Renault startet nach langer Abstinenz erneut einen Versuch, ...
Renault startet nach langer Abstinenz erneut einen Versuch, ...
... in der Klasse großer Sportcoupès Fuß zu fassen.
Das gut 4,6 m lange Coupé ist in sechs Motorisierungen zu haben.
Die Leistungsspanne liegt zwischen 150 und 238 PS.
Freunde leistungsstärkerer Modelle haben die Wahl zwischen drei Varianten: ...
... einem 204 PS starken Vierzylinder-Turbo, ...
... einem von Nissan entliehenen 3,5-Liter-V6 mit 238 PS und ...
... einem 3,0-Liter-V6 aus der Selbstzünderfraktion mit 235 PS.
Die Linien des Laguna Coupé sind schnörkellos gezeichnet.
Die Front wirkt zu keiner Zeit übermäßig aufdringlich.
Das Heck mit der geschwungenen Abrisskante ist die Schokoladenseite des Zweitürers.
Der Radstand von 2693 mm ist großzügig bemessen.
Der 3,5-Liter-V6 entstammt dem Nissan 350 Z, hat aber weniger Leistung.
Die Charakterristik ist typisch Sauger - mit der deutlich geringeren Leistung fehlt es dem Laguna aber an Temperament.
Die Leistungskurve verdeutlicht dies, maximal 300 Newtonmeter liegen im Benziner an, erst oberhalb von 3.000 Umdrehungen wird er überhaupt erst munter.
Anders zeigt sich das der Selbstzünder.
Mit 235 PS nicht weniger leistungsstark ...
... bietet er mit 450 Nm deutlich mehr Drehmoment - bei deutlich homogenerem Verlauf.
Das Cockpit ist weitgehend gelungen und wirkt wertig.
Verschiedene Ausstattungsvarianten lassen dem Kunden eine freizügige Wahl.
Das Cockpit des GT Coupés ist gediegener als das der kleineren Modelle.
Wer den V6-Motor wählt, verzichtet auf die Option des manuellen Getriebes.
Die Ausstattung mit weissem Leder wirkt besonders edel.
Die Sitze bieten einen ordentlichen Seitenhalt, bei der angewählten Zielgruppe 50+ sollte dies aber eine untergeordnete Rolle spielen.
Der Fond ist dank dem großzügigen Radstand ausreichend bemessen.