Weniger Hubraum, weniger Zylinder, weniger Fahrspaß? Mit einem neukonstruierten Dreizylinder tritt der Peugeot 208 im Test ...
Weniger Hubraum, weniger Zylinder, weniger Fahrspaß? Mit einem neukonstruierten Dreizylinder tritt der Peugeot 208 im Test ...
... gegen den Fiat Punto an, der sogar mit nur zwei Brennräumen auskommen muss.
Spendabel: Obwohl zehn Zentimeter kürzer, sitzt man im 208 genauso luftig wie im Punto - luftiger als im Straßencafé sitzt man allerdings nirgends.
Der Peugeot 208 82 Vti mit der Ausstattung "Active" rollt zu einem Grundpreis von 14.900 Euro an.
Beim Fiat Punto 0.9 Twinair 8V mit der Ausstattungslinie "More" beläuft sich der Grundpreis auf 15.200 Euro.
Der 82 PS starke Benziner bringt den Peugeot 208 in 14,2 Sekunden von null auf Tempo 100.
Der 85 PS starke Fiat Punto 0.9 Twinair beschleunigt in 13,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.
Der Motor des Fiat Punto ist quirliger, der des Peugeot 208 82 Vti eher etwas müde.
Wird das Lenkrad im Peugeot 208 nicht ganz nach unten gestellt, verdeckt es einen Teil der Instrumente.
Klassisch gestaltetes und insgesamt problemlos bedienbares Cockpit im Fiat Punto. Der Radioempfang ist jedoch schlecht.
Die Klimaanlage ist im Peugeot 208 82 Vti Active serienmäßig an Bord, die Metallic-Lackierung kostet 470 Euro Aufpreis.
Wenn der Blick über das Lenkrad stimmt, sind die Anzeigen der Instrumente im Peugeot 208 aber gut zu erkennen.
Auch die Bedienung und Ablesbarkeit des Navigationssystems klappt im 208 gut.
Das umfangreiche Navi kostet nur 490 Euro Aufpreis und warnt den Fahrer dann beim Einparken auch vor Hindernissen.
Die Hochglanz-Oberflächen ziehen Staub an und präsentieren jeden Fingerabdruck.
Schiefe Fugen finden sich leider am unteren Armaturenbrett des Peugeot 208.
Klassenübliche Gepäckraumgrößen bieten beide.
Auch im Fiat Punto 0.9 Twinair More ist die Klimaanlage Serie, die Metallic-Lackierung kostet 500 Euro extra.
Der Blick durchs Lenkrad hindurch auf die Instrumente, passt im Fiat Punto.
Auch hier sammeln schmutzempfindliche Oberflächen Fingerdapper und stellen sie aus.
Für 60 Euro Aufpreis bekommt man im Fiat Punto die Docking-Station für ein Nachrüst-TomTom.
Das Innenraumklima wird hier mit Drehreglern eingestellt, im 208 wird digital angezeigt und geregelt.
Schlecht sitzende Verkleidung im Fond findet sich auch beim Testkandidaten von Fiat.
Die Sitzheizung wird über zwei Tasten reguliert, die zwischen Fahrer- und Beifahrersitz angebracht sind.
Leichtgewicht: Obwohl er als Viertürer antritt, bringt der Peugeot über zwei Zentner weniger auf die Waage als der zweitürige Fiat.
Den bequemen Sitzen fehlt es im Peugeot 208 82 Vti Active etwas an Seitenhalt.
Weich gepolsterte Frontsessel gibt es im Fiat Punto; die Armlehne kostet 50 Euro extra.
Der Peugeot misst 3,962 Meter in der Länge und bietet trotzdem genauso viel Platz im Fond wie der Punto.
Beim Fiat Punto sind es 4,065 Meter in der Länge.
Das Gepäckabteil des Peugeot 208 packt 285 Liter weg, maximal sind es 1.076.
Und auch hier: Trotz mehr Länge passt mit 275 bis 1.030 Liter etwas weniger in den Fiat Punto als in den Peugeot.
Prinzipienfrage: Der Zweizylinder-Turbo im Punto läuft zwar rauer, geht dafür jedoch deutlich beherzter zur Sache als der Dreizylinder-Sauger im 208.
Im Testmittel begnügte sich der Peugeot 208 82 Vti mit 6,8 Litern pro 100 Kilometer.
Beim Fiat Punto 0.9 Twinair waren es im Test durchschnittlich 6,9 Liter auf 100 Kilometer.
Auf der zurückhaltend gefahrenen Verbrauchsrunde genehmigte sich der Peugeot 4,6 und der Punto 5,1 Liter.