Von oben werden schon ein paar mehr Unterschiede deutlich, wie zum Beispiel die angewinkelten oberen Querlenker der Vorderachse oder der stärker geschlitzte Unterboden.
Von oben werden schon ein paar mehr Unterschiede deutlich, wie zum Beispiel die angewinkelten oberen Querlenker der Vorderachse oder der stärker geschlitzte Unterboden.
Der Red Bull RB12 ist mit einer Länge von 4.982 mm das zweitkürzeste Auto i Feld - nur Force India ist noch 1,6 Zentimeter kürzer. Auch beim Radstand (3.432 mm) liegt man hinter Force India auf Rang 2. Die Anstellung beträgt 1,9 Grad - das ist der Spitzenwert.
Bei den Testfahrten hielt sich Red Bull lange mit Updates zurück. Erst am allerletzten Tag bekam Daniel Ricciardo einen neuen Frontflügel verpasst.
Das neue Modell oben unterscheidet sich in vielen Details vom Vorgänger. Das obere Flap-Element ist an der Innenseite nun von dem darunter liegenden getrennt. Auch die Form der Finnen an der Endplatte wurde modifiziert.
Einen S-Schacht suchte man vergeblich. Dabei hatte der Red Bull den Nasen-Kanal in den letzten Jahren immer an Bord. Genug Platz wäre noch im Zwischenraum zum Chassis, um den Luftdurchlass einzusetzen.
Die Lufteinlässe an den vorderen Radträgern wanderten im Vergleich zum Vorjahr ein Stück nach oben. Sie sind in mehrere Kanäle unterteilt.
Die unteren Querlenker sind zu einem einzigen Flügel-Profil zusammengefasst.
Hier noch einmal die oberen Querlenker, die außen ungewöhnlich angewinkelt sind.
Das interessanteste Detail findet sich unter der Front. Auf der Kufe des Unterbodens wurde ein zusätzlicher Flügel montiert.
In diesem Bereich hat kein anderes Auto Aerodynamik-Elemente platziert. Wir sind gespannt, ob diese Lösung kopiert wird. Die Kante des Unterbodens selbst ist ebenfalls ungewöhnlich nach oben gewölbt.
Die Lufteinlässe am Seitenkasten sind wie man es von Red Bull kennt ultra-schmal. In Sachen Bargeboards und Leitbleche erwarten wir noch Updates.
Hinter der Seitenwänden ist das Cockpit stark eingeschnitten - hier hinter dem Helm des Fahrers im gelben Bereich zu sehen.
Da geht jedem Aerodynamiker das Herz auf: Die Motorhaube bildet eine perfekt gleichmäßige Tropfenform.
Der Monkey-Seat im Heck erinnert an die Version des Vorjahres. Der Luftauslass ist unterschnitten, damit die Strömung ungestört über den Diffusor fließen kann.
Die Kühleinlässe der hinteren Bremsen sind eine Neuentwicklung. Die Verkleidung schließt sich im Heck nicht ganz zusammen. Hier sehen Sie schon die enge Variante für kühlere Bedingungen.
Hier die etwas weiter aufgefächerte Version für Hitzerennen, wie zum Beispiel Malaysia.
Der Diffusor ist Red Bull-typisch relativ einfach und durch wenige Kanäle getrennt. Es ist faszinierend, dass die Strömung trotz der großen Anstellung nicht abreißt.
Ein besonderes Detail: Der Auspuff ist durch kleine Klammern mit den Wastegate-Endröhrchen verbunden.