Auf dem Weg zu individuellen Allzweckautos erreichen SUV jetzt verstärkt die Kleinwagen Klasse.
Auf dem Weg zu individuellen Allzweckautos erreichen SUV jetzt verstärkt die Kleinwagen Klasse.
Zum Vergleich treten der neue Renault Captur, der Peugeot 2008 und der Mini Countryman an.
Die Franzosen sind neu im Segment und treffen auf den bereits etablierten Briten.
Der Mini Countryman folgte schon früh dem Trend zu kleinen SUV.
Er ist zwar nicht ganz so flink wie seine zweitürigen Geschwister, ....
... aber in Sachen Kurvendynamik setzt er sich klar von den Vergleichspartnern ab.
Der 122 PS starke Mini spurtet in 11,3 Sekunden von Null auf 100 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 190 km/h erreicht. Im Testmittel konsumierte der Mini 8,8 Liter.
Das Cockpit ist auch im Countryman typisch Mini.
Das Infotainmentsystem wird über einen Mini-Drehregler gesteuert.
Unpraktisch ist noch eine nette Beschreibung des mittig platzierten Riesen-Tachos.
Ebenfalls typisch Mini ist die Schalterleiste mit den verchromten Kipphebeln.
Das iPhone dockt auf dem Mittelkonsolenschienensystem an.
Das System der Kippschalter wird am Dachhimmel wieder aufgenommen.
Die drei Segmente der Rücksitzlehne lassen sich einzeln umklappen.
Unter dem Laderaumboden findet sich ein weiteres Staufach.
Der Mini bietet ordentliche Sitze, Leder kostet Aufpreis.
Die kastenartige Außenform bietet auch Hintensitzenden viel Kopffreiheit.
Der 1,6-Liter große Vierzylinder-Sauger stammt von Peugeot.
Der neue Peugeot 2008 bringt ein hochwertiges Ambiente in die Klasse.
Der 2008 ist recht komfortabel abgestimmt.
Das Kapitel Fahrkomfort geht an den Peugeot.
Der 2008 spurtet in 10,1 Sekunden von Null auf 100 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 196 km/h erreicht, der Testverbrauch liegt bei 8,1 Liter.
Vanartig weit weg vom Fahrer liegen die Instrumente – teilweise vom Lenkrad verdeckt.
Die Instrumente an sich tragen eine ungewöhnliche Form.
Der Bildschirm thront oben auf der Mittelkonsole.
Nein, der Peugeot hat keinenn Allradantrieb, nur ein aufpreispflichtiges Grip-Control-Paket mit einstellbarer Traktionskontrolle.
Verschiedene Fahrmodi stehen dabei zur Wahl.
Der 2008 ist serienmäßig mit einem Notrufsystem ausgerüstet.
Allein der Peugeot muss mit fünf Gängen auskommen.
Sogar der Kofferraum ist ordentlich ausgekleidet und fein säuberlich verarbeitet.
Die Sitze im 2008 sind hervorragend.
Eher straff sind die Rücksitze gepolstert. Das Raumgefühl ist Kleinwagen-untypisch luftig.
Trotz fast gleicher Leistungsdaten wirkt der 1,6-Liter im Peugeot kräftiger als im Mini.
Mit einem Grundpreis von 19.600 Euro ist der Peugeot 2008 der Günstigste im Trio.
Der neue Renault Captur verdreht mit seinem gefälligen Design gerade vielen den Kopf.
Technisch basiert der Captur auf dem neuen Clio.
Die Euphorie des Anblicks verfliegt schnell beim Fahren.
Federn und Dämpfer gehen im Peugeot keine harmonische Beziehung ein.
Die Abstimmung fördert nicht gerade einen präzisen Fahrstil.
Der Captur ist maximal 192 km/h schnell.
Bei der Gestaltung des Innenraums haben sich die Designer wirklich Mühe gegeben.
Die Instrumente stammen aus dem Clio.
Über den Multifunktionsbildschirm lassen sich auch Fahrdaten abrufen.
Das Handschuhfach ist als Schubfach ausgelegt.
Kleinere Dinge wandern in die flache obere Ablage.
Mit gedrückter Eco-Taste soll der Captur noch sparsamer agieren.
Gute Beinfreiheit, aber im Kopfbereich weniger großzügiges Raumgefühl.
Die Renault-Sitze sind deutlich schlechter als die der Wettbewerber.
Dafür lassen sich die Sitzbezüge leicht abnehmen und waschen.
Doppelter Ladeboden und verschiebbare Rückbank sorgen für eine gute Variabilität.
Eine Motorabdeckung könnte das Schlauch-Wirrwarr des 1,2-Liters kaschieren.
Peugeot 2008 120 VTi, Renault Captur TCe 120, Mini Cooper Countryman
Am Ende hat der Mini Countryman nach Punkten knapp die Nase vorn.