Gegen jede Art der Autokauf-Depression arbeitet Nissan mit dem eigenwilligen Juke an. Und Renault empfiehlt den neuen Captur.
Gegen jede Art der Autokauf-Depression arbeitet Nissan mit dem eigenwilligen Juke an. Und Renault empfiehlt den neuen Captur.
Der Juke ist seit 2010 am Start, der Captur erst seit 2013.
Beide treten mit dem 1,5-Liter-Konzerndiesel an.
Im Juke leistet der Selbstzünder 110 PS, im Captur kommt er auf 90 PS.
Der Juke fällt mit seiner eigenwilligen Optik auf, der Captur betört mit seiner Schönheit.
Renault Captur: Outdoor-Look, innen praktisch.
Der Captur bietet den besseren Federungskomfort.
Auf der Landstraße wirkt er aber unterdämpft.
Bei zügiger Gangart schiebt der Captur über die Vorderräder.
Die Lenkung verliert an Zielgenauigkeit.
Das ESP schreitet bei Bedarf hart ein.
Der Captur verlangt einfach nach einer ruhigen Fahrweise.
Nett gemachtes Captur-Cockpit mit vielen Ablagen.
Glänzende Flächen kontrastieren mit überwiegend hartem Plastik.
Mit Klimaautomatik kostet das Basis-Navi 690 Euro.
Guter Kauf? Nun ja, es hat keine dynamische Zielführung.
Mit gedrückter Eco-Taste soll der Diesel noch sparsamer agieren.
Renault: weniger Zuladung, aber variabler durch verschiebbare Rücksitze.
377 bis 1.235 Liter schluckt der Captur.
Die Rückbank lässt sich in Längsrichtung verschieben.
Eng ist es wirklich nicht im Captur.
377 Liter – nicht viele Kompakte bieten mehr.
Unter dem Laderaumboden gibt es noch ein großes Fach.
Der Diesel im Renault ist zwar schwächer, dafür aber sparsamer und laufruhiger.
Auch beim Basispreis unterbietet der Captur den Juke mit 19.090 Euro deutlich.
Nissan Juke: Skurril draußen, seriös drinnen.
Der Nissan Juke ist straff abgestimmt.
Wanken und Wippen sind ihm fremd.
Der Juke hat ein zackiges Handling.
Die Lenkung spricht spontan an und bietet gute Rückmeldung.
Spontan-wuseliges Handling, knackige Schaltung für sechs Gänge: Das macht auch im Stadtverkehr Laune.
Das Cockpit gibt sich deutlich konventioneller als die Außenoptik.
Das Navigationssystem (Serie ab Linie n-tec, sonst 750 Euro Aufpreis) ...
... bietet Zugriff auf nützliche Google-Dienste.
Nissan: ebene Ladefläche durch doppelten Ladeboden. Zuladung 457 kg.
251 Liter Stauraum nur. Fürs Shoppen reicht das.
Maximal passen nur 830 Liter in den Juke.
Das große Fach unter dem Kofferraum zeigt sich dafür schluckfreudig.
Verschieben ist nicht, im Juke kann nur umgelegt werden.
Mitfahrer haben auf kürzeren Sitzen etwas weniger Platz als im Renault.
Der stärkere Nissan-Diesel zeigt deutlich mehr Nachdruck.