoiler am SUV - wer braucht so was?
Flop 3 - Range Rover von Klassen: Könnte auch von Mansory sein. Oder von Hamann. Ist aber auch egal. Große Räder, Tieferlegung, Spoiler am SUV - wer will so was?
Jochen Knecht – Top 1 - Kia Niro: Nein, SUV und die ganzen Crossover-Mischlinge sind nicht meine Welt. Man muss die Dinger nicht gut finden. Der Erfolg des Kia Niro ist trotzdem vorhersehbar: Lifestyle-Hochbeiner sind angesagt, der Kia punktet dazu noch mit massentauglichem Design und der konsequenten Fokussierung auf Hybrid. Das zumindest ist mutig.
Top 2 - Citroën E-Mehari: Blümchen ins Haar, Sonnenbrille auf, Musikanlage an und vergessen ist der graue Alltag. Mag sein, dass der E-Mehari nicht so ganz in den durchprofessionalisierten Auto-Massenmarkt passt. Und gerade deshalb muss das Ding ein Erfolg werden. Zum Glück spinnen die Franzosen!
Top 3 - DS E-Tense: Ja, ich habe echt gedacht, die Wiederbelebung der Marke DS sei wenig mehr als ein Marketing-Gag. Schwerer Fehler. Der E-Tense zeigt, welches Potenzial die Marke hat. Ein hinreißender E-Sportler, der jetzt aber bitte auch 2017 an den Start kommen darf!
Flop 1 - Bugatti Chiron: Auch ein Blick aufs echte Auto hat meine Meinung nicht geändert. Ja, bestimmt ein Wunderwerk des Motorenbaus. Ja, eine brutale Leistungsentfaltung. Ja, 1500 PS. Und trotzdem “nur” ein Neuauflage des Veyron. Dessen Kurven stecken noch im Blech und passen leider so gar nicht zur neuen Nase und dem Proleten-Heck.
Flop 2 – Mitsubishi: Wenn die bei Mitsubishi mal wüssten, wohin die Reise geht, ginge es mir besser. Ein bisschen gut abgehangenes Kompakt-SUV (ASX), ein bisschen neuer Nischen-Pickup (L200), beides im verwegenen “Adventure-Look”. Dazu die gar nicht mal so neue E-Studie Concept eX. Sorry, aber die Summe aller Teile ergibt hier noch lange kein Ganzes.
Flop 3 - Maserati Levante: Wir verdanken Maserati viel. Design-Ikonen, Gänsehaut-Motorsound, betörende Kurven. Und jetzt ein (nicht mal richtig schönes) SUV mit Dreizack? Och bitte. Wer sowas mag, geht auch mit Gummistiefeln zur Ballettstunde.
Michael von Maydell – Top 1 – Renault Scénic: Wie schön, das Renault dem unnützen Espace einen klassischen Van zur Seite stellt. Mit Platz, unendlich vielen Fächern und einem Design, das anspricht, ohne in zwei Jahren schon wieder langweilig zu sein.
Top 2 – Peugeot Traveller: Wie gut, dass der PSA-Konzern weiter den Mut hat, große Familienwagen zu bauen. Besser als die V-Klasse? Never. Aber viel reizvoller als ein Opel Vivaro und gut für alle, die all die überteuerten Multivans nicht mehr sehen können.
Top 3 – BMW 760 Li xDrive: Wie perfekt ein echter Traumwagen aus Bayern sein kann, beweist mir der M760Li xDrive. Zwölf Zylinder, 610 PS, luxuriöseste Extras und ein Fond, in dem man genüsslich um die Welt reisen könnte.
Flop 1 – Maserati Levante: Und wieder ein Italiener, der seine Marke mit einem SUV verwässert, der auch bei Infiniti oder Lexus stehen könnte. Okay – sie sind arm und brauchen das Geld.
Flop 2 – Fiat Tipo: Wie kommt ein Konzern wie Fiat, dem gerade jetzt eigentlich ein fesches Auto fehlt, darauf, diese - na ja - konservative Limousine herausbringen? Da verliert man doch jede Hoffnung.
Flop 3 – EDAG Soulmate: Wie langweilig muss es für einen wirklich innovativen Konzern sein, immer wieder eine Studie zu bauen mit Extras, die schon jeder kennt und keiner braucht. Haustechnik, autonomes Fahren, Leichtbau. Danke, das war‘s.