Sauber hat die ersten Bilder des C35 für die Saison 2016 veröffentlicht. Wir zeigen Ihnen den neuen Renner aus Hinwil ...
Sauber hat die ersten Bilder des C35 für die Saison 2016 veröffentlicht. Wir zeigen Ihnen den neuen Renner aus Hinwil ...
Auf den ersten Blick scheint sich nicht viel getan zu haben. Auch die Lackierung ist beinahe unverändert.
Die Revolution liegt allerdings im Detail. Das Heck ist dank der kompakten Bauweise des Ferrari-Getriebes schmaler.
Viel Mühe wurde auch in das Thema Gewichtsreduzierung gesteckt. Im Vorjahr hatten die Ingenieure zu wenig Ballastgewicht um die perfekte Balance herzustellen.
Die Bügelflügel ziehen sich nun in einem Bogen um den Seitenkasten.
Wie genau die Wastegate-Röhrchen verlegt wurden, kann man auf den ersten Bildern leider noch nicht erkennen.
Ein interessantes Detail ist die dreieckige Airbox. An der Außenseite sind wie im Vorjahr zusätzliche Luftkanäle montiert.
Ungewöhnlich ist auch die Heckflügelstütze. Zwei getrennte Pylonen, die im unteren Bereich zusammengeführt sind, halten das Hauptblatt.
Die Außenspiegel sind nun weiter nach vorne angestellt. Unter dem Spiegel erkennt man eine horizontale Finne. Auf der Cockpitvorderseite erkennt man die neue Highspeed-Kamera, die bei Unfällen den Helm des Fahrers aufnehmen soll.
Die Nase erinnert noch stark an das Vorjahresmodell. Schön ist anders.
Die Öffnungen in den Seitenkästen sind kleiner geworden. Dazu gab es passend neue Bargeboards.
Hier schön zu erkennen, wie die Leitbleche um den kompletten Seitenkasten herumgehen, um die Strömung an die Verkleidung zu drücken.
Im Gegensatz zum Werks-Ferrari und den beiden Kunden-Ferraris von HaasF1 und Toro Rosso verzichtet der Sauber auf eine Luftdurchführung durch die Vorderachse.
Der Heckflügel ist eine Neuentwicklung. Originelle Ideen sind aber noch nicht zu erkennen - aber immerhin ein paar neue Sponsoren.
Etwas ungewöhnlich ist die Form des Flaps (weiß). Er ragt im zentralen Bereich etwas tiefer in das Hauptblatt herein als an den Außenseiten.
Der Frontflügel ähnelt vom Prinzip her dem Vorjahresmodell. Allerdings sind die oberen beiden Flaps an der Innenseite nun nicht mehr verbunden.
Die Airbox ist wie beim Vorgängermodell stark unterschnitten. Viel Wert legten die Ingenieure auch auf eine effiziente Kühlung. Im Vorjahr musste die Verkleidung bei heißen Außentemperaturen immer so weit geöffnet werden, dass die Aerodynamik gestört wurde.
Im direkten Vergleich zum Vorjahresmodell fallen beim Neuwagen (oben) die höher gezogenen Cockpitwände auf. Diese Sicherheitsmaßnahme ist vom Reglement her vorgeschrieben.
Hier noch einmal der direkte Heckvergleich mit der neuen Flügel-Aufhängung (rechts). Der Auspuff liegt nun ein gutes Stück höher als früher.