Die Qualitäten des Porsche 911 Cabrios sind bekannt - auch Walter Röhrl genießt jede Fahrt mit dem offenen G-Modell.
Die Qualitäten des Porsche 911 Cabrios sind bekannt - auch Walter Röhrl genießt jede Fahrt mit dem offenen G-Modell.
Der Lange und der Sportwagen - doch, das passt: Walter Röhrl und sein rotes Porsche 911 Carrera Cabrio.
"Eigentlich habe ich das Cabriolet für meine Frau angeschafft - daher auch das elektrische Verdeck", sagt Röhrl. "doch dann habe ich gemerkt, dass auch das Cabrio wunderbar fährt."
Bei dem aufwändigen Verdeckmechanismus arbeiten zwei Elektromotoren und 13 bewegliche Spriegel mit 22 Gelenken zusammen.
Das Verdeck will noch ganz traditionell von einer Persenning geschützt werden.
Dank der steil stehenden Frontscheibe gibt es im Porsche 911 Cabrio noch reichlich Frischluft-Feeling.
Im geschlossenen Zustand kann das 911 Cabrio übrigens das Coupé mit einem besseren cW-Wert übertrumpfen - weil es sich besser dem Winddruck anpasst.
Jetzt aber genug geredet - Einsteigen und losfahren.
Zuvor noch ein kurzer Blick aufs Instrumentarium:; Klassisches 911-Cockpit ohne Firlefanz, der vom Fahrerlebnis ablenken könnte.
Boxer marsch: Der gebläsegekühlte 3,2-Liter ist so kräftig wie genügsam und erreicht hohe Laufleistungen - und der Klang ist unverwechselbar.
Tiefe Sitzposition, alles an seinem Platz - Zündschloss natürlich links - und los geht's.
Das 911 Coupé mag schöner sein, doch das geöffnete Cabrio ist ebenso reizvoll.
Immer im Blick: Die Rundinstrumente, Drehzahlmesser in der Mitte – oft beschrieben, immer wieder schön.
Das Getriebe ist bei Elfern ein Thema - es sorgt häufiger für Ärger. Doch mit dem G50-Getriebe ab 1987 waren die Probleme passé.
"Mehr Leistung als den 3,2-Liter-Motor im 911 Carrera braucht kein Mensch", sagt einer, der es wissen muss: Walter Röhrl
Bei Bedarf spurtet das 911 Cabrio in 7 s auf Tempo 100, erst bei 240 km/h ist Schluss.
Vorne ist das Cabrio kaum vom Coupé zu unterscheiden.
Dank der tiefen Sitzposition haben auch lange Menschen wie Walter Röhrl in dem 911 Cabrio eine sehr gute Rundumsicht.
Walter Röhrl hat seinem 911 Cabrio ein leichtes Feintuning zukommen lassen - rund 240 PS stehen nun bereit, 231 sind es in der Serie.
Super Fotograf: In Wahrheit ist Röhrl (links) etwa doppelt so groß wie Redakteur Götzl.
Porsche baute von dem 911 Cabrio-G-Modell zwischen 1983 und 1989 insgesamt 25.726 Exemplare.
Das Porsche 911 Cabrio ist derzeit noch unterbewertet, sagen Experten. Rund 36.900 Euro kostet ein Zustand 2-Exemplar.
Hans-Jörg Götzl zum Porsche 911 Cabrio: "Da kann man, wie leider heute bei jedem klassischen 911, nur raten: besser heute als morgen kaufen."
Walter Röhrl ist von der Vielseitigkeit des 911 Cabrios überzeugt. Man kann es zu jeder Gelegenheit fahren.
Auch wenn es Sportwagenfahrer nicht interessiert - alle anderen werden überrascht sein, wenn es um den Verbrauch des Porsche 911 Cabrio geht: Rund 10 Liter sind es im Landstraßenbetrieb. Ein Argument mehr für das offene G-Modell.