42. Platz: Ferrari 430 Scuderia, Bremsweg aus 100 km/h warm: 32,2 Meter. Bremsscheiben (v.h.): 398/350 (Carbon-Keramik), Reifen: Pirelli P Zero Corsa.
42. Platz: Ferrari 430 Scuderia, Bremsweg aus 100 km/h warm: 32,2 Meter. Bremsscheiben (v.h.): 398/350 (Carbon-Keramik), Reifen: Pirelli P Zero Corsa.
Dies offenbart nicht nur, ob der eine oder andere Wagen "gut im Futter" steht, auch zeichnet der Test ein stimmiges Bild über Motorcharakteristik und dem Zusammenspiel zwischen Getriebe und Motor.
Mit 11,9 s auf Tempo 200 belegt der Ford GT den letzten Platz der sport auto-Top25.
In diesem illustren Umfeld ist dieser Umstand sicher kein Grund zu falscher Scham.
Genauso lange benötigt der um 50 PS stärkere Gemballa Avalanche GTR600.
Seine 600 PS lassen sich nicht ganz so exakt auf die Straße bringen, wie es der überaus potente Motor gerne würde.
Anno 2005 präsentierte AMG ein Fahrzeug mit Qualitäten, die lange Zeit beim Haustuner von Mercedes vermisst wurden. Über das fahrdynamische Talent wird noch heute voller Begeisterung gesprochen.
Aber auch der Längsdynamik ist der Affalterbacher verschrieben. Sein 5,5-Liter-V8-Kompressor mit Fünf-Stufen-Automatik schiebt den CLK in 11,8 s auf Tempo 200.
Es wurde versäumt, das ABS auf die speziellen Gripverhältnisse der Sportreifen (Pirelli P Zero Corsa) einzustellen.
Das Heck ist formvollendet.
Auch in dieser Topliste dürfen die Zuffenhausener nicht fehlen. Der Porsche 911 GT2 weiß auch in Längsrichtung zu überzeugen.
11,5 s vergehen, bis das Topmodell der 911er-Baureihe die magische Marke von 200 erreicht.
Exakt ein Zehntel schneller schafft es der Ferrari 430 Scuderia. Trotz schwächerem Motor steht er in dieser Prüfung vor seinem Konkurrenten, mit dem er sich die Spitze der Supertestliste teilt.
Dank einer perfekt agierenden Startautomatik und einem technisch wie eomotional überaus gelungenen Getriebe-Kunstwerk erledigt er den Sprint auf 200 in 11,4 s.
Damit teilt sich der Scuderia Rang 20 mit einem weiteren Sportwagen direkt aus der Nachbarschaft.
Der Pagani Zonda F wird von einem 7,3-Liter-AMG-Saugmotor mit 602 PS angetrieben.
Das Techart-Porsche Turbo Cabrio - hier im neuen Aerodynamik-Kit - knabbert nochmals ein weiteres Zehntel ab.
Im luftigen Open-Air-Sportwagen vergehen nur noch 11,3 s bis Tempo 200.
Der Lamborghini Murciélago LP 640 lässt noch 11,2 s verstreichen, ehe die Nadel an der 200 vorbei marschiert.
Diese Zeit wurde ebenfalls im Rahmen des Supertests ermittelt.
Trotz weniger Leistung erreicht das Vorgängermodell des Zonda F, der Zonda S eine etwas bessere Zeit.
Damit liegt er auf Augenhöhe mit dem Murciélago trotz einer Minderleistung von 85 PS.
Das 9ff-Porsche Turbo Cabrio TRC-78 leistet gewaltige 781 PS. Jedoch tritt die Leistung so richtig erst in höheren Lagen in Erscheinung.
Der träge Ladedruckaufbau nach den Schaltvorgängen kostet wertvolle Zeit. Dennoch knackt das Cabrio die 11-Sekunden-Marke. 10,9 s und Platz 15.
Genauso schnell beschleunigte der Techart GTstreet beim Supertest.
Der 630 PS starke Allradler zieht im Vergleich zum 9ff in den unteren Regionen deutlich frischer von dannen.
Platz 12 ist dreigeteilt. Neben dem Speedart BTR-XL 600, der mit seinen 600-Turbo-PS ...
