Die Konzept-Fahrzeuge von Rinspeed besitzen Kultstatus. Auf dem Genfer Auto-Salon stellt die Schweizer Manufaktur seit rund 25 Jahren spektakuläre Auto-Ideen vor. Die Messebesucher sind begeistert, denn diese Autos können mehr, als man denkt.
Die Konzept-Fahrzeuge von Rinspeed besitzen Kultstatus. Auf dem Genfer Auto-Salon stellt die Schweizer Manufaktur seit rund 25 Jahren spektakuläre Auto-Ideen vor. Die Messebesucher sind begeistert, denn diese Autos können mehr, als man denkt.
Im Jahre 1999 präsentierte Rinspeed den X-Trem M.U.V. Das Kürzel steht für Multi Utility Vehicle. Das Fahrzeug ist eigentlich ein Pick-up, denn es hat eine spezielle Ladevorrichtung, den X-Tra-Lift, um Dinge auf die Pritsche zu heben.
Mit dieser lässt sich sogar ein kleines Boot heben und einfach transportieren.
Der Tattooo.com aus dem Jahre 2000 ist äußerlich eine Hommage an die Hot-Rods aus den 50ern. Unter der Haube schnurrt allerdings ein 409 PS starker 5,7-Liter-Aluminium-Achtzylinder. Dieser pusht das Fahrzeug auf stolze 245 km/h hoch.
Nicht einmal einen Meter hoch ist der Rinspeed Rone. Der 97 Zentimeter kleine Einsitzer wurde 2001 in Genf vorgestellt. Das sehr aerodynamisch gestaltete Fahrzeug ist mit einem 120 PS starkem Vierzylinder im Heck ausgestattet.
Wer sich fragt, warum der Presto eine zweite Sitzreihe hat, der sollte sofort zum nächsten Bild klicken.
Hier hat sich Rinspeed etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Der Presto lässt sich innerhalb weniger Sekunden von einem 2,7 Meter kurzem Zweisitzer in einen 3,6 Meter langen Viersitzer verwandeln.
Nach dem Presto folgte 2003 der Rinspeed Bedouin. Der Geländewagen, der äußerlich an einen Porsche 996 Carrera Turbo erinnert, hat einen Vierventil-Doppellader-Turbomotor. Seine 420 PS beschleunigen das Erdgasauto in 5,9 Sekunden auf 100 km/h.
Wer glaubt, dass Autos nicht auf dem Wasser fahren können, der kennt den Rinspeed Splash nicht. Per Knopfdruck wird aus dem Wagen ein Amphibienfahrzeug. Der Splash besteht vor allem aus leichtem Karbon und wiegt nur 825 Kilogramm.
Bereits im Jahre 2005 stellte Rinspeed ein digitales Fahrzeug vor, das auf die Gefühle des Fahrers eingeht. Über spezielle Sensoren kann das Auto diese erkennen und dementsprechend mit passender Musik, Licht und sogar Düften reagieren.
Der Rinspeed zaZen aus dem Jahre 2006 basiert auf den Porsche 997 Carrera S. Es ist ein Fahrzeug für Motorsport-Fans. Unter der Haube schnurrt ein 3,8-Liter-Sechszylinder von Porsche. Seine 355 PS pushen den zaZen auf 293 km/h hoch.
Wer wie James Bond abtauchen will, braucht dazu einen Rinspeed sQuba. Das Auto basiert auf dem Lotus Elise. An Land ist das Elektroauto ein normaler Zweisitzer mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h. Unter Wasser erreicht der sQuba 3 km/h.
Wer ganz genau hinsieht, der bemerkt, dass der Rinspeed iChange keine Türen hat. Der Fahrer steigt ein, indem er das gesamte Dach nach oben öffnet. Betrieben wird das Auto mit einem 204 PS starkem Elektromotor.
Der Rinspeed BamBoo aus dem Jahre 2011 ist ein klassisches Freizeitauto. Der Wagen basiert auf dem hierzulande eher unbekannten Citroen Mehari, der in den 70ern und 80ern in Frankreich hergestellt wurde.
Mit dem Rinspeed microMAX versuchte die Manufaktur 2013 auf das veränderte Mobilitäts-Bedürfnis der städtischen Bevölkerung hinzuweisen. Nicht jeder benötigt ein Auto, wenn feste Fahrgemeinschaften von mehreren Personen gebildet werden.
Auf dem Genfer Auto-Salon 2015 staunten die Besucher nicht schlecht, als sie den Rinspeed Budii sahen. Denn das Fahrzeug wirft einen Blick auf die Zukunft - und in dieser sehen die Hersteller eine ganz andere Fahrweise: Das Auto fährt von alleine!
Im vergangenen Jahr erweiterte Rinspeed das automatisierte Fahren um den Faktor Spaß. Der Etos ist voll mit digitaler Technologie. Das Highlight des Hybrid-Wagens ist das falt- und einziehbare Lenkrad, das in der Instrumententafel verschwindet.
Ganz frisch ist der urbane Flitzer Oasis. Wer genau hinsieht, bemerkt einen Kleingarten hinter der Windschutzscheibe. Schließlich muss man auch was für die Umwelt tun und ein Zeichen gegen die umweltschädlichen großen SUVs setzen.