Eine Yacht auf Rädern: der Rolls-Royce Dawn. Wir haben den ...
Eine Yacht auf Rädern: der Rolls-Royce Dawn. Wir haben den ...
... 330.000 Euro teuren Cruiser im Fahrbericht. Der Dawn basiert auf dem Wraith-Coupé.
Trotz ähnlicher Technik und Abmessungen sind jedoch 80 Prozent der Karosserieteile neu.
570 PS und 780 Nm leistet das 6,6-Liter-V12-Aggregat aus dem Ghost.
Damit spurtet der 2,6-Tonner bei Bedarf in nur 4,9 Sekunden von null auf Tempo 100 und weiter bis zu elektronisch abgeregelten 250 km/h. Nur im Stau nicht.
Die vielen Pferde dienen eher der Ent- statt der Beschleunigung.
Sie halten den großen Wagen völlig unangestrengt und vibrationsfrei in Bewegung, lassen die Insassen auf einer Woge von Drehmoment dahingleiten und die überwältigende Stille genießen.
Genauso souverän leitet die Achtstufen-Wandlerautomatik mit dem Wählhebel hinter dem großen, filigranen Lenkrad die Kraft an die Hinterräder, nutzt ...
... dabei GPS-Daten über Fahrstil und Streckenverlauf für eine optimale Schaltstrategie.
Wenn man sich erst mal an die ausladenden Abmessungen gewöhnt hat, lässt sich das Dickschiff erstaunlich präzise mit zwei Fingern durch den Verkehr dirigieren.
Die Lenkung arbeitet gefühlsecht, das luftgepolsterte Fahrwerk mit den optionalen 21-Zoll-Rädern scheint dagegen nur ...
... auf Querfugen oder groben Pisten in einer realen Verbindung mit der Straße zu leben
Und wenn die Straße kurviger wird, kommt sogar das Fahrerherz auf seine Kosten.
Nirgendwo sonst diesseits des Phantom reist man so entkoppelt von ...
... den Niederungen des Alltags und gemeiner Erschütterungen.
Typisch: Emily versteckt sich, wenn der Dawn parkt - aus Angst vor Dieben.
Der Dawn wiegt 200 Kilogramm mehr als der Wraith.
Dafür ist es im Cabrio bei geschlossenem Dach so leise wie im Coupé.
Besonders stolz ist man bei Rolls-Royce auf die vollwertigen, bequemen Einzelsitze im Fond mit würdiger ...
... Knie- und Kopffreiheit, die hohe Verwindungssteifigkeit sowie das dick gefütterte, sechslagige Textilverdeck.
Klassisch statt modern: Rundinstrumente statt Fernseher als Tacho.
Insgesamt 3.875 Autos liefen bei Rolls-Royce vom Band.
Wer möchte, kann auch ein bisschen Holz an seinem Dawn verbauen lassen.
Mit 330.000 Euro liegt der Dawn zwar fast 130.000 Euro unter einem Phantom Drophead, aber immer noch weit über einem Bentley Continental GTC oder einem Mercedes S 500 Cabrio.
Und neben speziellen Lackfarben oder Hölzern müssen selbst Nachtsichtgerät, Head-up-Display, Rundum-Kamera und das Bespoke-Audiosystem mit 16 Lautsprechern, das die Lautstärke automatisch an die Umgebung anpasst, extra bezahlt werden.