... in gerade einmal 10,8 s auf Tempo 200 spurtet, ...
... gesellt sich der Ferrari 599 GTB Fiorano.
Das formschöne und emotionale Coupé aus Maranello gebietet über 620 PS aus einem Sechs-Liter-V12.
Der dritte im Bunde ist der Mosler MT900 GTR.
520 PS treffen hier auf 1.278 kg im rassigen Rennumfeld; beste Vorraussetzungen für dynamische Höchstleistungen.
Manthey-Motors knackte erst den Rekord in Hockenheim, nun schickt sich die Truppe aus Meuspath erneut an, die sport auto Toplisten unsicher zu machen.
Der M600 auf Basis des aktuellen Porsche 911 GT2 veranschlagt für die Beschleunigung auf Tempo 200 lediglich 10,7 s.
Im Jahre 2001 kam Besuch aus Fernost. Zuerst dominierte er die DriftChallenge, kurze Zeit später den sport auto Testalltag.
Der von JUN hochgezüchtete Mitsubishi Lancer EVO V leistete hier 527 PS, bis zu 600 PS sollten drin gewesen sein. 0-200 für den Nippon-Renner: 10,5 s und damit Platz 9. Beiläufiger Rekord: 3,3 s auf Tempo 100.
Exakt gleich schnell zeigte sich die Sonderedition 722 des McLaren-Mercedes SLR.
Dank der im 722er auf 650 PS angewachsenen Leistung muss der Supersportwagen nur wenig Konkurrenz fürchten.
Zum Beispiel den Porsche Carrera GT. Hervorragende Traktion und ein sehr gutes Leistungsgewicht lassen die Uhr nach bereits 10,2 s stehen.
Niedrige Temperaturen, nasse Stellen auf der Fahrbahn und mit Traktionskontrolle unterwegs: Bei der vom 2D-Datarecording aufgezeichneten Zeit von 7.32 Minuten handelt es sich also sozusagen um einen Minimalwert, der unter idealen Bedingungen sicher noch um gute zehn Sekunden unterboten werden kann.
Einen Schritt näher kommt der extrem modifizierte Maserati MC12 XX aus dem Hause Edo Competition.
Im Zuge des 0-300-0-Wettbewerbs verpasste der MC12 mit 10,1 s auf 200 km/h äußerst knapp die magische Grenze.
Eine Punktlandung legte der Manthey-Porsche M700 aufs Parkett.
Glatte zehn Sekunden lies der Porsche auf Basis des 996er-Modells vergehen.
Mit den beiden viertplatzierten fällt auch die Zehn-Sekunden-Marke.
Platz 44 der schnellsten Supertest-Kandidaten auf dem Hockenheim-Ring (Kleiner Kurs): Der Ruf Rt12 hat im Supertest 2/2008 die Strecke in einer Zeit von 1:10,2 Minuten umrundet (mit Sportreifen).
Ein weiterer Spezialist, der sich der Mobilmachung von Sportwagen aus Zuffenhausen verschrieben hat, ist Cargraphic aus Landau.
Deren Turbo RSC 3.6 leistet 624 PS und stellte zudem mit 3,3 s auf Tempo 100 den Rekord des JUN-Evo V ein.
Platz drei geht nach Schweden. Im Rahmen des Supertest zeigte der 806 PS starke Koenigsegg CCR ...
Platz 16 der schnellsten Supertest-Kandidaten: Der Koenigsegg CCR hat im Supertest 3/2006 den Ausweichtest mit 158 km/h absolviert.
Die Silbermedaille kann eingespart werden, zweimal Gold wird gebraucht. Der Düchting-Donkervoort D8 RS 06 ...
... zeigte im Test nach seinem ersten Auftritt beim Tuner GP 2006, wozu 390 PS alles im Stande sein können. 9,3 s aus dem Stand auf 200 km/h.
Diese Zeit wurde mittlerweile eingestellt. Ebenfalls im Rahmen des 0-300-0 Wettbewerbs zeigte sich der Koenigsegg CCX, Nachfolger des CCR, ...
... ebenfalls dazu in der Lage, die Schallmauer von 200 km/h in 9,3 s zu durchbrechen.