Vier Helden aus vier Nationen – und vier Besitzer aus vier Markenclubs, die neugierig auf das Auto des jeweils anderen sind.
Vier Helden aus vier Nationen – und vier Besitzer aus vier Markenclubs, die neugierig auf das Auto des jeweils anderen sind.
Die Anwesenden von links nach rechts: Oliver Solbach, Alfaclub Deutschland e. V.; Michael Stoll, DS-Club Deutschland e. V.; Thomas Heim, Mercedes-Benz SL-Club Pagode e. V.; Marco Zelano, Triumph I.G. Südwest e. V.
Club-Spezialisten sind Marken-Botschafter. Sobald sie aufeinander treffen, wird natürlich gefachsimpelt, machen Clubzeitschriften oder – wie auf diesem Bild zu sehen - Originalprospekte die Runde.
Marco Zelano mit Triumph TR4A, Thomas Heim mit Mercedes 280 SL, Michael Stoll mit Citroen D Super 5 und Oliver Solbach mit Alfa Romeo 1750 GT Veloce.
Die vier Markenclub-Vertreter stehen bereit, um die markenfremden Autos auszuprobieren.
Diese Männer sind Überzeugungstäter, kennen jedes Detail ihres Autos in und auswendig.
Oliver Solbach fährt einen Alfa Romeo 1750 GT Veloce von 1969.
Die einmalige Linie des Bertone trifft auch noch nach einigen Jahrzehnten mitten ins Herz.
Gleiches gilt für den Motor mit seinen zwei obenliegenden Nockenwellen.
Sportwagen-Interieur: Tacho und Drehzahlmesser dominieren den Blick des Fahrers im Alfa.
"Eine Jahrhundertform – und ein Jahrhundertmotor. So ein Bertone macht einfach nur Spaß " - Thomas Heim, Mercedes-Benz SL-Club Pagode e. V. über den Alfa Romeo 1750 GTV.
Heim hat selber mal einen Alfa Bertone besessen - später aber die Marke gewechselt.
Der Citroen D Super 5 von 1973 gehört Michael Stoll.
Viel Platz und Komfort zeichnen die D Super 5 aus.
Und natürlich das Hydraulik-System, welches die herkömmlichen Federn und Dämpfer ersetzt. DS fahren heißt gleiten.
Der Blick von Michael Stoll scheint zu sagen: "Na, was meint er nun zu meinem Auto."
"Der Komfort des Citroën ist einmalig. Damit könnte ich 1000 Kilometer am Stück fahren" - Marco Zelano, Triumph I.G. Südwest e. V. über den Citroën D Super 5.
Hydropneumatik, mitlenkende Scheinwerfer, ausgefeilte Aerodynamik - der Citroen DS war seiner Zeit weit voraus.
Fahrzeugwechsel: Die Mercedes-Stylisten Paul Bracq und Friedrich Geiger schufen mit der Pagode eine Auto-Ikone.
Thomas Heim in seinem Mercedes-Benz 280 SL von 1970.
Design der 60er: Zwei Rundinstrumente, die von vier zusätzliche vertikal angeordneten Uhren getrennt werden. filigraner Hupenring und viel Chromschmuck.
"Ein Auto wie eine Burg - eben ein echter Mercedes. Er könnte nur dynamischer sein" - Oliver Solbach, Alfaclub Deutschland e. V., über den Mercedes-Benz 280 SL.
Der Sechszylinder leistet 170 PS – und passt gerade eben so in den Motorraum.
Lange Haube, große Räder und ein knackiges Heck – genau so sieht ein Roadster aus.
Zusätzliche Ladekapazität wird einfach aufgeschnallt.
Der Triumph TR4 besitzt einen unverkennbaren Augenaufschlag.
Im Innenraum herrscht Enge, aber das nimmt man in diesem Fall sehr gerne in Kauf.
Klassisch britisch: Uhrensammlung und Wurzelholz.
Der langhubig ausgelegte 2,1-Liter-Vierzylinder leistet 104 PS bei 4.600/min.
"So ein TR 4A ist eng und hart, macht aber großen Spaß - und er sieht einfach gut aus" ...
... so das Fazit von Michael Stoll, DS-Club Deutschland e. V., über den Triumph TR 4A.
Marco Zelano sagt zum Abschluss: "Der TR4A