Ein Brite ließ sich bei uns blicken: Der Lotus Evora S Sports Racer trat im sport auto-Vergleichstest gegen den Porsche Cayman S an.
Ein Brite ließ sich bei uns blicken: Der Lotus Evora S Sports Racer trat im sport auto-Vergleichstest gegen den Porsche Cayman S an.
Der Lotus hat einen Kompressor-V6 verbaut, im Porsche steckt ein Sechszylinder-Sauger.
Die markantere Form hat eindeutig der Lotus zu bieten, während der Porsche klassisch-elegant und sportlich auffährt.
Dunkle Gestalten: Der Sports Racer ist nur eine Ausstattungsvariante des Evora.
Und der Porsche? Der ist eben irgendwie - ein Porsche.
Mit Platz: Seinen um zehn Zentimeter längeren Radstand nutzt der Lotus für zwei zusätzliche, nun ja, nennen wir es Sitzplätze.
Im Lotus Evora S Sports Racer stecken hohes Dynamik-Potenzial - und Alltagstauglichkeit.
Schönes Heck: Die kleinen runden Rücklichter lassen das Hinterteil bulliger erscheinen.
Mit Biss: Die AP-Bremse macht einen guten Job.
Das zentrale Abgasrohr ist nicht gerade klein: Ein Kompressor-V6 will eben atmen können.
Mit Humor: Lotus wahrt die britische Tradition, die Bedienung maximal zu verkomplizieren.
Mit Gefühl: Schnelle Gangwechsel? Nicht im Lotus.
Mit Halt: Hervorragende Sitze erleichtern die Arbeit.
Mit Spaß bei der Arbeit: Trotz des Kompressors wird der Toyota-V6 erst jenseits von 4.000/min lebendig.
Als Cayman befreit Porsche den Boxster davon, auch noch ein Cabrio sein zu müssen.
Nie ohne: Ein handgeschalteter Testwagen? Undenkbar.
Immer an: Die LED-Augen des Tagfahrlichts.
Nie zweifelhaft: Gewohnt hohe Verzögerungswerte.
Die zweiflutige Abgasanlage ist beim Cayman unauffällig in die Heckschürze integriert.
Nie und nimmer: Wenn ein Porsche-Interieur so hübsch und umfangreich ausgestattet ist, dann wird’s teuer.
Nie müde: Der Drehzahlmesser ist kein leeres Versprechen - der Motor dreht locker bis 7.800/min.
Nie unbequem: Zigfach verstellbare, optionale Sportsitze.
Auf der Rennstrecke begeistert der Porsche Cayman S aufgrund seiner kumpelhaft ehrlichen Rückmeldung.
Nie verlegen: Ein kleiner Drift? Klar, gerne auch ein großer. Dazu lässt sich das ansonsten perfekt arbeitende ESP im Cayman abschalten.
In 4,7 Sekunden knackt der Lotus Evora S Sports Racer die 100-km/h-Marke, die Werksangabe (4,6 s) verfehlt er nur knapp.
Spätbremser jubeln im Lotus, denn dann kommt der Brite gleich mit dem Heck.
Angetäuscht: Am Ende behält der Porsche die Nase vorn, was unter anderem auch am hakeligen Getriebe des Lotus liegt.